Schüleraustausch - Erfahrungen oder Tipps?

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2 Antworten

Hallo :)

1. Das kommt vor allem auf die Organisation an. Frage einfach mal bei verschiedenen orgas an, ob sie Vegetarier nach Japan vermitteln. Oft gibt es beim gleichen Reiseland Orgas, die dies nicht tun, aber auch gleichzeitig Orgas, die das durchaus machen. Sonst verweise ich hier auf maki1s Antwort, aber eigentlich kann man in so ziemlich jedem Land als Vegetarier leben, wenn man sich anstrengt ;) Oft gibt es als Alternative zur Gastfamilie auch Internate, die aber teurer sind. Außerdem ist man in den Ferien trotzdem in einer Gastfamilie untergebracht, da die Internate dann schließen.

2. Ich bin kein Japan-Experte, aber beim Schüleraustausch ist es oft egal, welche Noten du schreibst, da die für deine Schule in Deutschland keine Bedeutung haben. Also kommt es darauf an, wie viel stress du dir selbst damit machst, in der schule gut sein zu wollen. Meiner Erfahrung nach helfen Clubs aber dabei, neue Leute kennen zu lernen, auch wenn ihr da nur Mathe macht. Vielleicht geht ihr danach ja zusammen essen oder so - wer weiß.

3. Normalerweise lernt man in den ersten ca. 3 Monaten, sich gut in der Sprache zu verständigen. Wenn du bereits gute Vorkenntnisse mitbringst, sollten 5 Monate dir auch einen Einblick in das Leben in Japan geben. Allerdings ist es trotzdem immer besser, länger weg zu gehen, weil man oft so nach 4 Monaten wirklich integriert ist und dann schon wieder abreisen muss.

4. Ob du das Jahr wiederholen musst, hängt davon ab, wo du wohnst. Falls du in Deutschland wohnst, ist es in jedem Bundesland anders geregelt. Guck dazu am besten mal hier https://www.travelworks.de/schueleraustausch-dauer-anerkennung.html, das ist die Seite einer austauschorga, aber die haben das ganz gut beschrieben. Generell gilt: Wenn du vor der Oberstufe weg gehst (also in der 10. bzw. falls du 13 Jahre zur Schule gehst in der 11.) musst du nicht wiederholen, sonst schon. Ich kann dir versichern dass es sich trotzdem auf alle Fälle rentiert, wenn du nach Japan gehst schon allein wegen den Sprachkenntnissen, die dir auf dem Arbeitsmarkt einen enormen Vorteil verschaffen.

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Hallo Mony, frag am besten auf Foren, die sich mit Austausch Programmen beschäftigen 

http://www.ausgetauscht.de/auslandsjahr.htm

Es gibt auch nach der Schulzeit noch Möglichkeiten über Stipendien nach Japan zu kommen und Praktika zu machen. 

Als Vegetarierin hast du gar keine Probleme solange du Fisch verträgst, der ist als Pulver oder in Soßen fast überall drin. Gemüse essen Japaner mehr als Deutsche und es gibt fast überall Tofugerichte. Du solltest aber von Anfang an darauf hinweisen. Es gibt tolle Gemüse, die du nie zuvor gesehen hast!!!

Die Sprache wirst du erst dort richtig lernen, es sei denn du machst hier ein Intensivprogramm. Hör so oft es geht japanische Texte und versuche Worte, die du kennst heraus zu hören, das wird dir helfen.

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Kommentar von Mony321
03.11.2015, 20:30

Ok danke, das werd ich machen :)

Das mit dem Fisch ist ja mein Hauptproblem. Sogar in Gemüsesuppen ist Dashi drin, ich bin aber leider keine Pescetarierin sondern Ovo-Lacto-Vegetarieren und esse somit auch keinen Fisch oder Meeresfrüchte. Ich hab überlegt, für den Austausch auf Pescetarierin umzusteigen aber ich hab nicht nur Angst, dann hauptsächlich Fisch vorgesetzt zu bekommen weil ich Fisch nicht ausstehen kann, sondern bin außerdem eigentlich Veganerin und damit ist es schon ein großer Schritt für 5 Monate wieder auf vegetarisch umzusteigen :/

Danke. Ich hab ein bisschen Angst, dass ich mich überhaupt nicht verständigen kann da ich wirklich nur einfache Sätze beherrsche und vermutlich schon bei einfachen Fragen von der Gastfamilie teilweise nichts mehr verstehen werde. Ob sich das in 5 Monaten so bessert, dass ich mich dort verständigen kann? Sonst bin ich ja nur am pantomimisch darstellen und versuchen mit einzelnen englischen Wörtern Dinge zu erklären...

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