Schraffuren beim technischem Zeichnen im Schnitt in der Architektur?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn's sich um 'ne Architekturzeichnung handelt, kannste nach rein graphischen Gesichtspunkten frei entscheiden, wenn's kompliziert wäre, könntest Du ja am Rand des Blatts ja eine Legende zaubern. Wenn's 'ne technische Zeichnung im Sinne von Maschinenbauingenieuren oder anderen Uhrmachern ist, müßtest Du Dich durch die DIN ISO 128-50 und DIN 1356 "fressen".

In diesem unseren Lande ist alles geregelt. Man muss sich aber nicht immer dran halten. Schraffuren und Farben der Striche kann man z.B. selber festlegen, wenn man damit Materialien festlegen will/muss und ggfs. eine erläuternde Legende anfügen. Feste Regeln, deren Nichtbeachtung ein Ordnungswidrigkeitsverfahren nach sich ziehen würden, gibt es nicht.

Okay danke, das erspart mir ein wenig Arbeit :D

0

Für einen Baudirektor ein erfreulicher Pragmatismus. Abgeseh'n davon, daß's stimmt!

0

Hallo Apfel90210,

geregelt werden die Darstellungen technischer Zeichnungen in der DIN 1356 oder der DIN ISO 128-50, damit schon anhand der Zeichnung auf den ersten Blick jedem Fachmenschen klar wird, was gemeint ist.

Eine gute Unterlage zum Nachlesen findest du hier:

http://www.ebn.din.de/sixcms_upload/media/3583/12B_Bauzeichnen_Holschemacher.pdf

Wenn du eine Zeichnung nur zum Präsentieren als schönes Bild zeichnen willst bleibt es dir natürlich selbst überlassen, wie genau und mit welchen Schraffuren du arbeitest, wenn du aber verstanden werden willst, solltest du dich schon an die bekannten "Vokabeln" halten ;-)

Was möchtest Du wissen?