Schreibt ihr selber gerne Bücher oder lest ihr nur gerne welche?

18 Antworten

Wie du ja weißt, ich tue beides gerne.

Schreiben ist so abtauchen, loslassen, die eigenen Probleme aufschreiben, Klarheit gewinnen, aber auch neue Charaktere erschaffen, dadurch sich selbst mehr verstehen, Gedanken aufschreiben, verfolgen, verstehen und sich am Ende einfach befreit fühlen. Wenn man das erste Buch geschafft hat, ist das ein erreichter Meilenstein, der ein wahnsinns Gefühl auslöst, ein Gefühl, welches die ganze Arbeit wert ist :)

Und Lesen, lesen ist Gedanken des Autors verstehen. Ich lese auf Wattpad echt gerne Tagebücher von Leuten mit Psychischen Problemen zum Beispiel, oder viel Stress zuhause, dadurch verstehe ich Beweggründe für Suizid, für Mobbing, für Selbstverletzung immer mehr, und lerne nebenbei noch einiges darüber, was einfache Worte auslösen können. Gedruckte Bücher finden sich aber auch viele, viele, viele und noch mehr unter meiner Fuchtel, ich liebe es, das Lesen. Es ist wie Abtauchen auf eine ganz andere Art, ganz anders denken, fühlen, für einen kurzen Moment vergessen und sich, bei einem guten Buch, einfach nur berühren zu lassen, sich Menschen ausmalen, verstehen, nachdenken über den Inhalt und auch Anregungen an Formulierungen, Aufbau usw für die eigenen Geschichten/Bücher bekommen...

Ich denke, alles beides macht mich aus, und ich könnte ohne das jeweils andere mittlerweile auch nicht mehr :)

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich hab schon welche geschrieben.

Es war aber nicht nur reiner Spaß. Es ist auch/vor allem harte Arbeit. Und irgendetwas in mir hat mich dazu getrieben, dass ich das tun muss. Dass das meine Aufgabe ist, den Leuten zumindest die Chance zu geben zu wissen/zu verstehen, was ich zu sagen habe.

Hab Mal Bücher geschrieben, mache ich aber nicht mehr.

Habe nur Bücher gelesen, um mir neue Ideen für mein Buch, einfallen zu lassen, mittlerweile lese ich auch keine Bücher mehr.

Jahrzehnte lang musste ich zahllose Romane und Dramen lesen, die mich wenig begeisterten. Und nun seit etwa fünf Jahren darf ich mehr lesen, was ich will, und deshalb schreibe ich auch - Romane, möglichst im magischen Realismus.

Mich faszinieren keine Romane, die nach dem Grundsatz verfasst sind, "keine Gottheit ist bewiesen und daher glaube ich auch nicht daran, aber viele glauben an eine Gottheit, weil man sie nicht beweisen kann." Als ob es eine Gottheit gibt, weil ich an sie glaube oder nicht.

Oder: Es ist der Sonne doch egal, ob der Mensch gelernt hat, dass sie sich nicht am Himmel bewegt, - dass die Möglichkeiten seiner optischen Wahrnehmung nicht ausreichen, um die nächsthöhere Wahrheit zu sehen -, sondern sich die Erde dreht.

So spielen zum Beispiel in meinen Kriminalromanen bestimmte Hauptfiguren mit anderen Figuren ihr Schachspiel, was diese egozentrischen Figuren ja nicht erkennen. Das liebe ich zu schreiben.

ich schreibe keine richtigen bücher aber eine art von fanfictions, dementsprechend lese ich auch gern fanfictions. ich finde aber nie richtige bücher die mich interessieren, bzw bin ich mir nie sicher ob sie das geld wert sind

Was möchtest Du wissen?