Schriftliches Angebot verbindlich oder kann Verkäufer Angebot zurückziehen

6 Antworten

Üblicherweise gibt es eine Auftragsbestätigung, erst dann ist ein Auftrag verbindlich angenommen. Schließlich kann es ja sein dass ein Produkt ausverkauft ist und der Verkäufer die Ware nicht mehr zu diesem Preis einkaufen kann. Es ist aber schlechtes Geschäftsgebaren sich nicht zurückzumelden um den Kunden über die Situation zu informieren. Die Firma einfach von deiner Liste streichen!

Angebot und Annahme des Angebotes ! Klar wenn man das Angebot bestätigt ist es in jedem Fall besser

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Wenn im Angebot nichts von "freibleibend" oder ähnliches stand, muss meiner Einschätzung nach zu den Angebotskonditionen geliefert werden. Eine Auftragsbestätigung ist zwar üblich, aber nicht vorgeschrieben. Einziger Haken könnte sein, dass der Kunde trotz mehrmonatiger Lieferzeit (war sie im Angebot erwähnt?) die Lieferung nicht angemahnt hat. Aber da bin ich mir nicht ganz sicher, es ist verdammt lang her...

Die Bezeichnung als "unverbindliches Angebot" stellt meiner Einschätzung nach eine so genannte Freizeichnungsklausel nach § 145 BGB dar, ähnlich wie das bereits erwähnte Wort "freibleibend". Damit müsste der Anbieter aus dem Schneider sein und der Kunde den neuen Preis bezahlen. Oder es ganz lassen...

Dürfen sie Stornogebühr verlangen?

Ich und ein paar Freunde wollten zum Geburtstag für eine Freundin einen Kinosaal mieten: preis :210€
Nun haben wir uns umentschieden den Saal doch nicht zu mieten
Nun verlangt das kino 150€ stornogebühr?
Dürfen die das? Es wurde kein vertrag unterschrieben sondern das ganze wurde nur mündlich ausgemacht.
Danke für schnelle antworten!!

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Stornogebühr bei Raummiete durch mündlichen Vertrag?

Hallo,

einige Freunde und ich haben für eine Feier eine Location in einem Restaurant Hotel gemietet. Wir hatten den Termin festgemacht und wenige organisatorische Dinge besprochen. Wir waren 3/4 Leute dabei und die Co-Chefin des Restaurants.

Jetzt wollten wir allerdings absagen, da wir eine neue Location gefunden haben. Nun verlangen die allerdings eine Storno Gebühr, da wir angeblich einen mündlichen Vertrag abgeschlossen hätten. Wir haben allerdings nie etwas davon gehört oder AGBs bekommen und es ist auch damals nicht das Wort Stornogebühr gefallen.

Das Restaurant hat meine Kontaktdaten. Die anderen wollen den Betrag nicht zahlen, da sie sich nicht abzocken lassen wollen. Ich möchte das allerdings nur ungerne nicht machen, da ich angst habe angeklagt zu werden.

Können die die Stornogebühren einklagen? Müssen wir zahlen oder nicht?

(PS: Wir sind Schüler, volljährig)

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Reiserücktrittsversicherung: Vergessen die beim Veranstalter abzusagen?

Hallo, bin kurz vor dem Urlaub krank geworden. Ich denke ich habe auch alle Kriterien erfüllt (plötzliche und schwere Krankheit) mit ärztlichem Attest. Habe alles direkt an die Versicherung geschickt Allerdings vergessen beim Veranstalter abzusagen. Da hätte man mal drauf kommen können. Die Versicherung zahlt ja nur die Stornogebühren. Bekomme ich jetzt garnichts zurück oder?

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Darf man gekaufte Produkte verändern und weitervermarkten?

Nehmen wir mal an Person A kauft ein Produkt von Firma B. Dieses Produkt verändert Person A (im Design/der Funktionalität) und vermarktet es weiter.

EDIT: Zudem gehen wir davon aus, dass sich Person A nicht mit Firma B in            diesem Punkt irgendwie geeinigt hat. 

  1. Darf Person A das Produkt überhaupt weiter vermarkten?
  2. Hat die Firma einen Anspruch auf das Produkt und darf somit Person A anklagen?

MFG Max

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Kommt in diesem Fall ein Kaufvertrag zustande?

Folgender Fall:

Firma A macht am 01.06. ein schriftliches Angebot an Firma B über 200 qm² Holzboden zum Preis von 8,50 Euro je qm². Preis unverbindlich. Firma B bestellt am 03.06. 200 qm² Holzboden zum Preis von 8,00 Euro je qm². Firma A liefert.

In der Rechnung verlangt Firma A 8,50 Euro je qm² und verweist auf sein Angebot.

Ist überhaupt ein Kaufvertrag zustande gekommen?

Wenn ja, zu welchem Preis?

Normalerweise erlischt doch die Bindung an das Angebot, wenn der Empfänger das Angebot abändert. Aber Firma A hat ja nach der Bestellung von Firma B die Ware geliefert. Wie sieht es dann aus?

Wäre nett, wenn mir jemand helfen könnte.

Danke.

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Hilfe bei juristischer Fallbearbeitung: Ist ein Kaufvertrag zustande gekommen?

Hallo liebe Community, da ich in meinem Studium leider noch nicht sehr weit bin und Schwierigkeiten bei der Falllösung habe, wäre es lieb, wenn mir vielleicht jemand auf die Sprünge helfen könnte.

Händler A möchte gerne Autos von Firma B kaufen. Am 10 Januar schreibt Firma B einen Brief mit folgendem Angebot: 1000 Autos zu einem Preis von 12 Mio. Euro. Händler A hat 7 Tage Zeit dieses Angebot anzunehmen. Der Brief mit dem Angebot erreicht Händler A am 12 Januar und er schreibt noch am selben Tag zurück, dass er akzeptiert. Durch einen Fehler der Post erreicht der Brief Firma B am 19. Januar. In der Zwischenzeit wurden die 1000 Autos an einen anderen Interessenten verkauft. Da Firma B nicht auf den Brief reagiert, fragt Händler A bei Firma B nach den Lieferbedingungen und erwartet die 1000 Autos am 27. Januar. Firma B sagt jetzt jedoch, dass gar kein Vertrag zustande gekommen ist, da die Annahme des Angebots zu spät erfolgt ist.

Die Frage ist jetzt, wo muss ich bei der Problemsuche ansetzen?

Händler A kann für den Fehler der Post ja nichts, unter "normalen" Bedingungen wäre der Brief ja sicherlich rechtzeitig angekommen.
Andererseits hätte er vielleicht lieber eine Mail, ein Fax oder etwas ähnliches wählen sollen, um auf der sichereren Seite zu sein? Oder beginnt die Annahmefrist erst mit Zustellung? Dann wäre er am 19. Januar ja noch rechtzeitig angekommen?

Wer bis hierhin gelesen hat, bei dem möchte ich mich schonmal bedanken. Über Tipps würde ich mich sehr freuen.:-)

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