Schulden enden nicht nach dem Tod, aber ..?

4 Antworten

Ohne schuldschein oder zeugen wird das schwer für die Erben das nachzuweisen. Selbst wenn eine Überweisung stattgefunden hat könnte es ne Schenkung gewesen sein. Es sei denn irgendwo steht ein Hinweis das es geliehen ist... oder zb wenn schonmal etwas mit einer rate zurück überwiesen wurde... ansonsten wirds schwer

Es existiert ein Überweisungsbeleg und es gibt Zeugen. Zurückgezahlt wurde bisher Nichts. Gibt es einen Paragraphen, der die Rückzahlung der Schulden nach dem Tod des Gläubigers beinhaltet ??

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@Nipf1964

Es existiert ein Überweisungsbeleg und es gibt Zeugen

Sollte reichen, um das auch vor Gericht durchzusetzen. Wichtig ist vor allem, dass auf dem Überweisungsbeleg klar ist, dass es keine Schenkung war.

Für die Behauptung, dass es ein Geschenk war wäre nämlich die Schuldnerin dann beweispflichtig.

Insofern: Per Einschreiben eine Frist zur Zurückzahlung setzen und ankündigen, dass man bei Verweigerung die Hilfe eines Anwalts und Gerichtes in Anspruch nimmt.

Was deine Frage angeht nach Gesetzen: Das ist alles Standard. Schuldrecht und Erbrecht. Als Erbe tritt man in (nahezu alle) Verträge des Erblassers ein, mit sämtlichen Pflichten aber auch Rechten. Die Schulden erlöschen mit dem Tod nicht.

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Ohne eine Nachweis über das Darlehen (ja, das ist ein Darlehen), dürfte das kaum funktionieren. Da könnte ja nach dem Tod eines Menschen jeder kommen und das behaupten.

Es existiert ein Bankbeleg, aus dem die Summe, welche verliehen wurde, hervorgeht.

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erst mal muss bewiesen werden das geld verliehen wurde.

wenn die schulden höher sind können die erbberechtigten das erbe auch ausschlagen. sie "erben" dann auch keine schulden.

Wahrscheinlich habe ich mich falsch ausgedrückt. Meine Freundin war die Gläubigerin

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@Nipf1964

dann müssen die erben der freundin da auch nachweisen das die verstorbene da geld verliehen hat und zu welchen konditionen

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@martinzuhause

Die Konditionen müssen ja nicht zwangsläufig bewiesen werden. Wenn die Konditionen unklar sind, greifen die gesetzlichen Regelungen. Für Abweichungen daraus ist jeweils derjenige beweispflichtig, für den die Abweichung günstig ist.

behauptet beispielsweise die Schuldnerin, es sei ein Geschenk, muss sie das beweisen. Vorausgesetzt, die Erblasserin hat nicht gerade mit dem Verwendungszweck "Geburtstagsgeschenk" überwiesen, wird dieser Beweis ziemlich schwer bis unmöglich.

Behauptet die Schuldnerin, es sei 0% Zinsen vereinbart gewesen, muss die Schuldnerin das beweisen (da weniger Zinsen als gesetzlich möglich).

Behauptet die Gläubigerin, es seien 8% Zinsen vereinbart worden, muss die Gläubigerin das beweisen (da mehr als gesetzlich vorgesehen).

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@mepeisen

"leider ohne Schuldschein."

da müssen die erben erst mal nachweisen das überhaupt etwas verliehen wurde

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