Schulden beim Jobcenter trotz Insolvenz abzahlen

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

zunächst müssen Sie überprüfen, ob die Verbindlichkeiten, auf die Sie Teilzahlungen ans Jobcenter leisten, vor oder nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens entstanden sind. Wenn sie vorrher entstanden dürfen Sie keine Zahlungen darauf leisten. Wenn Sie nachher entstanden sind, dürfen Sie diese anzahlen.

Dass das Jobcenter von den SGB-II-Leistungen angebliche Überzahlungen abzieht, halte ich für grundgesetzwidrig und dagegen hätte ich schon lange geklagt!!! SGB-II-Leistungen liegen regelmässig unter der Pfändungsfreigrenze und davon darf man ihnen nichts wegnehmen!!!

WEnn Sie nun dort, in der Höhle des Löwen, einen Job haben, wozu man Ihnen zunächst erstmal gratulieren sollte, steht Ihnen der Betrag, der für Sie persönlich die Pfändungsfreigrenze darstellt, in voller Höhe ausgezahlt zu. Ob Sie dem Jobcenter davon etwas abgeeben mögen, ist Ihre Entscheidung, ich würde es mir aber sehr gut überlegen!!! Und vor allem würde ich denen gar nichts abgeben ...

Es ist also Ihre eigene souveräne Entscheidung, ob Sie davon Teilzahlungen ans Jobcenter erbringen. gegen Ihren Willen darf Ihnen davon keiner etwas abnehmen.

Das Jobcenter ist nicht allmächtig, man kann gegen diesen Verein auch obsiegen. Lesen Sie mal hier:

http://www.jungewelt.de/2012/08-02/043.php?sstr=Gerichtsvollzieher|im|Arbeitsamt

Dass Sie Ihren Lohn vom Jobcenter bekommen, weil es zufällig Ihr Arbeitgeber ist, hat mit der ganzen Sache gar nichts zu tun. Auch dann dürfen sie Ihnen nichts wegnehmen aus der Pfändungsfreigrenze!

WEnn Sie sich meiner Meinung angeschlossen haben und kommen aber nicht klar, lassen Sie sich bitte auf keine Diskussionen ein, sondern wenden Sie sich an die Gewerkschaft ver.di

Die Gewerkschaft ist eine Solidaritätsorganisation der lohnabhängig Beschäftigten und dort werden Sie solidarische KollegInnen treffen, die Ihnen helfen werden, notfalls ist das Jobcenter vor dem Arbeitsgericht zu verklagen. Vielleicht lese ich dann auch von Ihnen in der junge Welt, dass Sie diesem Verein den Exekutor um die Ecke geschickt haben ...

Lassen Sie sich nichts gefallen!

Viele Grüsse

Das eine hat mit dem anderen nichts zutun. Der Arbeitgeber Arge darf nicht einfach den Lohn pfänden für den Gläubiger Arge. Dafür brauch man ein Gerichtsurteil, was in diesem Fall wohl nicht ergehen würde da du deine Schulden schon abzahlst. Und du hast ja von deinem mehr Lohn nichts, sondern das kommt deinen Gläubger zugute.

24

Auch ein Gerichtsurteil ändert nichts daran, dass dem Jobcenter von dem pfandfreien Einkommen nichts zusteht!

0

Muss ich mich auch beim Jobcenter abmelden?

Ich habe letztes Jahr seit August alg1 bezogen und aufstockend alg2.. ich habe am 1.03 eine neue Arbeit aufgenommen und diese auch dem Arbeitsamt gemeldet.. muss ich das beim Jobcenter separat auch tun oder teilt das Arbeitsamt das mit..?

...zur Frage

Darf der Jobcenter Beamte beim Arbeitgeber anrufen und Informationen abfragen?

Ich arbeite Vollzeit das Geld reicht nicht aus für meine Familie und bekomme aufstockend etwas ALG 2. Ich habe meinem Unternehmen nicht mitgeteilt und meinem Chef auch nicht das ich ALG 2 aufstockend bekomme weil ich mich dafür schäme.

Dürfen die Beamten von Jobcenter die Personalabteilung kontaktieren für irgendwelche Informationen und Aufkünfte?

Ich reiche alles ein was das Jobcenter benötigt es gibt von meiner Seite also keinen Anlass dafür. Aber möchte halt nicht das dass Jobcenter wegen Kontrolle meine Firma anruft oder anschreibt weil es mir peinlich ist.

...zur Frage

Aus 50€ Schulden 1€ gewinnen?

Wenn ich 25€ von Person 1 ausleihe und 25€ von Person 2 ausleihe, habe ich 50€.

Jetzt kaufe ich mir etwas für 45€.

Sprich ich habe noch 5€.

Jetzt gebe ich schonmal Person 1 1€ und Person 2 1€ zurück.

Sprich: ich habe noch 24€ Schulden bei Person 1 und 24€ Schulden bei Person 2.

Gesamt schulden noch: 48€

Habe aber noch 3€. Jetzt bin ich bei 51€ 🤔

Wie geht das ???

...zur Frage

Was darf in unserem Haushalt gepfändet werden und wie läuft es bei einer Privatinsolvenz?

Ich war Geschäftsführerin einer Firma die Insolvent gegangen ist. Nun bin ich natürlich für die AN-Anteile der Krankenkassen haftbar. Allerdings werde ich die Gesamtsumme der Schulden nicht bezahlen können.

Die abschließende Gerichtsverhandlung findet noch statt, deswegen kann ich die genaue Summe noch nicht sagen, es wird sich aber ca im 5stelligen unteren Bereich belaufen. Leider schicken aber einige KK schon jetzt den Gerichtsvollzieher zu mir nach Hause.

Wir sind 2 Erwachsene und 2 kleine Kinder, mein Mann ist voll berufstätig mit ca. 2.300 Euro netto im Monat. Ich bin hauptsächlich Hausfrau und verdiene mir über Provision mit dem Verkauf des Thermomix etwas dazu (200-500 Euro/Monat).

Jetzt meine Frage, der letzte Gerichtsvollzieher meinte, er könne keine Sachen mitnehmen bei dem die Rechnungen auf meinen Mann laufen. Stimmt das? Und: Ich selber habe ein Pfändungsfreies Konto, aber können die das Konto meines Mannes pfänden?

Ich würde gerne was zurückzahlen, aber könnte wirklich nur geringe Summen zurückzahlen, was ja bei den Beträgen wirklich nur Tropfen auf den heissen Stein ist. Und wie sage ich welche Krankenkasse was bekommt? Von daher überlege ich, ob ich Privatinsolvenz anmelde, da ich durch den Stress in Depressionen rutsche und es letzte Zeit immer schlimmer wird. Ich weiss aber auch nicht inwieweit sich eine Privatinsolvenz auf meinen Mann auswirkt und ob das überhaupt was bringt, Pfändungsmäßig???

...zur Frage

Pfändung eines Grundbucheintrags?

Hallo Gemeinde. Mein Mann hat ein Haus A überschrieben bekommen in welchem seine Eltern ein Nießbrauch eingetragen haben und alleine dort wohnen. Nun kommt sein Bruder sich hintergangen vor und möchte auch gerne ein Stück vom diesem Haus A haben. Mein Mann hat prinzipiell kein Problem seinem Bruder mit in das Haus A als Eigentümer "aufzunehmen". Leider ist der Bruder bis über die Ohren verschuldet (Immobilienkauf "Haus B" komplettfinanziert mit unerwarteten Problemen) und kommt nur mühsam den Kreditforderungen nach. Deshalb stellt sich die Frage: Was passiert wenn der Bruder irgendwann einmal insolvent wird? Steht dann das Haus A auf der Kippe und müssen eventuell die Eltern ihren Nießbrauch auf oder abgeben und alles verkaufen? Besten Dank Christian

...zur Frage

Schulden nach der Scheidung bei Insolvenz

Privatinsolvenz

Hallo,

meine geschieden Ehefrau hat am 16.08.2012 Privatinsolvenz gestellt.

Meine Frage, ich sollte vom Insolvenzverwalter alle Schulden die meine ex.Frau bei mir hatte angeben was ich auch gemacht habe.

Da ich aber vom Gericht ein Urteil hatte,über einer Einigung mit meiner ex.Frau hatte das alle schulden die wir in der Ehe hatten zu 50 % geteilt werden. Ich zahle jeden Monat 125 € und sie seit dem Insolvenzverfahren nichts mehr.

Ich habe den Insolvenzverwalter deshalb eine Berechnung zugesandt, ab denn 1.09.2012 habe ich 3000 € Bezahlt so das meine ex.Frau 1500 € Schulden bei mir hat.

Über der Vereinbarung hatte meine geschiedene Ehefrau dem Insolvenzverwalter nichts gesagt,aber es war ein Gerichtsurteil.

Würde das gehen was ich gemacht habe ?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?