Schreibstil in der Gegenwartsform?

3 Antworten

Also vorweg, obwohl das natürlich ein persönlicher Geschmack ist - ich finde es wirklich absolut nicht schön, dass immer mehr Menschen offenbar in der Gegenwartsform Geschichten schreiben, als ich dass das Erste mal las, habe ich nicht mal verstanden, warum mir dieses Buch nicht gefiel, ich fand nur es klang, als hätte es ein Kind geschrieben, irgendwann ist mir dann aufgefallen, es lag einzig und alleine an der Zeitform. Ich mag es absolut nicht, wenn jemand in der Gegenwartsform schreibt, weil es unausgegoren klingt, für mich, aber wie gesagt das ist eine persönliche Vorliebe.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob es für sowas verbindliche Regeln gibt, denn ich dachte mal, es wäre eine das man Präteritum benutzt zum Erzählen ;). 

Wenn ich in meinen Geschichten Rückblenden ein baue und dafür kein ganz neues Kapitel einbaue (hast du mal "Es muss nicht immer Kaviar sein" gelesen? Da springt der ziemlich zu Anfang ein paar Jahre wieder zurück, benutzt dafür dann aber auch wieder Präteritum, weil er dem Leser mitgeteilt hat, er wird jetzt zurückspringen und die Geschichte von Anfang an erzählen), wenn ich also keine neuen Kapitel in der Form einbaue, und es mitteile, sondern eine einfache Rückblende schreibe, schreibe ich die eigentlich Grundsätzlich in der vollendeten Vergangenheit (Plusquamperfekt), außer natürlich es geht um noch passierende/beeinflussende Dinge, die kommen dann auch mal eine andere Zeit - aber ich würde dafür in deinem Fall auch Plusquamperfekt (ich weiß nicht, ob das in Österreich anders heißt ;) österreichisch beherrsche ich nicht ;)) nutzen.

Weil du ein gerne ein Beispiel wolltest, habe ich mal das Erste genommen, was mir in meinen Geschichten über den Weg lief, klingt vielleicht nicht wirklich schön und ist vorallem auch nicht mit Ich-Erzähler, aber den benutze ich eigentlich auch nie (habe ich vielleicht 1-2 Mal bisher gemacht, als Experiment - ist nicht meines.):

"Edward betete also, dass er auch in diese Schule dürfte, hatte sich dafür besonders in der Schule angestrengt und las manchmal am Sonntag, wo er nur vier Stunden arbeiten musste, noch bei Vater Benedikt in der Bibel. Der Mann, der Zauberer, der Jonah abgeholt hatte, war ungefähr vor zwei Jahren gekommen, Edward betete inbrünstig, er käme noch einmal und holte auch ihn ab."

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Das Prinzip ist egal in welcher Zeitform du schreibst gleich: immer, wenn du weiter in die Vergangenheit gehst, benutzt du die nächste Vergangenheitsform.

"Das erinnert mich an meine Kindheit: meine Geschwister und ich haben immer zusammen Spaghetti Bolognese gekocht; das hatten wir als kleine Kinder von unserer Großmutter gelernt."

Präsens - Perfekt - Plusquamperfekt

Der Erzähler im Jetzt erzählt etwas aus der Vergangenheit, das sich auf eine Vorvergangenheit bezieht.

(Das Beispiel ist jetzt nicht das schönste, aber es sollte klar sein, worauf ich hinaus will.)

Was ist eine mitvergangenheitsform??

Bsp: Susi kommt auf mich zu, "und, was hast du am Wochenende gemacht?". Ich überlege kurz und sage schließlich beherzt:"absolut nichts und es hat mir gut getan! Am sonntag war ich noch kurz tanken aber ansonsten hatte ich das Wochenende nur zum entspannen"

Pardon, man sagt anscheinend nur hier in Österreich zum Präteritum "Mitvergangenheit"

Gegenwart = Ich sage es, Präteritum = ich sagte es, Vergangenheit = Ich habe es gesagt, Zukunft = Ich werde es sagen

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Meines Wissens nach benutzt man auch in Österreich die Fachausdrücke dafür, oder sagt ihr zu verben auch "Tunwörter"

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@MiezeKatzchen

Natürlich sind die deutschen Fachausdrücke hierzulande präsent, ich habe lediglich einen Fehler gemacht, das ist alles

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Im Arbeitszeugnis Vergangenheitsform und Gegenwart gemischt - wie wäre es richtig?

Hallo ich habe folgende Formulierung vorliegen:

"...arbeitete sich sehr schnell in seine Aufgaben ein und konnte schon bald eigenständig sehr gute Resultate erzielen. Er verfügt über eine rasche Auffassungsgabe und zeichnete sich durch großes Engagement, Einsatzbereitschaft und Belastbarkeit aus. Mit ausgeprägtem Fleiß erledigte er alle ihm übertragenen Aufgaben mit großer Sorgfalt, Zuverlässigkeit und Genauigkeit stets zu unserer vollsten Zufriedenheit."

Mir ist nicht ganz klar ob der zweite Satz so korrekt ist. Ein Mal steht da "Er verfügt..." und im gleichen Satz "zeichnete". Wäre in diesem Fall nicht ebenfalls die Gegenwartsform korrekt?

Im Internet sind die Antworten recht widersprüchlich. Es heißt, dass Eigenschaften wie Auffassungsgabe immer da sein werden, darum die Gegenwartsform. Bei Dingen wie Belastbarkeit etc. bezieht man sich direkt auf die Arbeitsstelle, die ja in der Vergangenheit liegt. Darum die Vergangenheitsform.

Trotzdem finde ich den Satz aber irgendwie nicht richtig, wenn von Gegenwart plötzlich auf Vergangenheit gewechselt wird.

Wie wäre es richtig? Habt Ihr einen Tipp?

Gruß

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Kann bitte jemand über meine Interpretation von der KG "Die Küchenuhr" von Wolfgang Borchert schauen?

Könnte bitte jemand über meine Interpretation von der KG "Die Küchenuhr" schauen und mir dann eine Rückmeldung geben.

Danke im Vorraus :)

In der Kurzgeschichte, „Die Küchenuhr“ aus dem Jahre 1947 von dem Autor Wolfgang Borchert, geht es um einen Mann, der alles verloren hat, aber trotzdem dafür dankbar ist, über das, was ihm geblieben ist.

Die Kurzgeschichte handelt von einem Mann mit einem alten Gesicht, welcher zweiundzwanzig ist. Die Kurzgeschichte erzählt von einem jungen Mann, der seine Familie und sein ganzes Hab und Gut verloren hat und ihm nur noch eine Küchenuhr geblieben ist.

Der Protagonist steht den Personen, welchen er diese Geschichte erzählt, wahrscheinlich nicht sehr nah, da diese oft desinteressiert auf den Leser wirken und sich auch gegenseitig siezen. Es werden nur ab und zu wenige Fragen dem Protagonisten gestellt und diese hören sich dann so an, also ob sie aus Höflichkeit gestellt wurden.

Der Wendepunkt der Kurzgeschichte finde in Zeile 50 statt, da ihm dort klar wird, was er verloren hat und das ihm bisher alles zu selbstverständlich war.

 Die Kurzgeschichte wurde in der Ich-Erzählperspektive geschrieben. Dadurch erfährt man mehr über die Gefühle von dem Protagonisten und der Leser kann sich damit mit dem Darsteller identifizieren.

Der Personale-Erzähler unterstützt dann noch die Ich-Erzählperspektive, wodurch man wenig Informationen über die Nebendarsteller bekommt und dadurch kann der Leser sich besser in die Lage des Protagonisten versetzten.  

"Die Zeiger sind natürlich nur aus Blech. Und nun gehen sie auch nicht mehr. Nein. Innerlich ist sie kaputt, das steht fest." (Zeile 14 - 16), diese Antithese beschreibt die materielle Wertlosigkeit der Küchenuhr, aber stärkt dafür die Behauptung, dass die Küchenuhr einen psychischen Wert hat, da er sonst alles verloren hat.

 

 

!!!Ende fehlt!!!

 

 

 

 

 

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