Ist eine schriftliche Kündigung bei einem Nebenjob möglich?

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5 Antworten

Eine Kündigung bedarf grundsätzlich der Schriftform. Auch für einen Nebenjob gilt selbstverständlich eine Kündigungsfrist. 

Gehst du einfach nicht mehr hin, musst du dich nicht wundern, dass du vorerst dein restliches Geld nicht bekommst. Durch den Vertragsbruch bist du schadensersatzpflichtig. der Arbeitgeber kann dir also die Kosten für eine Ersatzkraft auferlegen.

Hi, eine Kündigung muß schriftlich erfolgen.

Du wirst ein Kündigungsfrist einhalten müssen. Die gesetzliche Frist wäre 4 Woche zum 15. oder zum Monatsende.

Du willst dort nicht mehr arbeiten, also schreibe eine fristgerechte Kündigung.

Hast du schon Urlaub in Anspruch genommen oder sind evtl. Überstunden vorhanden? U.U. könnte eine Verrechnung mit der Kündigungsfrist  statt finden.

Vielleicht will der Arbeitgeber dich auch gar nicht mehr beschäftigen. Teilt dich nicht mehr ein und in ca. 4 Wochen bist du offiziell raus.

Einvernehmlich könnte auch ein Aufhebungsvertrag mit sofortiger Wirkung gemacht werden.

Rein rechtlich gesehen glaube ich nicht das du Grund genug zu einer fristlosen Kündigung hättest.

Die Kündigung kannst du übergeben oder per Einwurfeinschreiben versenden.

Auch ein Nebenjob unterliegt dem Arbeitsrecht und allen damit verbundenen Gesetzen.

Schau in deinem Arbeitsvertrag nach Angaben zur Kündigungsfrist.Wenn dort nichts vereinbart ist, dann gelten die gesetzlichen Kündigungsfristen nach § 622 Abs.:1 BGB.

Danach kannst du das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von vier Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats kündigen.

Wenn du deine schriftlich Kündigung bis zum Freitag,16.10.2015 persönlich dem Arbeitgeber übergibst, kannst du zum 15.11. 2015 kündigen.

Beachte: die Kündigung muss schriftlich erfolgen.Die elektronische Form ist nicht zugelassen.

Auch bei Nebenjobs gibt es eine Kündigungsfrist.  Sieh in deinem Arbeitsvertrag nach wie lange die ist.  Wenn dort nicht alles so rund läuft würde ich das Schreiben abgeben und mir eine Bestätigung geben lassen-also eine Kopie mit Eingangsstempel. Eine Begründung musst du nicht angeben. 

Du kannst es ja in etwa so schreiben: ich kündige unter Einhaltung der Kündigungsfrist zum.... (je nach Frist), bzw.  kannst du auch schreiben zum ehestmöglichen Zeitpunkt

...und anschließend intensiv in Dich hineinhorchen, da die Umgangsweise Deiner Chefs sicherlich so starke psychische Belastungen für Dich darstellen, daß Du Dich erst einmal um Deine Wiedergenesung kümmern mußt... Dein Hausarzt kennt da bestimmt die besten Therapiemethoden.


Die Kündigung selbst darf nicht auf irgendeinem Zettel hinterlassen werden, sondern sollte nachweislich an die Verantwortlichen zugestellt werden, z.B. durch einen Einschreibebrief. Das kann aber ja parallel zu Deiner Erkrankung geschehen.

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