schriftliche Gehaltserhöhung- nach 9 Jahren - Aussicht auf Erfolg?

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3 Antworten

Das ist doch keine Bitte um eine Gehaltserhöhung - hier wird um mehr Lohn bei mehr Arbeitszeit gebeten. Ich glaube kaum, dass der Herr edamit Erfolg hat. Er sollte selbstbewusster auftreten, immerhin ist das Facility Management ja oft eine Frage des Fingerspitzengefühls. Und LEICHT sind zuverlässige Leute in diesem Job nicht zu finden.

engelchenmp 17.12.2011, 10:56

Genau, zuverlässige Leute sind wirklich schwer zu finden, und eben deshalb hat er sich jetzt endlich mal getraut, nach einer Erhöhung zu fragen. Und siehe da, er hatte Erfolg. Fast 25% mehr Gehalt und die Geschäftsleitung weiß jetzt endlich, dass er nicht nur der "dämliche", rasenmähende Hausmeister ist, sondern viel mehr und für das Unternehmen unverzichtbar. Somit hat er mit diesem Schreiben alles erreicht, was er sich davon erhofft hatte.

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Dein Schreiben, welches du hier aufgesetzt hast, ist an Unterwürfigkeit nicht zu überbieten. Wenn man mir so ein Schreiben vorlegen würde, würde ich mich für den bisher geleisteten Einsatz mündlich bedanken und diesen auch anerkennen. Eine Gehaltsanhebung von 30% hielt ich für nicht angemessen. Wenn jemand sich anbietet, rund um die Uhr und auch während des Urlaubs für die Verwaltung tätig zu sein, der macht sich zum "Deppen".So sehe ich das. Er geht da eine Verpflichtung ein, dessen Tragweite er unter Umständne gar nicht ermessen kann. Alleine der Hinweis auf die Verkehrssicherungspflicht sagt das schon aus. Schneller als man denkt, ist z. B. bei Glatteis ein Unfall passiert und da soll er sich vollumfänglich in die Verpflichtung nehmen lassen ? Leerstandsquote reduzieren und weitesgehend halten ? Was soll das ? Ist doch nicht Aufgabe des Hausmeisters sich um die Belegung des Objektes zu kümmern. Der soll da u. U. Aufgaben übernehmen, die absolut nichts mit der Tätigkeit eines Hausmeisters zu tun hat. Eine Anfrage wegen höherer Vergütung, würde ich in sachlicher Form und kurz vortragen und mich nicht als Sklave für eine Verwaltung verkaufen. Das wäre meine Meinung zu dem von dir aufgesetzten Schriftsatz.

30 Prozent?Ist der verrückt?Das ist viel zu viel!

engelchenmp 05.07.2011, 17:42

War auch mein erster Gedanke, aber er meinte, nachdem wir uns etwas belesen hatten, dass man ja eh runter gehandelt wird (und so 15-20% wären seine Untergrenze).

Ich hab da leider nicht viel Ahnung von und kenne leider auch keinen Personalchef oder ähnliches. Wäre es klüger vielleicht nur die Hälfte anzusetzen und mit der Gefahr zu leben dann noch weniger rauszubekommen, dafür dann aber vielleicht in 2-3 Jahren nochmal zu fragen?

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User28449 05.07.2011, 18:16
@engelchenmp

klar wird runtergehandelt,aber 30 Prozent ist einfach nur frech!Und selbst 15-20 Prozent ist sehr viel.Um 5 Prozent kann er fragen!

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