schrotmunition einer waffe zuordnen

2 Antworten

Ne da kannste nix mehr zuorden. Selbst mit Flintenlaufgeschossen wäre es fast unmöglich da die Schrotflinten ja Glatläufig sind.

Hallo Simon,

deine Frage bezieht sich auf das sogenannte "ballistic fingerprinting". Die Bezeichnung Fingerabruck suggeriert, dass es möglich sei ein abgefeuertes Geschoss bzw. eine leergeschossene Hülse einer bestimmten einzelnen Waffe zuzuordnen. Jedoch ist das sogar bei Büchsen- und Kurzwaffengeschossen schwierig:

Es gibt viele Einflussfaktoren und verhältnismäßig wenig bzw. ungenaue Messdaten. Und diejenigen, die davon auch nach einem Schuss noch hinreichend genau bestimmt werden können geben vor allem Aufschluss über den Typ der Schusswaffe, bzw. über das Kaliber. Diese sind: Geschossmasse, Masse der Geschosssplitter, Durchmesser, metallurgische Zusammensetzung, Form, Schwere der Verletzungen/Hämatome beim Opfer

Diejenigen Merkmale die Aufschluss über das Fabrikat der Schusswaffe, bzw. die individuelle Schusswaffe geben, sind die folgenden: Zahl der Züge, Tiefe der Züge, Form der Züge, charakteristische Kratzer im vorderen Geschossbereich, (Patronenzuführung aus dem Magazin), Kratzer an der Seite (mikroskopische Eigenarten des Laufes)

Auf der anderen Seite stehen etliche Einflussfaktoren, die zusammen die Messergebnisse kaum vorhersehbar beeinflussen: - Auftreffgeschwindigkeit im Ziel - Knochentreffer oder nicht? - Hindernisse in der Flugbahn? - automatische Feuerwaffe, Repetiergewehr, Einzellader - Lauflänge - Geschosstyp: Zerlegungsgeschoss, Deformationsgeschoss oder Voll(mantel)geschoss - Geschossdurchmesser - Ladung der Patrone (welches Pulver?) - Alter des Laufes - Lauf sauber oder schmutzig - Mechanismus der Schusswaffe

Insbesondere bei Deformations- und Zerlegungsgeschossen (z.B. Hohlspitzgeschosse) wird das Geschoss im Ziel so verformt, dass mikroskopische Kratzer und häufig sogar die Züge und Felder auf dem dem Geschoss nicht mehr oder jedenfalls nicht mehr deutlich erkennbar sind. Aber auch Vollmantelgeschosse erleiden beim Auftreffen Abrieb und in der Regel wenigstens eine gewisse Verformung, sodass auch hier die Messung der verschiedenen Parameter erschwert ist. Anhand der Masse der Geschosssplitter und des Durchmessers des (häufig erhaltenen) Geschossbodens lässt sich der ursprüngliche Geschossdurchmesser, damit der Geschosstyp und damit der Typ der Waffe in der Regel zumindest eingrenzen. Zusammen mit der Schussdistanz lassen sich Rückschlüsse auf das verwendete Kaliber ziehen, denn es gibt häufig einen Geschosstyp gleichen, der in viele verschiedene Hülsen verladen wird und damit aus jeweils unterschiedlichen Distanzen die gleiche Geschwindigkeit hat und die gleichen Verletzungen hervorruft. Pulverrückstände können weiteren Aufschluss über die verwendete Munition geben. Wird zusätzlich noch eine Hülse gefunden ist sogar die Bestimmung des Fabrikats der Schusswaffe durchaus möglich, wenngleich es auch Schusswaffen verschiedener Hersteller gibt, die sehr ähnliche Kratzer auf den Hülsen zurück lassen, aber beispielsweise der Schlagbolzenabdruck im Zündhütchen ist vielfach recht charakteristisch. Jedoch ist auch hier die Bestimmung der einzelnen Schusswaffe kaum möglich. Höchstens im Nachhinein, also, wenn man schon eine bestimmte Waffe als Tatwaffe im Verdacht hat, lässt sich prüfen, ob die jeweilige Waffe derartige Kratzer auf der Hülse und dem Geschoss hinterlassen kann, freilich aber auch nur, wenn zumindest Munition des gleichen Fabrikats und möglichst auch des gleichen Fertigungsloses verwendet wird.

Fazit bis hier:

Das Geschoss allein reicht in der Regel um den Geschossdurchmesser und evtl. den Hersteller der Munition, unter günstigen Umständen das Fabrikat der Schusswaffe und das genaue Kaliber zu bestimmen. Mit der Hülse wird die Bestimmung des Kalibers und des Herstellers zum Kinderspiel (Prägung auf dem Hülsenboden). Auch das Fabrikat der Schusswaffe lässt sich häufig bestimmen oder zumindest eingrenzen. Die Bestimmung der genauen Schusswaffe ist jedoch nur im Nachhinein (man hat schon eine vermutliche Tatwaffe) und vor allem im Ausschlussverfahren ("die kann's nicht gewesen sein") möglich.

Bei Flinten kommt hinzu, dass der Lauf (in der Regel) keine Züge aufweist, dass die Geschosse üblicherweise aus sehr weichem Material bestehen (Blei) und dass das Verhalten der Schrotkörner praktisch nicht reproduzierbar ist. Welche Kugel gerade am Rand war und welche im Zentrum, ist kaum nachzuvollziehen. Aus dem Zwischenmittel (egal ob Filzpfropfen oder Schrotbecher) lassen sich aber zumindest der Durchmesser des Laufes und das verwendete Pulver (dank enormer Rückstände auf dem Zwischenmittel) bestimmen. Zusammen mit der Anzahl und dem Durchmesser der Schrotkörner kann evtl. festgestellt werden um welche Munition es sich handelte. Mit der Hülse verhält es sich ungefähr so wie auch bei den anderen Schusswaffen.

Fazit: Der intelligente Mörder, nimmt zur Tat (wenn er denn überhaupt eine Schusswaffe benutzen will) Hohlspitzgeschosse oder Schrot und lässt keine Hülsen herumliegen.

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