Schuhverkäufer in den USA?

3 Antworten

Beispiele für "so willst du doch nicht enden"-Sprüche in Familien-Sitcoms wenn das Kind nicht genug lernt (Cosby-Show, Alle unter einem Dach..., sicher auch ein paar nicht-Schwarze Serien/Filme, nur fallen mir gerade die ein...) sind Wallmart, Tankstelle, Fast-Food-Kette etc.. Und bei der Fastfood-Kette auch der Manager, der oft ein pickeliger Teenager ist... Soll heißen, auch für dessen Arbeit braucht es nicht viel...
Auch die Arbeit z.B. im DMV, dem Straßenverkehrsamt gilt als nieder. Zu Recht. "Sheldon Cooper" sagt das auch mal am Telefon einer DMV-Bediensteten.
Hier in Deutschland würde Ich die Angestellten des Jobcenter als das niederste im Behördenwesen (was generell ja schon nieder ist) sehen. Und nein, Ich war dort nie "Kunde"...

Wallmart, Fast-Food-Kette etc. ist in den USA maximal was für arme Rentner oder generell (auch wenn nicht "armes" Elternhaus) Schülerjobs.
Wer als Erwachsener so eine Arbeit hat, gilt als Verlierer, und sagt evtl. dass es nur "Vorrübergehend" ist...
Mir gefällt diese Einstellung, der "Verachtung" gewisser Arbeit.
Sie ist auf jeden Fall gesünder als die Deutsche Einstellung, die dazu führt, dass es vielen Eltern scheiß egal ist, wenn ihre Kinder als Ladenschwengel (Supermarkt, Baumarkt, aber auch die "Fachverkäufer" [Euphemismus, damit sich diese Menschen besser fühlen...] hinter den Theken von Bäckereien etc.), oder einem anderen Ausbildungsjob (ver)enden, den diese nur fürs Geld machen.
Und wer jetzt meint, er gehört nicht dazu, der sollte sich die Frage stellen, "würde Ich die Arbeit weiter machen, wenn Ich zu 50Mio Euro käme?".
Wenn nicht, ist die eigene Arbeit mies.

Welche Jobs besser oder schlechter angesehen werden, ist in jeder Kultur unterschiedlich.

Das Niedrigste, was man in den USA machen kann, ist in einer Mautstelle zu kassieren.

welcher europäer kennt denn amerikanische schuhverkäufer AUSSER AL BUNDY????

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