Schreckschusswaffengebrauch Notwehr?

11 Antworten

Das ist keine Notwehr, sondern Nothilfe. Die Regelungen sind aber gleich. Bei einem Angriff darfst Du natürlich Nothilfe leisten, auch mit Waffengewalt. Und da Not kein Gebot kennt, wäre selbst ein tödlicher Schusswaffengebrauch erlaubt (auch wenn das jüngste Urteil des Landgerichts Stade zum Sittenser Rentner, der dem Mitglied einer Diebesbande tödlich in den Rücken geschossen hat, daran wieder etwas zweifeln lässt). Die bloße Androhung von Gewalt und Schüsse in die Luft sind aber auf jeden Fall unproblematisch.

Ich habe aber etwas von übertriebener Nothilfe gelesen.

Soll heißen, wenn der Täter eine andere Person mit Fäusten schlägt und man deswegen ihm z.B. ins Bein schießt, kann der Täter einen dafür verklagen.

Würde mich interessieren, ob das stimmt, oder ob das Schwachsinn ist.

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@yannick1212

Ich würde das nicht als Schwachsinn, sondern als höchst interessante Rechtsansicht bezeichnen, die ich gerne näher begründet oder mit einem Urteil belegt sehen würde. Wer einen anderen angreift, muss damit rechnen, dass der andere sich wehrt - auch mit stärkeren Mitteln. Wer sich selbst ins Unrecht setzt, braucht auf den Schutz des Rechts nicht zu hoffen.

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@yannick1212

Es kommt auf die Umstände des Einzelfalls an. Wenn es das mildeste erfolgversprechende Mittel war, um den Angriff zu beenden, dann ist Deine Ansicht in der Tat "Schwachsinn".

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"Die bloße Androhung von Gewalt und Schüsse in die Luft sind aber auf jeden Fall unproblematisch. "

Nein, auf keinen Fall.

Auch das kann eine strafbare Handlung dastellen, d.h. um hier straffrei davon zu kommen müssen auch hier die Kriterien der Notwehr bzw Nothilft (obwohl das im deutschen Recht wie du ja schon geschrieben hast keinen Unterschied macht) greifen (also gegenwärtiger rechtswidriger Angriff und Erforderlichkeit).

Generell ist Notwehr so eine Sache: es ist eigentlich kaum möglich zu garantieren wie das im Nachhinein von einer außenstenden Person beurteilt wird und gerade bei starker oder tödlicher Gewalt wird man sich da natürlich sehr genau fragen ob das durch Notwehr abgedeckt ist.

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Hör mal..lass den Schei5s....wenn du jemanden eine Waffe vor die Nase hältst besteht die gefahr das jemand eine noch gefährlichere Waffe zieht und am Ende passiert was schlimmes....wirf deine Waffen einfach in den Abfall und versuch deine Probleme auf normale Weise zu lösen...ernsthaft.

Wie oben erwähnt, ist dieses Szenario noch nicht eingetreten. Es war einfach nur mal eine Frage die ich klären wollte. Und ich gehe mal davon aus das diese Gruppe Jugendliche wenn höchstens mit einem Messer bewaffnet wäre. Es ginge mir ja auch nur um die Situation. Aber Grundlegend würde ich mich dennoch Sicherer fühlen wenn ich mich schon 6-7 Jugendlichen stelle auch ein Mittel zur "Einschüchterung" hätte.

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@FlockeEscatix

Genau das ist das Problem...Leute fühlen sich mit Waffe sicherer aber das Gegenteil ist der Fall.

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Warscheinlich hast Du eine Waffenbesitzkarte, die noch lange nicht berechtigt, mit einer Waffe in der Tasche herumzulaufen.Wenn du die Lizenz hast, in der Öffentlichkeit mit einer Waffe herumzulaufen.kannst Du in dem genannten Fall, natürlich damit ins geschehen eingreifen.Aber das wüstest Du selber, wenn du diese hättest.

Eine Waffenbesitzkarte ist nur bei scharfen Schusswaffen nötig. Waffen bei denen ein Projektil durch den Lauf getrieben wird.

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