Schulabbruch nach der 11.Klasse um Praktikum zu machen?

5 Antworten

Also ich bin nach der 10. Klasse Gymnasium abgegangen und habe eine Ausbildung zur Industriekauffrau gemacht. Ich haber erkannt, dass dies mein Traumberuf ist und deshalb arbeite ich immer noch in dem Beruf. Nach der Ausbildung brauchst du dann auch nicht immer noch das Abitur (für was denn?), ich könnte z.B. jederzeit meinen Fachwirt machen, habe den Ausbilderschein gemacht und betriebsinterne Spezifikationen sind oftmals wichtiger. Also es gibt nach der Ausbildung noch genügend Wege, die du gehen kannst, das Abitur selbst wird nicht mehr erforderlich sein, du kannst nach der Ausbildung z.B. die BOS dann besuchen.

Hallo Frank!

Je nach Bundesland kann es durchaus sein, dass Du während des Praktikums zur Berufsschule gehen musst. Der Praktikumsanbieter sollte dies wissen und muss Dich dafür freistellen. Du kannst also schon das Abitur abbrechen, müsstest aber bei Berufsschulpflicht die Berufsschule 1 Tag/Woche besuchen. Es lohnt sich bestimmt den Praktikumsanbieter zu fragen, denn stellt er Dich zur Schulpflicht nicht frei, droht ihm selbst eine Strafe. Schildere ihm das Problem und dass Du schon recherchiert hast, aber nichts hast herausfinden können. Schon wegen der möglichen Strafe gegen den Praktikumsanbieter wird er sich selbst genau informieren und Dir Bescheid geben. Gruß Navvie PS: Schulaufsichtsbehörde fragen

Ich behaupte mal, dass das eine Fehlinformation dieser Sekretärin ist. Nachdem du die mittlere Reife hast, bist du nicht mehr schulpflichtig.

Und das Abi auf dem Zweiten Bildungsweg mach ich auch grad. Musst da dann bloß u. U. damit rechnen, dass du den A.rsch noch mehr zusammenkneifen musst.

Fehlinformation leider nicht. Das Berufsschulpflicht bis zum 18. Lebensjahr ist, wurde mir leider mehrmals bestätigt :(

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@Frank1301

Naja, wenn ich mir so anschaue, was alles mit 18 bereits Hartz IV empfängt, fände ich das in deiner Situation schon echt kleinkariert.

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Oberstufe nach der 11. Klasse abbrechen und eine Ausbildung suchen

Hey Community,

ich besuche momentan die 11. Klasse der Oberstufe auf einer Gesamtschule in Dortmund und spiele seit ein paar Tagen mit dem Gedanken, die Schule abzubrechen und in eine Ausbildung zu gehen. Mir ist der Stoff in der Schule nicht zu schwer, im Gegenteil, ich finde ihn sogar ziemlich einfach. Ich möchte einfach nur so früh wie möglich auf eigenen Beinen stehen, mir schon ein wenig Geld während der Ausbildung für ein erstes Auto zusammensparen, etc. . Es klingt traurig, doch der Grund ist ganz simpel: Meine Eltern sind schon ein wenig älter und sind starke Kettenraucher. Es klingt vielleicht ziemlich herzlos so etwas zu sagen und ich will es nicht hoffen, aber ich denke nicht, dass meine Eltern noch lange leben werden, da beide jetzt schon Beschwerden mit der Gesundheit haben.

Ich habe mir das wie folgt vorgestellt: Ich gebe dieses Jahr bis zum Ende mein Bestes, fange mit dem Halbjahres-Zeugnis an mir eine Ausbildung zu suchen und falls ich etwas finde, die Schule nach der 11. Klasse verlassen.

Ich hätte dazu aber noch ein paar Fragen:

  1. Wenn ich nach der 12. Klasse gehen würde, müsste ich ja ein Jahr ein Praktikum machen, um mein Fachabitur zu bekommen. Würde der Beginn einer zwei- oder dreijährigen Ausbildung das Praktikum ersetzen ?

  2. Sollte ich mich mit meinem Realschulabschluss-Zeugnis jetzt schon bewerben oder wie geplant mit meinem im Februar kommenden 11. Klasse Halbjahreszeugnis nach einer Ausbildungsstelle suchen ?

  3. Wie könnte ich meinen Abbruch in einer Bewerbung oder in einem Vorstellungsgespräch begründen oder rechtfertigen ? Der oben genannte Grund ist ziemlich intim und ich denke nicht, dass jeder so etwas wissen muss. Außerdem könnte es auch als schlechte Ausrede für das Versagen in der Oberstufe oder wenn ich den Grund nennen würde, als "Mitleids-Bonus" im Vorstellungsgespräch interpretiert werden.

Ich danke allen, die sich die Mühe gemacht haben den Text zu lesen und hoffe auf konstruktive Kommentare und hilfreiche Antworten.

Mit freundlichen Grüßen,

lotusregen2

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Klasse wechseln bei Grundschulpraktikum?

Ich bin seit 2 Tagen in einer Grundschule für ein Praktikum über 2 Wochen. Ich hatte mich riesig auf das Praktikum gefreut, die Arbeit mit Kindern macht mir sehr viel Spaß, jedoch war ich gestern schon am überlegen ob das die richtige Entscheidung mit dem Praktikum war... Es war einfach ziemlich langweilig und die Schüler könnten zum Großteil keine Aufgaben rechnen die sie bereits können müssen. Ich hab deswegen auch nicht so wirklich viel zu tun außer den Schülern 10x die gleiche Aufgabe zu erklären. Mir ist klar dass die Kinder Zeit brauchen um was zu verstehen aber ein 3. Klässler sollte doch leichte Textaufgaben verstehen können und z.B. 11-3 rechnen können? Ich hatte es mir halt anders vorgestellt. Daher frag ich mich auch ob Grundschüler das immer so schwer finden oder ich einfach eine Klasse erwischt habe die zum Großteil Lernprobleme hat. Jedoch bin ich wie gesagt am überlegen ob ich mir zu viel vorgestellt habe und das doch nicht der Beruf für mich ist. Jedoch hat meine Schwester auch ein Praktikum an einer Grundschule gemacht und war in einer 1. Klasse und fand es unglaublich schön. Jetzt bin ich am überlegen ob ich die Lehrerin drauf ansprechen soll und nachfrage in der 2. Woche auch in eine 1. Klasse zu gehen zu können. Es würde mich sehr interessieren ob es wie gesagt an der Klasse und der Lehrmethode des Lehrers liegt oder einfach normal ist und daher mal gerne sehen wie ich den Unterricht in einer 1. Klasse ist. Aber ist sowas möglich auch wenn andere Praktikanten an der Schule sind ? Oder lässt sich ein Lehrer auf einen Wechsel ein? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Schonmal danke :)

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