Schrebergarten - Neue Nachbarn

12 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Gonzoline,

wir haben selbst auch einen Schrebergarten und von daher kann ich deine Gefühle ziemlich gut einsortieren. Neue Nachbarn sind immer erstmal ziemlich spannend... vor allem wenn man sich selbst (wie wir auch) eine kleine grüne Oase geschaffen hat in der man seine Freizeit verbringt. Nun schreibst du, dass ihr seit 40 Jahren den Garten habt und dein Sohn es, wenn auch nur 2 x im Jahr, auch nicht auf die Toilette schafft - da kann er ja eigentlich nicht mehr im Kleinkindalter sein, oder habe ich da etwas falsch verstanden ? Da sie bereits mit diesem Gegenargument kommen, scheint mir reden nicht mehr so viel zu bringen. Dem Vorstand hast du vermutlich bereits davon erzählt. Sinnvoll ist sicher, dass sich jemand vom Vorstand, oder du selbst beim Stadtverband erkundigt. Die verpachten die Gärten und der Vorstand muss deinen Nachbarn schriftlich auffordern das zu lassen. Ob man jemandem aus diesem Grund die Mitgliedschaft kündigen kann weiß ich nicht, wenn, dann muss sicherlich vorher schriftlich darauf hingewiesen worden sein ! Ich wünsche dir viel Glück dabei und hoffe, dass du deinen Garten auch in Zukunft genießen kannst.

Wieso gibt es hier nur Kampfansagen?? Ist das in allen Kleingartenanlagen so ein Kleinkrieg??

0
@autsch31

Wieso ist das eine Kampfansage ? Hälst du es für normal und tolerierbar wenn Nachbarn ihren Urinbehälter bei dir am Gartenzaun ausleeren ? Und angesprochen wurden die Nachbarn doch bereits und haben lediglich darauf hingewiesen, dass der andere Sohn auch schon mal im Garten Pipi gemacht hat. Also wurde doch bereits versucht darüber zu sprechen. Was genau ist also dein Vorschlag ?

0
@amabia

Ich würde das Thema als Bitte oder Wunsch vorbringen und nicht mit einer Kündigungsdrohung. Anscheinend haben sich die "Neuen" jetzt 1x falsch verhalten und die 40-jährigen glücklichen Gartenbesitzer haben bisher noch nicht mal soviel Kontakt oder ein Gespräch aufgenommen, dass sie wüssten, welche Sprache ihre Nachbarn sprechen und wo sie wohnen. Ich nehme mal stark an,sie leben auch in Deutschland. Rest steht weiter unten...

0

Ich würde erst versuchen, mit den Leuten vernünftig zu reden (Zeuge mitnehmen). Sollte das nichts nützen, würde ich mich an ein Vorstandsmitglied wenden. Wenn das auch nichts bringt, hilft nur noch die Polizei. Vielleicht, den Nachbarn zeigen, wo das Gemeindschaftsklo für die Anlage ist. Wenn es sowas nicht geben sollte, ein Campingklo empfehlen (Bild von Werbung). Oder das sie es wenigstens auf den eigenen Komposthaufen schütten. Vielleicht hätten die gerne den Garten noch mit und versuchen es auf diese Weise (kann ich mir aber nicht vorstellen, so was).

Erstmal die Leute normal begrüssen und auf ein Getränk einladen. Fragen, woher sie kommen, was sie anpflanzen wollen, also "small talk" für den Anfang. Dann kann man verschiedene Tipps für den Garten geben und unter anderem auf die WC-Einrichtungen hinweisen.

Wenn jemand das nicht kennt und nur vom Nachbarn als erste Kontaktaufnahme deshalb "angebellt" wird, kann die Zukunft einer guten Nachbarschaft schwierig werden.

Auch oder gerade wenn Leute nicht gut deutsch sprechen, sollten die besser Deutsch-Sprechenden gastfreundlich auf die neuen zugehen. Wer sich wie ein Gefängniswärter benimmt und nur Verbote oder Befehle austeilt, muss sich nicht wundern, wenn da kein Lächeln zurückkommt.

Es gibt da auch ein schönes deutsches Sprichwort, wie man in den Wald hinen ruft, kommt es zurück.... oder ...der Ton macht die Musik...

Was möchtest Du wissen?