Schriftliche Drohung im Schichtbuch

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5 Antworten

Der einzige Grund den ich mir denken kann, dass der Chef nichts gegen den Kollegen unternimmt ist, dass diesem irgend etwas bekannt ist, was andere nicht wissen sollen. Sonst kann man sich so ein Verhalten nicht erklären.

Was die Abmahnungen betrifft; es ist ein Märchen, dass man einen AN erst nach drei Abmahnungen entlassen kann. Wenn der AG einmal abmahnt ist das eine Aufforderung zur Besserung des Verhaltens. In dieser Abmahnung kann man den AN darauf hinweisen, dass bei einem neuerlichen Verstoß eine Kündigung folgt. Einmal reicht also.

Es ist seltsam, wenn ein Chef da angeblich nichts machen kann. Wer sonst als der Chef sollte so einen Unruhestifter in die Schranken weisen ?

Es sind übrigens keine drei Abmahnungen nötig für eine Entlassung. Falls das der Chef nicht weiß, sollte er sich mal schlau machen.

Danke für Eure antworten: Hier noch einige Infos:

Laut Aussage von Chef sind ihm aus irgendwelchen Gründen die Hände gebunden, ich und meine anderen Kollegen müssen ihn aber unbedingt loswerden, denn das ist kein Arbeitsklima mehr. Alle haben Angst vor Ihm und trauen sich nicht den Mund auf zu machen. Kann ich die obige Aussage, die ich ja schriftlich habe, als Grund zur Anzeige nehmen? Einen Betriebsrat haben wir nicht auf der Arbeit, aber der Kollege hat schon eine dicke Akte voll von Beschwerden von anderen Mitarbeitern. Der schuldige Kollege ist über 10 Jahre im Betrieb und kennt sich wohl ein bisschen im Rechtsdschungel Deutschland aus... Danke an euch

Hallo, nach dem, was Du nachträglich postest sehe ich nur einen Ausweg aus der Misere in eurem Betrieb : privatrechtliche Klage ! Vorher rate ich Dir allerdings dringend folgende Punkte auf die Reihe zu kriegen :

Ihr benötigt einen Rechtsanwalt, der im Arbeitsrecht absolut sattelfest ist. Der macht dann aus dem Rechtsdschungel des Kollegen ganz schnell einen übersichtlichen Wald.

Dazu könnt, dürft und solltet sogar eine Gewerkschaft ansprechen, wobei es völlig egal ist, ob ihr organisiert seid oder nicht. Sowohl Verdi - als auch die IG - Metall - lassen in solch einer Situation NIEMAND hängen. Das hat den nicht von der Hand zu weisenden Vorteil, dass solche - na nennen wir´s mal Kollegen - namentlich auf den Webseiten der entsprechenden Gewerkschaft auftauchen. ( Und das steht ausser Frage ! )

Alle Kollegen, die gegen diesen Querulanten vorgehen wollen solltet ihr vorher auf eure Sache einschwören. Keiner darf nachher umkippen.

Auch ein Leserbrief eines Bevollmächtigten IGM / Verdi in der örtlichen Presse hat schon biblische Wunder bewirkt!.

Wenn ihr diese Punkte auf der Reihe habt - dann - und NUR dann - habt ihr alle Zeit der Welt um euren rückratlosen Chef mal so ganz langsam mit in´s Boot zu holen und dann wird dieser Nichtschwimmer ganz schnell das Schwimmen lernen - auch wenn er dabei Federn lässt - und die wird er lassen - egal was für Dreck er am Stecken hat !

Kollegiale Grüße

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Hallo, so eine Aussage hat in einem Schichtbuch nichts verloren. Das ist ja schon Diskriminierung und wenn eine Firma sowas zulässt, kann das strafrechtlich verfolgt werden !

Geht auf jeden Fall dagegen vor und wenn ihr den Firmeninhaber, Personalverantwortlichen und den Betriebsrat ansprechen müsst. Eine Abmahnung ist diesem > Kollegen < auf jeden Fall sicher.

Gruß

Wenn ihr einen Betriebsrat habt,dann soll der auf Grund des § 104 BetrVG tätig werden.

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