Schreibe ein Buch, habe mehrere Fragen?

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3 Antworten

Diese Fragen zu Gott und der Welt sind natürlich heikel und haben Potential für viel Diskussion, aber an sich finde ich die Idee sehr interessant. Sie macht mich auf jeden Fall neugierig, wie du das umsetzen willst :)

Und den Prolog finde ich auch echt gut, er ist schön formuliert und liest sich flüssig.

Natürlich kann man an manchen Stellen noch was verbessern. Hier ein paar Beispiele:

"...aber sich kaum wer mehr mit der existenziellsten aller Fragen auseinander setzt..."  --> liest sich ein bisschen stockend, da würde ich doch "jemand" einsetzen ("wer" ist da zu umgangssprchlich)

"...tausende, oder mehr..."  -->  lieber "tausend, oder mehr" , denn "tausende" lässt eine genauere Anzahl schon offen und da klingt das "oder mehr" ein bisschen seltsam.

"...dass alles von einem, oder mehreren, Göttern erschaffen wurde. Auf die Frage wie diese Götter erschaffen wurden..." --> Da hast du in zwei aufeinanderfolgenden Sätzen Wortwiederholungen, das stoppt ein bisschen den Lesefluss. 

Aber gut, das sind jetzt alles solche Feinheiten, die würden im Ernstfall sowieso noch mal der Überarbeitung bedürfen^^

LG

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Kommentar von Greenem3r4ld
03.03.2017, 16:42

Vielen Dank, werde die einzelnen Stellen sofort korrigieren! :)

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Diesen Prolog kannst du getrost weglassen. Ein Prolog sollte nur dann verwendet werden, wenn er notwendig ist.

Ein Prolog der haufenweise "es ist" und "es gibt" Aussagen macht, ist völlig bedeutungslos, da könntest du genausogut im Prolog schreiben dass der Himmel blau ist.

Wenn du offensichtliche Umstände beschreibst und erklärst, fühlen sich deine LeserInnen als würdest du sie für geistig unterbelichtet halten.

Benutze die Ich-Perspektive nur wenn du ihre Vorzüge voll ausnutzen kannst. Niemand der von sich selber spricht, würde erzählen das er etwas mit einem Lächeln gemacht hat, da sich niemand ohne Spiegel lächeln sehen kann.

Stattdessen solltest du beschreiben wie sich die Figur fühlt.

Es gibt keine Verlage die sich für unfertige Bücher interessieren, daher solltest du dir dahingehend erst Gedanken machen, wenn das Manuskript fertiggestellt ist.

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Kommentar von Greenem3r4ld
03.03.2017, 16:58

Nein, nein, ich suche noch nicht nach einem Verlag der das Buch schon annehmen würde,

es ist immerhin erst bei Seite 80.

Ich wollte nur in Erfahrung bringen ob es Verläge gibt welche sich für Bücher dieser Richtung interessieren, da es eventuell in deren Richtung passen würde.

Hätte ich im Vorraus einen Überblick, dann könnte ich ja das Buch bereits dementsprechend anpassen da es bei 80 Seiten noch im flexieblen Bereich ist bei dem ich Einzelheiten ändern kann ohne Plotholes zu erzeugen.

Sobald das Buch fertig ist wäre das nicht mehr so simpel.

Des Weiteren habe ich für jeden Charakter verschiedene Schreibstiele.

Der Prolog beschäfftigt sich nicht damit, dass man dem Leser 
"es ist" und "es gibt" oder offensichtliche Zustände beschreibt, sondern viel mehr damit, dass sich der Charackter, der Autor, mit diesen Fragen beschäftigt.

Aus diesen Gedankengängen heraus soll man dann beim tieferen Beschäftigen mit dem Text herausarbeiten was der Charakter fühlt.

Gerade beim Autor nutze ich diesen indirekten Schreibstiel ungemein gerne, da er in perfekter Ergänzung zu einer echten Person auf unserer Ebene der Realität steht. Wenn du mit einer Person redest, dann sagt sie ja auch nicht "Eiskalt lief es mir den Rücken hinunter.", stattdessen musst du durch aufmerksammes Beobachten ihrer Sprache und Gesten heraus finden was diese Person denkt und fühlt.

So Ähnlich läuft es dann bei diesem Charakter.

Dass er sich mit einem Lächeln an das Schreibprogramm setzt, und das Lächeln noch erwähnt, soll darauf anspielen dass er in seinem Gott imitierenden Perfektionissmus versucht seine Körpersprache und Ausstrahlung jederzeit konntrolliert zu halten. Dies wird auch noch in mehreren Stellen des Buchs betont. Das unterstützt dann noch die Tatsache dass er ziemlich arrogannt ist. Niemand denkt mehr an die relevanteste Frage. Nur, aber auch nur er, der gehobene Autor, ein Gott in seinem Buch.

Mit diesem überlegenden, ja spottischen Lächeln in dem Gesicht, mit dem er gezielt, trotz Mangel Anwesender, seine Überlegenheit zeigt, formt er dann seine Welt, sein Buch in dem ER und niemand anderes Gott ist, weiter.

Ich hoffe mal ich habe den Sinn des Lächelns gut genug raus gehoben, habe damals selbst lange genug überlegt ob ich es nun rein setzen soll, entschied mich dann aber halt dafür da es einfach in sein Charakterbild passt.

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Also wenn ich den Prolog so lese gefällt mir das an sich sehr gut. Es weckt mein Interesse. Ich würde es so lassen und mich freuen wenn ich einen Abzug dieses Buches bekommen könnte :) 

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Kommentar von Greenem3r4ld
02.03.2017, 20:55

Ich danke dir, und sehr gerne :D

Sobald es fertig ist kann ich dir gerne einen geben,

aber bis dahin ist es noch ein sehr weiter Weg da ich grade erst bei Seite 79 bin ^^

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