Schonende Antworten bei neugierigen Verwandten (ausfragende Tante und Oma)?

1 Antwort

Jaja, die lieben Verwandten. Auch schon "zu meiner Zeit" ein Graus. Aber da es ja die buckelige Verwandtschaft ist, will man ja nicht mit der Tür ins Haus fallen und alle Dämme brechen lassen. Ich bin in der Vergangenheit immer gut damit gefahren, den Wissensdurst der Sippe zu stillen, indem ich freundlich (würg) auf die Fragen geantwortet habe in der Art, daß ich viel gesagt aber so wirklich nichts verraten habe.

Beispiel für Deinen Fall : "Mir gefällt's eigentlich ganz gut dort, aber ich habe von einem anderen Arbeitgeber (was Du evtl wirklich vorhast) ein Angebot bekommen, bei ihm anzufangen. Und da der neue Job mit meinen Freizeitaktivitäten / Fahrschule und etwaigen Arztbesuchen besser harmoniert, erwäge ich zu wechseln.

Klar, dann kommen natürlich neue Fragen : "Was denn für'n Job" ? und so....

Aber das ist das Leid ! Alle meinen es ja nur gut mit Dir. Und wenn Du nicht bei jedem verkacken willst, mußt Du halt immer gute Miene zum bösen Spiel machen. Dann sag halt in knappen Worten, was Du dann machen willst, ohne zu sehr ins Detail zu gehen.

Ist jetzt bestimmt keine große Hilfe für Dich. Aber es gibt nur die 2 Alternativen : entweder Du bleibst freundlich (und spielst halt in knappen Worten das Fragespiel mit) und bekommst weiterhin nete Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke - oder Du sagst echt klar und deutlich, daß die Sippe Dich nicht weiter mit solchen Fragen löchern soll. Dann mußt Du aber auch mit den eventuellen Konsequenzen leben.

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