Schulaufführung: Videoaufnahmen für Eltern verboten - was haltet ihr davon? Trotzdem aufnehmen?

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6 Antworten

Ich finde das auch völlig überzogen. Sowohl die Eintrittspreise als auch das mit der DVD. (Dagegen könnt ihr übrigens rechtliche Schritte einleiten; ihr müsst es nicht dulden das Fremde euer Kind auf einer DVD sehen können!)

Von wem geht das Projekt denn aus? Wer hat deinen Sohn verpflichtet? Wie sehen das die anderen Eltern? Wie steht er zu der Sache?

Ich bin echt der Letzte der so was gut heißt: Aber wenn alles passt,( also Sohn keine Lust hat, du das doof findest) dann ist er eben krank.

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Kommentar von MissSissiVoss
27.06.2014, 15:25

Die Zustimmung zum Filmen habe ich schon gegeben, sonst hätte er nicht Auftreten dürfen/müssen - schwer zu sagen. Auf jeden Fall hätte er ein Monat lang im Sportunterricht wo sie geprobt haben, nicht mitmachen können. Das wollte ich ihm dann auch nicht antun - aber ich habe ja nicht gewusst, dass ich kein "Recht" habe zu filmen.

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uns werden jetzt auch noch Videoaufnahmen verboten, weil hinterher eine DVD zum Verkauf angeboten wird.

Und dir ist noch nicht in den Sinn gekommen, dass es dieses Verbot, um zu verhindern, dass der Saal voller Leute mit Videokameras und Handys sind, die sie über den eigenen Kopf haben, um eine gute Aufnahme zu haben, egal, ob der Hintermann was sieht oder nicht?

Du warst noch nie auf einem Konzert und hast nie die Heerscharen von aufnehmenden Handys gesehen?

Das bei solchen Veranstaltungen Videos verboten werden gehört mittlerweile schon zum guten Ton. Um aber den Eltern die Möglichkeit das Event auch noch später anschauen zu können, können sie eben im Nachhinein eine DVD erwerben. Deren Produktion und Herstellung kostet allerdings.

Zudem hast du keine Ahnung, was das Ganze komplett gekostet haben. Haben sie einen extra Saal gemietet? Wer bezahlt die Kostüme, die Technik,....? Irgendwoher muss das Geld kommen, um diese Kosten zu bezahlen. Schließlich hört sich das jetzt nicht nach der 0815-Beschreibung an, wo ein paar Kinder in selbstgeschneiderten Kostümen herumhüpfen.

Trotz aller Bemühungen es so professionell aussehen zu lassen wie möglich, bleibt es eine Grundschulaufführung mit Laiendarstellern. Da kannst du kein Musical erwarten. Vor allem nicht, weil die Eintrittskarte in ein Musical vermutlich über 50€ betragen würde (das ist aber dann kein Top-Musical in einem Topplatz).

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Kommentar von MissSissiVoss
27.06.2014, 15:13

Nein, das ist mir tatsächlich noch nicht in den Sinn gekommen, obwohl ich schon einige solcher Veranstaltungen mitbekommen habe. Das filmen geht ja selten über die gesamte Strecken und stört mich selten. Aber dieser Hinweis ist tatsächlich der einzige Einwand, von dem ich denke, dass er berechtigt ist. Ich werde mein Handy in die Tasche stecken und mich mal von dem Moment treiben lassen.

"Schließlich hört sich das jetzt nicht nach der 0815-Beschreibung an, wo ein paar Kinder in selbstgeschneiderten Kostümen herumhüpfen." Doch genau DAS ist es - aber eben nicht ein paar, sondern 250 Kinder (Kindergarten bis 10.Klasse) die einen auf Pina Bausch machen...

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DVD für mitwirkende sind eigentlich frei, das könnt ihr denen mal sagen. 14 euro für die eltern pro nase finde ich auch total überzogen, da hätten 5 euro gereicht.

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Kommentar von MissSissiVoss
27.06.2014, 15:44

Gelten die mitwirkenden Tänzer auch als (Mit-)Urheber? (Ausserdem wurde immer betont, das die Choreographie mit den Kinder zusammen entwickelt wurde.)

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Nicht nur das die Karten pro erwachsene Nase €14,00 kosten, nein, uns werden jetzt auch noch Videoaufnahmen verboten, weil hinterher eine DVD zum Verkauf angeboten wird.

Wenn ich das zwischen den Zeilen gelesen habe, hatten viele Eltern Probleme ihre Kinder zu motivieren, dass sie bei diesem Projekt mitmachen. Du prangerst das Ganze jetzt auch an, nachdem der Eintritt so teuer ist und auch eine DVD verkauft wird, sodass es ein Video-Verbot gibt. Grundsätzlich frage ich mich, warum Du überhaupt Deinen Sohn dazu motiviert hast, hier mitzumachen, nachdem Du überhaupt nicht überzeugt bist.

Also Elternteil hat man eigentlich zwei Möglichkeiten:

  1. Man zieht das Ganze so durch und akzeptiert natürlich auch das Videoverbot oder
  2. Man boykottiert das ganze Projekt, weil man nicht überzeugt davon ist...

Eine Alternative sehe ich nicht und kann Dir auch nicht empfehlen, dass Du einfach mit dem Handy mitfilmen sollst...

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Kommentar von MissSissiVoss
27.06.2014, 15:06

Wie du im einleitenden Satz lesen kannst, wurde mein Sohn (zwangs-)verpflichtet von der Schule. Die Vorbereitungen waren in den Sportstunden, da war nichts mit "mal krank sein lassen." Entschieden wurde das von den Elternvertretern und Schule, aber ich weiß nicht zu welchem Zeitpunkt, denn am Abend, als wir diese gewählt haben, war oder schien die Sachen schon in trockenen Tüchern. Und die Finanzierung kam auch erst nach und nach raus, angeblich lief es mit den Sponsoren nicht gut.

Also: Ich hab da zu nichts motiviert, was nicht sowieso gemacht hätte werden müssen. Und entschieden habe ich da schon gar nichts, sonst hätte ich von vornherein gesagt, nette Idee aber bitte zwei Nummer kleiner.

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Na ja... wie willst du deinem Kind beibringen auf Regeln zu hören, wenn du es selbst nicht tust?

Zumal es für das Kind sicher auch wenig Spaß macht, wenn die Eltern sich darüber aufregen und zeigen, dass sie keine Lust auf die Aufführung haben. Das motiviert auch nicht gerade.

Was erwartest du auch von einer Grundschulaufführung? Natürlich ist das kein Musical mit professionellen Darstellern.

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Und würdet ihr einfach den 10 Minuten Auftritt eures Kindes mit Handy aufnehmen und euch um das Verbot nicht kümmern?

ja, mache ich bei allen dingen so, wo sie mich nicht direkt bestrafen können

wenn mir die offizielle regelung da arg gegen den strich geht, mache ich einfach, was ich will, solange mir keine/kaum konsequenzen drohen

alternativ wäre mein kind den tag leider krank, wenn es mich sehr stören würde

mein kind hätte da eh keine lust zu

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