Schul Präsentation in Religion - Wie angehen?

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3 Antworten

Naja Jesus ist in der westlichen Welt der Sohn Gottes der sich für uns opferte.

In der islamischen Weltanschauung ist Jesus jedoch nur ein weiterer Prophet (wie Mohammed) der aber durchaus nicht negativ betrachtet wird. Im Hinblick auf den Koran und die Bibel unterscheiden sie sich zum einen von unterschiedlichen Glaubensauffassungen aber vor allem dadurch das die Bibel und die enthaltenen Geschichten mehrere hundert Jahre nach Jesus Tod geschrieben wurde.

Dadurch kann man m. E. nicht sicher sagen was davon war wirklich passiert und was wurde möglicherweise über die Jahrhunderte hinzugedichtet, weil es keine genauen Aufzeichnungen darüber gab, denn echte Aufzeichnungen gab es ja wenn überhaupt nur sehr wenige, weil alles was sich damals ereignet hatte wurde halt vornehmlich mündlich weitergetragen. Ein weiterer und nicht unwichtiger Aspekt ist das die Bibel aus einem Zusammenschluss verschiedener Geschichten verschiedener Leute die sich an verschiedenen Orten ereignet hatten. D. h. hier kommt also noch der Aspekt hinzu dass diese Menschen unterschiedliche Sprachen gesprochen hatten - und mir ist nicht bekannt wie viel Sprachen die Menschen beherrschten die wiederum an der Bibel schrieben (und die war ja ursprünglich nur in Latein). Wie wahrscheinlich ist es also das jemand zu dieser Zeit 4-5 Sprachen sprechen konnte und dann auch noch die nötige Zeit besaß das Land zu bereisen um die ganzen Geschichten zusammenzutragen? Heute kann man schnell von A nach B reisen aber zu dieser Zeit brauchte man Tage oder Wochen dazu und wie schon erwähnt waren die Menschen die das erlebt haben mögen ja schon seit Jahrhunderten unter der Erde. Und selbst beim Koran heißt es immer wieder dass man ihn eigentlich nicht ins deutsche übersetzen kann.

Weshalb man daher schon vermuten darf das nicht alles was in der Bibel steht auch wirklich so gewesen ist. Wenn du das nicht glaubst kannst du mal einen Test machen. Schreib dir eine einfache Geschichte auf. Sie muss schon so sein das da ein bisschen was passiert oder sonst nimm dir eine aus dem Netz.

Geh dann in deine Schulklasse, such dir 4-5 Leute aus und erzähle sie einem Mitschüler. Der soll sie am Tag drauf dem nächsten erzählen usw. und am Ende soll dir der letzte davon wieder die Geschichte erzählen. Du wirst sehen dass die Geschichte am Ende völlig anders klingt.

Der Koran wiederum ist im Verhältnis dazu ja noch zu Lebzeiten Mohammeds, von Mohammed selbst geschrieben worden was besonders beeindruckend gewesen sein soll da er ja überhaupt nicht schreiben konnte. Aber vor allem beeindruckend daran ist das er darin Dinge (wie z. B. Naturphänomene) beschreibt die er nie gesehen haben kann, weil sie sich auf der anderen Seite der Welt befanden und die man teilweise erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts durch modernste Technik entdeckt hatte.

Und wieder zurück zum Thema Jesus. Er ist m. M. n. nicht Gottes Sohn gewesen, sondern einfach über die Jahrhunderte dazu gemacht worden.

Warum, weil er die Frage ob er Gottes Sohn sei nie eindeutig bejaht hatte und da er es nicht tat und auch das Volk nicht in die erhoffte Freiheit führte (er galt ja als Messias) haben sie ihn schließlich verhöhnt und am Ende für Barabas geopfert. Als Jesus dann am Kreuz hing, sagte er sagte er zu Gott, vergib ihnen Vater was wiederum logisch war, denn er war ja wie wir alle ein Kind Gottes aber weil das u. a. durch den Blitz der im Tempel einschlug nachdem sich der Himmel verdunkelte missverstanden wurde, wird seitdem gesagt das es Gottes Sohn war. Und wenn man sich dann den Koran vor Augen führt, wo Jesus ja explizit als Prophet erwähnt wird, macht das ganze auch einen Sinn und wiederum den Koran glaubhaft weil wenn der Islam die einzig wahre Religion ist wieso wird Jesus dann nicht ganz totgeschwiegen? Ganz einfach, weil Gott die liebt die an ihn glauben und wenn sie das über Jesus tun dann ist es auch gut.

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Kommentar von dirksowieso
01.02.2015, 01:47

Also bevor das missverstanden wird es gibt nur einen Gott und im Islam heißt er halt Allah - es sind nicht 2 unterschiedliche Götter.

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Kommentar von LolleFee
01.02.2015, 04:39

"Jesus ist in der christlichen Welt der Sohn Gottes, der sich für uns opferte."

Das gilt nicht für die ganze westliche Welt!!

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Kommentar von JTKirk2000
01.02.2015, 08:26
Im Hinblick auf den Koran und die Bibel unterscheiden sie sich zum einen von unterschiedlichen Glaubensauffassungen aber vor allem dadurch das die Bibel und die enthaltenen Geschichten mehrere hundert Jahre nach Jesus Tod geschrieben wurde.

Ich glaube, Du verwechselst da was. Die Bibel wurde bis in die Neuzeit immer wieder übersetzt, aber geschrieben wurde sie von der Zeit des Alten Testaments bis hin zu etwa dem Anfang des 2. Jahrhunderts unserer Zeitrechnung, wobei die Briefe der Apostel an die Gemeinden des Neuen Testaments vor den Evangelien der Apostel in schriftlicher Form festgehalten wurden, in einer Zeitspanne von vermutlich etwa dem Jahr 30 bis 70 unserer Zeitrechnung. Letztere ist in etwa die Zeit, in welcher das erste Evangelium in schriftlicher Form festgehalten wurde.

Laut dieser Quelle http://www.orientdienst.de/muslime/minikurs/koranentstehung/ entstand der Koran mehrere Jahrhunderte nach dem Tod Christi;

Der Koran wurde in arabischer Sprache durch Mohammed innerhalb von 23 Jahren in vielen kurzen Abschnitten offenbart. Nach islamischer Ansicht hatte Mohammed 610 n.Chr. im Alter von 40 Jahren die erste göttliche Mitteilung bekommen. Diese Offenbarungen wurden von verschiedenen Anhängern auswendig gelernt und in unterschiedlichen Dialekten rezitiert. Besonders in der späteren „medinischen Periode“ notierte man Texte auf Schreibmaterial.
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Eigentlich ist das Thema nicht allgemein und ganz einfach aufzuziehen:

  • Gemeinsamkeit, daher Chance: Jesus gibt es im Christentum und im Islam

  • Unterschied, daher Grenze: Jesus als Sohn Gottes im Christentum ist im Islam "nur" ein Prophet.

Offenbar fühlen sich die "hardcore-Gläubigen" beider Religionen so angefasst von der jeweils anderen Sichtweise, dass sie diese nicht akzeptieren können - und ihre Gemeinsamkeit darüber vergessen. Verantwortlich dafür ist der Absolutheitsanspruch beider Religionen. Ich wage zu behaupten, dass ein Dialog vielleicht sogar einfacher wäre, würden beide Religionen etwas vollkommen Unterschiedliches glauben. So betrifft es jedoch die eigene Religion, wenn Gläubige der jeweils anderen Religion ihre SIchtweise mit Absolutheitsanspruch darlegen; und was betrifft, trifft, wenn damit die eigene Sichtweise "angegriffen" wird.

Ganz praktisch also nun als Beispiel:

  • Aufhänger: Jesus & Muhammad - brothers in faith (dazu gibt es Bilder bei google!)
  • Gemeinsamkeit herausstellen: Jesus gibt es in beiden Religionen
  • Unterschiede herausstellen: Jesus als Sohn Gottes im Christentum, Jesus als Prophet im Islam; Bibel- bzw. Koranstellen präsentieren.
  • "Bewertung" Chance - Grenze

Ein tolles Thema!

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Ich würde mal mit dem Hintergrund anfangen und nach Stellen suchen wo evtl.. das Christentum im Koran und der Islam in der Bibel erwähnt wird. Bzw. kommt Jesus im Koran vor und Mohammed in der Bibel?

Außerdem gibt es ja Parallelen, Jesus und Mohammed sind ja jeweils die Söhne der Götter.

Zu den "Grenzen" würde ich da garnichts ausführen denn da gibt es keine, die die da sind sind von den Menschen gemacht. Die Christen haben ja eigentlich in der heutigen Zeit kein Problem mit dem Islam, es ist eigentlich umgekehrt. Wobei das natürlich nicht für alle Muslime zutrifft aber ich habe noch nie geröhrt das Christen, in der heutigen Zeit, einen Moslem getötet haben weil er nicht an Jesus glaubt.

Die alten "Christen" ,wobei das ja noch keine Christen waren, im alten Testament waren auch nicht besser als die heutigen radikalen Islamisten, die haben auch jeden umgebracht der nicht deren Meinung war. Was wiederum beweist dass die Christen sich weiterentwickelt haben (Warum? Das wäre zu hinterfragen). Der Islam aber (fast) noch genauso ist wie vor 2000 Jahren. Woran liegt das?

Was ist laut Koran/Bibel wirklich verboten und was erlaubt und wie hat Jesus bzw. Mohammed dies beeinflusst.

Das Thema ist aber wirklich schlecht gewählt.

Denn realistisch gesehen haben sich das alles Menschen ausgedacht um sich ihre Welt und ihre Existenz zu erklären. Ob Christ, Moslem, Hindu oder Jude, ist eigentlich total egal, es gibt wichtigere Dinge im Leben die zählen.

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