Schulabschluss nachholen - Grundsicherung / Sozialhilfe aber erwerbsfähig - Wie soll ich das Jahr denn nun über die Runden kommen?

4 Antworten

Du stellst erst einmal einen Antrag auf Bafög - und wenn dieser abgelehnt würde,dann hättest du verschiedene Möglichkeiten !

Die erste würde dann Wohngeld sein,dazu musst du aber schon eine eigene Wohnung haben,in der du gemeldet bist und wohnst und dazu brauchst du ein Mindesteinkommen von 80 % deines Bedarfes nach dem SGB - ll .

Das würden bei dir also derzeit min. 399 € Regelsatz sein + deine KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) und davon brauchst du dann min. diese 80 %,die du aus eigenem Einkommen decken können musst.

Wenn du also angenommen 331 € für die KDU - zahlen würdest + deine 399 € Regelsatz,dann läge dein Bedarf nach dem SGB - ll bei min. 730 € und 80 % davon würden ca. 584 € ergeben.

Hast du jetzt selber angenommen schon 450 € Brutto wie Netto,dann könnten dir deine Eltern z.B. noch monatlich 150 € überweisen oder du kannst nachweisen,dass du den Rest aus Vermögen ( Freibetrag bei Wohngeld für den Antragsteller 60 000 € ) aufbringen kannst.

Da könntest du dir im Internet einen kostenlosen Rechner für Wohngeld suchen und deinen evtl. Anspruch berechnen lassen.

Geht das nicht,dann kannst du im Internet den § 7 Abs. 6 SGB - ll suchen,der regelt die Ausnahmen für den Bezug von ALG - 2 Leistungen,auch wenn man in den meisten Fällen bei Ausbildung / Studium keinen Anspruch hat,dass ist dann im § 7 Abs. 5 SGB - ll geregelt.

Würde das dann auch nicht in Betracht kommen,dann bliebe hier noch eine letzte Möglichkeit,dass ganze dann in Form eines zinslosen Darlehens vom Jobcenter zu bekommen,dass wird aber nur in besonderen Härtefällen bewilligt.

Als erstes musst Du einen Bafögantrag stellen, wenn Du das noch nicht gemacht hast. Erhältst Du dann einen Ablehnungsbescheid mit folgender Begründung: "Die Ausbildung ist dem Grunde nach nicht durch Ausbildungsförderung förderbar", hast Du evtl. sehr wohl Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II. Eine Leistung nach dem SGB II ist nämlich vor allem deshalb ausgeschlossen, weil für Schüler und Studenten Bafög greift und dies eine vorrangige Leistung ist. Ist die Ausbildung oder Schule dem Grunde nach jedoch nicht nach Bafög förderberechtigt, greift wiederum evtl. § 7 Abs. 6 SGB II. Auch eine Förderung vom JC auf Darlehensbasis wäre möglich, wenn auch nur in Härtefällen.

bei einer 6 Tagewoche kommst Du auf nur etwas über 5 Std. täglich , dann könntest Du anschließend ja noch arbeiten gehen und Samstags-Nacht auch,

 in Küchen und so wird doch immer zum WE gesucht von Spülkraft bis Kellner, Barauschank  ist alles drin, motels usw. suchen Reinigungskräfte auch zum WE  und in den Ferien kannst Du auch ordentlich was zusammenbekommen und zur Seite legen...

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Nach langer Vorgeschichte und einem Schlganfall hat der Amtsarzt der Agentur für Arbeit die Arbeitsunfähigkeit meiner Mutter festgestellt.

Im April bekommt sie das letzte Mal ALG1. Folgeleistungen vom Kreis-Job-Center stehen ihr nicht zu, da das Kreis-Job-Center nur für arbeitsfähige Personen zuständig ist. Sie wurde ans Sozialamt verwiesen.

Bereits am Telefon war die dort zuständige Sachbearbeiterin des Sozialamtes sehr unfreundlich, herablassend und genervt (nach dem Motto: "Was willst du überhaupt") , sagte, unsere Wohnung wäre für 3 Personen mit 90qm² zu groß und ihr stünden nur xx qm² zu.

Unser Problem ist nun, dass sie keinen Antrag auf Sozialhilfe bzw. Grundsicherung als Übergang, bis ihre Rente bewilligt ist, stellen möchte. Da ja alle Einkünfte und Vermögensverhältnisse der Haushaltsgemeinschaft angegeben werden müssen, könnte das ein Problem werden.

Meine Großmutter hat Vermögenswerte von rund 10000€ (Lebensversicherung), die einmal für den Zeitpunkt ihres Ablebens gedacht waren um dann ihre Bestattung zu bezahlen. Für uns wäre das wirklich hart, denn wir sind ansonsten wirklich bitterarm (so krass das klingt). Und eine ärmliche Bestattung hat meine Oma nicht verdient.

So geben wir also den Antrag auf Sozialhilfe bzw. Grundsicherung bei Erwerbsminderung für meine Mutter als Überbrückung bis zur Bewilligung ihrer Rente nicht ab, da dann die Vermögenswerte meiner Großmutter dran glauben müssten. Das wollen wir auf gar keinen Fall. Und für uns steht das Auflösen ihrer Vermögenswerte in keinem Verhältnis zu dem, was meine Mutter dann einmal bekommt.

Außerdem befürchten wir, dass das Amt uns in eine andere Wohnung verfrachten will (Umzug und Renovierung könnten wir eh nicht bezahlen), da die "freundliche" Mitarbeiterin am Telefon bereits zu meiner Mutter sagte, dass unsere Wohnung zu groß sei und ihr nur xx qm² zustehen würden.

Die Alternative wäre, dass ich mein Studium abbreche und arbeiten gehe. Da das Pensum meines Studiums keinen Nebenjob ermöglicht, müsste ich mitten im Studium aufhören.

Vielleicht hat ja jemand Tipps, Ratschläge oder so. Sind für jede wohlwollende Beratung dankbar.

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