Schüler- BAFÖG & Nebenjob geht das?

3 Antworten

Für eine genaue Berechnung deines Grundbedarfes müssen alle Fixkosten, soweit ich weiß, bekannt sein. Den Antrag solltest du aber trotzdem stellen, da die Verwaltungsdauer bei Bafög-Sachen sehr lang ist und du unglaublich viele Formulare und Dokumente besorgen musst, die die sehen wollen. Wenn du aber rein technisch die Möglichkeit hast, während deiner Ausbildung zuhause wohnen zu bleiben, wird dir eine Wohnung wahrscheinlich nur in Ausnahmefällen bezahlt, da es denen nicht darum geht, ob du nur gerne woanders leben würdest, sondern wirklich darum, ob es für dich keine andere Möglichkeit für dich gibt, auszuziehen (z.B. wenn deine Ausbildungsstätte zu weit weg ist.) Dass sich deine Eltern in der Insolvenz befinden, ist für deine Chancen auf Schülerbafög allerdings nicht schlecht, da es dann weniger auf deinen Grundbedarf anrechenbares Einkommen deiner Eltern gibt.

Viel Glück!

Dir steht eher kein Bafög zu, denn Ausbildungsförderung wird gemäß § 2 BAföG geleistet für den Besuch von 1.weiterführenden allgemeinbildenden Schulen (z.B. Haupt-, Real- und Gesamtschulen, Gymnasien) ab Klasse 10 [§ 2 Abs. 1 Nr. 1 BAföG],

2.Berufsfachschulen, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung nicht voraussetzt, einschließlich der Klassen aller Formen der beruflichen Grundbildung (z. B. Berufsvorbereitungsjahr), ab Klasse 10 [§ 2 Abs. 1 Nr. 1 BAföG],

3.Fach- und Fachoberschulklassen, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung nicht voraussetzt [§ 2 Abs. 1 Nr. 1 BAföG], Wichtig:

Schüler/innen, die eine der hier unter 1. bis 3. genannten Schulen besuchen, erhalten nur dann Förderung, wenn sie nicht bei den Eltern wohnen und notwendig auswärts untergebracht sind.

Schüler/innen sind notwendig auswärts untergebracht, wenn •von der Wohnung der Eltern aus eine entsprechende zumutbare Ausbildungsstätte - z. B. wegen der Entfernung - nicht erreichbar ist, •sie einen eigenen Haushalt führen und verheiratet oder in eingetragener Lebenspartnerschaft verbunden sind oder waren, •sie einen eigenen Haushalt führen und mit mindestens einem Kind zusammenleben. (quelle:http://www.bafoeg.bmbf.de/de/369.php) Und wenn du es bekommen würdest dürftest du einen Nebenjob ausführen, denn Grundsätzliches zum Nebenjob

Das Gute ganz am Anfang: Du kannst als Bafög-Empfänger monatlich bis zu 400 hinzuverdienen, ohne dass dein Nebenjob Auswirkungen auf das Bafög hat. Dabei kannst du in einzelnen Monaten des Jahres sogar deutlich mehr verdienen, denn für die Berechnung des Bafög ist nur dein Gesamtverdienst im sogenannten Bewilligungszeitraum (also meist die 12 Monate von Oktober bis September) entscheidend. Dieser beträgt 400 Euro x 12 Monate = 4.800 Euro.

Dem Bafög-Amt ist es egal, ob du regelmäßig Geld verdienst oder nur in den Semesterferien richtig schuftest: Wichtig ist allein, dass du durchschnittlich nicht mehr als 400 Euro verdienst. (quelle:

"ich mache ab September eine Schulische Ausbildung zur Kinderpflegerin ..."

Ich gehe mal davon aus, dass das - wie zumeist üblich - 'ne zweijährige Berufsfachschulausbildung ist. Und Dir daher grundsätzlich BAföG zusteht, unabhängig davon, ob Du bei den Eltern lebst. Daher macht es Sinn, jetzt schon den Antrag zu stellen und dabei jetzt schon zuzusehen, dass der Antrag so gut wie möglich komplettiert wird, um möglichst früh die ersten Förderungsbeträge zu bekommen. Ein Mietvertrag ist vllt hilfreich, aber an sich keine Förderungsvoraussetzung. Das größte Problem wird vorauss. ohnehin sein, eine abgestempelte Schulbescheinigung fürs BAföG-Amt zu bekommen; ohne die geht nix!

Dazu verdienen darfst Du unbegrenzt. :)

Alles was über 407 € brutto im Monatsdurchschnitt liegt, wird angerechnet und mindert die Förderung, ggf. bis Null.

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