Schüler - Bafög möglich?

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6 Antworten

verstehe ich Deine Erwartung richtig: der Vater soll zum bisherigen Unterhalt zusätzlich noch die 403 € zahlen,also doppelt Unterhalt?

Wie soll er denn das machen? Beim Bafög - Antrag wurde festgestellt, dass er 403 € Unterhalt leisten kann & nicht mehr. Daher bekommt Deine Tochter ja noch 62 € Bafög.

Damit käme ich jedoch in ein finanzielles Desaster da meine monatlichen
Kosten sich dadurch dass mein Kind 4,5 Tage die Woche nicht daheim ist
ja nicht wahnsinnig reduzieren.

Wenn sich die Kosten nicht reduzieren, ist das aber nicht Problem des Vaters, der den Anteil leistet, den er muss / kann oder der Bafögstelle.

Oder ich muss ihn privat verklagen diese 403 Euro zahlen

Dann hat er mit dem Bafög-Bescheid aber ein sehr gutes Gegenargument...

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Kommentar von Caro150169
22.03.2016, 21:28

ich kann nur weitergeben was die Sachbearbeiterin gesagt hat... sie hätte zusätzlich 403 euro errechnet die ich privat einklagen müsste da von meinem Verdienst nichts angerechnet werden kann ....

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Kommentar von claudialeitert
23.03.2016, 05:33

Das ist nicht korrekt er bezahlt ja unterhalt 430 euro. Davon muss die schule bezahlt werden. Wir haben das selbe durch . Bescheid vom Bafög Amt . Stand sie bekommt nur sie Hälfte und die vom unterhalt. also wird der Unterhalt mitgerechnet. Der Vater kann ja nicht über 800 euro unterhalt bezahlen? Oder verdient er so viel ? Der Höchstbetrag für Studenten und azubi mit wg ist 735 euro inkl. Kindergeld. Da geht die Bafög Rechnung nicht auf. Der Höchstbetrag ist festgelegt.

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Was zahlt der Vater denn an unterhalt? Denn es wird angerechnet darum würde wohl weniger Bafög gezahlt. Unterhalt und Kindergeld muss man in dem Fall fürs kind verwenden. Wir hatten auch so ein Fall.

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Kommentar von Caro150169
22.03.2016, 21:32

Er zahlt lt. Düsseldorfer Tabelle 430 Euro.

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Kommentar von claudialeitert
23.03.2016, 05:22

Das zahlt er genug . von dem Geld muss die schule bezahlt werden. Ab 18 muss sie ihre Rechte bei beiden einfordern.

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Das ist nicht die Schuld des Bafög-Amtes. Wenn der Vater genug verdient, und bezahlen muss, dann musst du ihn wohl verklagen, sonst kommt da nichts. Ist das Subsidaritätsprinzip, erst die Familie und dann der Staat.

Da bringt auch eine Ablehnung zur Übernahme nichts ^^ Sonst könnte das ja jeder so machen.

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Kommentar von Caro150169
22.03.2016, 21:39

Dann hat in meinem Fall wohl der Staat trotzdem verloren. Wenn ich meiner Tochter zur Finanzierung der Ausbildung KG und Unterhalt weitergebe fehlen mir 620 Euro und ich muss aufstockend H 4 beantragen. Da ist nur umgeschichtet :)

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Kommentar von claudialeitert
23.03.2016, 05:35

Ja musst das Geld dafür nehmen. Denn Unterhalt ist fürs kind zunehmen. Auch bei schulischer Ausbildung.

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Der Vater muss nicht doppelt zahlen! Wenn er bereits Unterhalt zu deinen Händen zahlt, braucht er nicht noch einmal an deine Tochter zahlen, wie stellst du dir das vor?

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Auch wenn der Text älter ist, muss ich was dazu sagen. 

Ich kann nicht nachvollziehen, wieso es denn unbedingt eine schulische (private) Ausbildung sein soll? Auch das muss man sich leisten können. Hätte deine Tochter das gemacht, wären die Eltern noch zusammen? Wohl kaum. Da hätte man sicherlich gemeinsam gesprochen, was geht und was nicht. So fehlte hier wohl die Kommunikation und wäre ich der Vater hätte ich mich genauso geweigert sondern mich gefragt, wo er denn hätte mit entscheiden können oder ob er eig nur zum Zahlen da ist?

Das ist nur ein Aspekt. Die andere Seite ist, dass deine Tochter dann wohl, genau wie hunderttausende andere Schüler, Studenten, Jugendliche, sich einen Minijob am Wochenende suchen sollte, um ihre Kosten zu decken.

Bei allem Respekt, aber sie kann ihre Eltern nun auch nicht ausnehmen wie eine Weihnachtsgans -.-

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Kommentar von Caro150169
30.09.2016, 20:31

Meine Tochter hat Dyskalkulie und damit fallen sehr viele Berufe bereits heraus. Physiotherapeutin ist ein Beruf in dem sie Zukunft hat. Warum ein Beruf der der Allgemeinheit dient nur für Kinder reicher Eltern zugänglich sein soll erschließt sich mir nicht. Ganz einfach. Ihrem Vater ist sie seit 16 Jahren egal. Sie war ihm egal als sie krank war, ihr schulischer Werdegang war ihm egal. Gehört haben wir nur von ihm durch seinen Rechtsanwalt wenn die Düsseldorfertabelle eine Erhöhung geplant hat. Dann glaubst du doch nicht im Ernst dass wir die Berufswahl mit ihm besprechen. Sie ist trotz allem seine Tochter und wenn er es schon nicht für nötig hält - und er hätte alle Möglichkeiten gehabt - sich persönlich zu kümmern, warum sollte sie ihn dann aus seiner finanziellen Pflicht entlassen? Die Ausbildung dauert 9 Semester solange ist er noch mit im Boot, damit muss er leben. Ausnehmen tut mich meine Tochter sicher nicht - ich unterstütze eine sehr gute Ausbildung, ganz einfach weil das meine Pflicht als Alleinerziehende Mutter ist. Wir haben eine Lösung gefunden, meine Tochter ist glücklich mit der Wahl der Berufsausbildung und mit prima Noten im 2ten Semester.

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Das hängt von deinem Schulweg und dem Einkommen deiner Eltern ab.

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