Schützen Deutsche Gesetze die Opfer oder die Täter?

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8 Antworten

Natürlich darf man sich mit Pfefferspray selbst verteidigen, im Grunde darf man sich mit jeder Waffe selbst verteidigen, wenn es notwendig ist. Notwehr ist laut Gesetz "diejenige Verteidigung, welche erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden".

Und um deine Frage zu beantworten: das Deutsche Rechtssystem schützt berechtigter Weise beide Seiten. Das Opfer soll vor den Täter geschützt werden und der Täter vor der Willkürlichkeit der Polizei und des Gerichts.

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Kommentar von FoxundFixy
27.03.2016, 12:48

Das ist nicht ganz richtig. Es muß die Verhältnißmäßigkeit bewahrt werden,wenn dich einer mit einen Stock angreift, darfst du nicht mit der Pistole auf ihn schießen

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Kommentar von Verjigorm
27.03.2016, 12:53

Nur, dass Täterschutz offensichtlich von mehr Interesse als Opferschutz ist. Man erinnere sich an den Fall Gäfgen.

Es gibt echt eine Grenze für den Täterschutz, und insolchen Fällen bin ich durchaus dafür, zuzulassen, dass so jemand notfalls auch in Stücke geschnitten wird.

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Waffen werden nicht nur zur Verteidigung sondern eben auch zum Angriff eingesetzt. Mit der Aufrüstung würdest du letztlich nur eine Eskalation der Gewalt erreichen.

Wo das letztlich hinführen würde, kannst du in den USA sehen.

Möchtest du in einem Land leben, in dem mehr Menschen durch Schusswaffen als im Straßenverkehr umkommen.

Schau mal nach England. Dort sind sogar die Polizisten (Bobbies) unbewaffnet und es funktioniert auch.

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Kommentar von PatrickLassan
27.03.2016, 13:04

England ist ein ziemlich schlechtes Beispiel. Trotz eines Waffengesetz, das noch strikter als das deutsche ist, steigt dort die Kriminalität seit Jahren.

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So wie ich das verstehe, erwartest du Gesetze, die dir erlauben, dich für Verteidigungszwecke aufzurüsten?

Waffen sind, so wird immer wieder anschaulich bewiesen, kein Garant für ein friedliches Zusammenleben. Sie sind eher ein Garant für ein unfriedliches Zusammenleben. Das Beispiel USA zeigt es doch ganz klar. Dort sterben jährlich tausende von Menschen durch Schusswaffen. 

Die Gesetze in unserem Land schützen jeden, das Opfer, das sich im Rahmen der Notwehr (ein anerkannt scharfes Schwert zu Verteidigung) verteidigen darf, aber auch das Opfer.

Und um es nochmals klarzustellen: Notwehr muss nicht verhältnismäßig sein! Müsste Notwehr verhältnismäßig sein, wäre dies das Ende der Notwehr!

Das genannte Pfefferspray - auch das aus waffenrechtlichen Gründen nur als Hundeabwehrspray gehandelte - darf in einer Notwehrsituation im Rahmen der Notwehr eingesetzt werden.

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Kommentar von Randomhelper
04.06.2017, 13:53

Ähmm, Nein. Wenn du dir die USA mal anschaust, wirst du merken dass grade in den Gebieten mit strengen waffengesetzen die höchste kriminalität herrscht.

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Ah ja, du haust mit dem Gummiknüppel deinem Nachbarn über den Kopf......und es soll erlaubt sein? Oder du stichst mit dem Kampfmesser den Sitznachbarn in der Straßenbahn an weil er so IS aussieht?

In Notwehr ist alles (Maßvolle) erlaubt um den laufenden Angriff oder einen unmittelbar bevorstehenden Angriff auf deine Person oder Dritte abzuwehren.

Aber wenn du glaubst das Schußwaffen oder Messer etc. die Welt sicherer machen....der andere hat dann auch welche!

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Kommentar von Zenza
27.03.2016, 12:42

Zitat: "In Notwehr ist alles (Maßvolle) erlaubt um den laufenden Angriff oder einen unmittelbar bevorstehenden Angriff auf deine Person oder Dritte abzuwehren." <- Sag das einer Frau die überfallen wird, und die nichtmal die nötig physische Kraft hat "alles notwendige" zu tun! Alles andere was du schreibst lässt sich locker wiederlegen! siehe Schweiz, dort ist das WG sehr liberal, und siehe da: Keine schießereien auf Straßen.

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Nichtmal Pfeffer ist theoretisch laut Gesetz gegen Menschen erlaubt.

Quatsch. In einer Notwehrsituation ist jedes Mittel erlaubt, welches geeignet ist, diesen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff zu beenden. Das gilt natürlich auch für Pfefferspray.

Das würde sogar für ein Pfefferspray gelten, welches ohne die nötige Tierabwehrkennzeichnung aus dem Ausland eingeführt wurde, allerdings müsste man sich dann wegen dem Verstoß gegen das Waffengesetz verantworten. Der Einsatz in Notwehr selbst wäre jedoch nicht illegal.

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Anstandige Selbstverteidigung= Gummigeschosse? Ja alles klar, die Gesetze schützen mich anscheinend vor Leuten wie dir.

Also 1. Darf man in akuten Notwehrsituationen nur mit der Strenge agieren die angemessen ist das heißt nicht härter als die ausgangstat und das am wenigsten benötige Maß an Gewalt ist um aus der Situation zu kommen. Bei akuter Gefahr um Leib und Leben dürfen die Maßnahmen daher auch mal drastischer ausfallen.

2. Härtere Waffen = Mehr Sicherheit? Wir haben in Deutschland relativ wenig Gewaltverbrechen jetzt schau mal in Länder wo jeder A**h das tragen kann was er meint er bräuche zur Selbstverteidigung (ja ich schaue auf dich USA) fühlen sich die Leute da sicherer? Schützen sie sich damit etwa? Nein bis heute führen diese Länder die Liste mit den meisten Gewalttaten an. Und ja das steht im Zusammenhang.

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Kommentar von furbo
27.03.2016, 14:55

Also 1

und das darauf Folgende, ist ziemlich falsch.

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Kommentar von Nightwing99
28.03.2016, 15:33

Nein ist es nicht aber du darfst gerne argumentieren und versuchen mich zu wiederlegen statt einfach nur eine Behauptung aufzustellen.

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In Deutschland ist man als Täter grundsätzlich besser dran - es sei denn es geht um Geld von Banken, öffentlichen Einrichtungen oder dem Staat.

Außerdem darf die Polizei erst handeln, wenn es bereits zu einer Tat gekommen ist. Wenn man also am Montag zur Polizei geht und sagt, dass Person X am Dienstag umgebracht wird und man den zukünftigen Täter kennt, geschieht nichts. Erst wenn Person X tot ist, wird ermittelt. Auch kommen Kinderschänder, Vergewaltiger und ähnliches Gesindel viel zu harmlos weg, oftmals nur mit Haftstrafen, die auf Bewährung ausgesetzt werden.

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Kommentar von Ursusmaritimus
27.03.2016, 12:40

Die Bandbreite deines Weltbildes dürfte kleiner sein als die Höhe deiner Computertastatur.

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Kommentar von Nightwing99
27.03.2016, 12:51

Geht doch mal bitte raus auf die Strasse und geht Gerichtsgebäude und Haftanstalten besuchen und lest mal wieder ein paar Bücher, also eine solch populistisch verblendete Meinungsmache und gezielt gestreute Menge an Fehlinformation hab ich selten gesehen. Am besten gefällt mir das mit dem Mord am Dienstag selten so einen Quatsch gehört. Hast du Beweise für deine Behauptungen wird auch was passieren kannst du nichts beweisen kann auch nichts passieren die leute die am lautesten schreien sind doch auch die die dann sofort über Polizeigewalt und einschnitte in ihre Rechte schreien würden.... Ich kann hier gerade nur den Koof schütteln

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Kommentar von bronkhorst
27.03.2016, 13:01

Außerdem darf die Polizei erst handeln, wenn es bereits zu einer Tat gekommen ist.

Das ist absolut falsch. Zum einen ist eine Bedrohung bereits ein
Straftatbestand. Zum anderen nimmt die Polizei bei wahrscheinlichen
Straftaten in Vorbereitung häufiger "Gefährderansprachen" vor, in denen recht klar auf die Beobachtung und auf mögliche Konsequenzen hingewiesen wird.

Ich habe vor knapp drei Jahren mal eine amerikanische Nachrichtensendung gesehen, in der mit großem Respekt darauf hingewiesen wurde, wie wenige Schüsse die ganze deutsche Polizei laut Jahresbericht in einem ganzen Jahr außerhalb ihrer Schießstände gezielt abgegeben hat - weniger als bei der Ballerei während einer einzigen, völlig aus dem Ruder gelaufenen amerikanischen Festnahme.

Und ich finde es auch ganz gut, dass man davon ausgehen kann, dass die meisten Personen in Deutschland - einschließlich übrigens der Kriminellen - unbewaffnet sind.

Ich bin auch nicht mit jedem deutschen Gerichtsurteil einverstanden - aber ich kann dieses Stammtischgelaber von der "Kuscheljustiz" und den saugemütlichen Gefängnissen echt nicht mehr hören...

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Du willst doch sowieso auswandern. Es wird Zeit.

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