Schreibbüro gründen - wie fängt man am besten an?

7 Antworten

wie die vergütung ist, kann ich nicht sagen. zunächst musst du ein gewerbe anmelden (etwa 20 €) und dann fängt das schwierigste an nämlich die akquise. es gibt verschiedene potentielle kundengruppen:
- privatpersonen für die du z.b. briefe an behörden, bewerbungen, kündigungen etc. schreiben kannst.
- studenten für die du hausarbeiten oder diplomarbeiten/magisterarbeiten etc. tippen könntest
- kleinunternehmer: diese gruppe ist für dich wahrscheinlich am lukrativsten, da eine längerfristige kundenbindung zu erwarten ist. vor allem viele handwerker und dienstleister haben es nicht so mit dem schriftlichen und können unterstützung beim verfassen von angeboten, rechnungen und mahnungen, inseraten etc. gebrauchen.
um an kunden zu gelangen, würde ich aktive als auch passive akquise anwenden. schau dir eure örtliche tageszeitung an und achte besonders auf kleine anzeigen von z.b. fensterputzern, fugunternehmen, parkettlegern etc. diese kannst du anrufen und deine dienste anbieten. vielleicht kannst du sogar die ersten 1-2 seiten als kostenlose probe anbieten. zusätzlich würde ich flyer drucken lassen und diese an dafür vorgesehenen orten auslegen (uni, copyshops, supermärkte) und ggf. auch selbst verteilen. als drittes kannst du selbst in eurer zeitung inserieren und deine dienste anbieten. du solltest dir auch überlegen eine eigene kleine homepage anzulegen, auf der du deine dienste anbieten kannst.
ich wünsche viel erfolg!

ja an sowas hatte ich gedacht, denn ich habe es allmählich satt vom Arbeitsamt nur hin und her geschoben zu werden. Und will endlich weg von Hartz IV.

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@Eisblume2009

du kannst auch mal nachfragen, ob es diese förderung existenzgründung noch gibt.

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Einen Gewerbeschein wirst Du wohl brauchen. Frag mal bei Krankenhäusern nach. Da gibt es - mit der entsprechenden Software, die das Krankenhaus und Du braucht - die Möglichkeit, Arztberichte als Audiodatei zu Dir zu schicken, Du tippst sie über Nacht und stellst sie zur Abholung wieder ins System.

Meiner Erfahrung nach sind Ärzte und Rechtsanwälte öfters mit Diktiergeräten zugange (letztere noch öfter als erstere). Ich würde gezielt entsprechende Firmen anschreiben und Deine Arbeitskraft anbieten, denke aber, dass Du im Regelfall eher vor Ort arbeiten solltest. Oder Du bietest an, die Kassetten (die durchaus nicht alle kompatibel sind), vom Büro abholst und mit Briefen zurückbringst. Eventuell wäre es auch hilfreich, wenn Du Dich in das Mahnwesen einarbeiten könntest, dann hättest Du in Handwerksbetrieben sicher dankbare Kunden. Viel Erfolg!

auch keine schlechte Idee mit dem Mahnwesen. Es ist leider schon länger her, das ich das gehabt habe und ich denke, da hat sich heute einiges geändert. Würde das schon gerne, da ich auch gesundheitlich ein wenig eingeschränkt bin und noch meine Mutter betreuen muss - das von zuhause aus erledigen, aber da ist mir halt die Idee mit dem Schreibbüro gekommen und wenn ich später bessere Kenntnisse habe, dann natürlich dem Webdesign, wobei ich befürchte das da der Markt schon sehr überfüllt ist.

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