Schrifttypen Kombination (für Hausarbeit?)

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1 Antwort

Hallo,

ich vermute mal, dass es dem Korrektor um Vergleichbarkeit geht und daher alle Arbeiten in der gleichen Schriftart und -größe (vermutlich auch noch der gleiche Zeilenabstand – 1,5 ?) auszudrucken sind.

Eine Vorgabe aus der Zeit als die Arbeiten noch mit Schreibmaschine gefertigt wurden und die Zahl der Anschläge und Zeilen je Seite festgeschrieben waren.

Wenn Du nur die Vorgabe ‹Arial› hast, setzt die Überschriften auch aus Arial; wenn Du die Möglichkeit hast, versuch mal eine Diskussion darüber anzuregen über Sinn und Unsinn solcher Vorgaben. Denn: Lesbarkeit und Arial sind nicht unbedingt die besten Freunde und der Korrektor tut sich mit dieser Vorgabe bestimmt keinen Gefallen.

Vergleichbarkeit kann er auch mit der Ausgabe eine .dot-Datei erreichen, in der die Formatvorlagen vorgeschrieben sind. Alternativ wäre es eine Möglichkeit die Texte komplett in Markdown zu formatieren und sie anschließend so auszugeben wie es eben am besten lesbar ist. Es genügt ja eine bestimmte Zeichenobergrenze festzulegen.

Viel Spaß beim Schreiben 😎

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Kommentar von GrafTypo
04.05.2016, 23:11

Ich schließe mich an.

Kann man es in diese Technokraten-Sturköpfe denn niemals einprügeln, dass für Mengentexte eine Antiqua (mit Serifen) hundertmal besser geeignet ist als eine Serifenlose? Selbst so ein altes Schlachtross wie die Times New Roman ist dafür um Längen besser geeignet.

Und wenn es ums Verrecken eine Grotesk sein muss, dann doch bitte eine, die auf der klassischen Renaissance-Form beruht, und nicht auf der klassizistischen. Die Renaissance-basierte Form ist im Mengentext wesentlich schneller und komfortabler lesbar. Frutiger, Syntax, Gill, Myriad, Verdana, Tahoma … man hätte durchaus einiges zur Auswahl.

Bitte entschuldigt meinen Tonfall. Schrift ist für mich eine Herzensangelegenheit.

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