Schon wieder ein Radfahrer auf der Straße!

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31 Antworten

Wehe, du hupst.... das ist verboten. Und es gibt keine Verpflichtung für Radfahrer, die Radwege zu benutzen. Unfalluntersuchungen zeigen, daß Radwege viel unfallträchtiger sind als wenn Radfahrer die Straßen benutzen, weil sie da sichtbar für alle Verkehrsteilnehmer sind. Der ADFC verfolgt sogar die Aktion "Radfahrer auf die Straße", denn wir sind die umweltfreundlichen und nachhaltigen Fortbeweger, ganz im Gegensatz zu Autofahrern.

Du hast Dich bitteschön rücksichtsvoll zu verhalten und ihnen denselben Respekt entgegenzbringen wie jedem anderen Verkehrsteilnehmer. Die meisten Radwege sind zudem Zumutungen, holprig, löchrig und jeden Augenblick kann eine Mülltonne hereingeschoben werden oder Autotür aufgehen.

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Kommentar von Reiswaffel87
12.10.2011, 12:48

Wenn die Radwege entsprechend ausgeschildert sind gibt es durchaus eine Benutzungspflicht. Allerdings auch nur dann.

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Kommentar von Shantikarana
12.10.2011, 12:51

RESPEKT? Für mich ist unübersehbar, dass dieser Fragesteller keinen Respekt hat, weder vor Radfahrern noch vor anderen Menschen.

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Kommentar von Drogan
12.10.2011, 12:57

Bitte meinen Kommentar lesen und einen DH von mir. Der BGH hat in einem Grundsatzurteil entschieden das Radfahrer generell die Straße benutzen dürfen. Das finde ich OK. Kraftfahrzeugstraßen und Autobahnen natürlich nicht, obwohl man das immer häufiger liest.

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Kommentar von Anaxabia
12.10.2011, 13:34

Hupe ist als Überholsignal außerhalb geschlossener Ortschaften erlaubt

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Es war ein Radfahrer auf der Straße, obwohl ein Fußgängerweg rechts daneben war. Ja, wo soll er denn sonst fahren? Wenn Radwege oder kombinierte Rad- Fußgängerwege vorhanden sind, haben Radfahrer da auch zu fahren. Ich erlebe es eigentlich nicht, dass Radfahrer auf der Straße fahren, obwohl Radwege vorhanden sind.

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Kommentar von HubertusKW
12.10.2011, 12:51

Bist Du dir sicher?

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Vor allem finde ich es immer wieder interessant zu beobachten, dass Autofahrer ihre Autos auf dem Radweg abstellen, sich dann aber beschweren, dass Radfahren auf der Straße fahren... Radfahrer sind vollwertige Verkehrsteilnehmer und haben dieselben Rechte und Pflichten wie Autofahrer. Und Radwege sind keine Parkplätze! Ich möchte nicht wissen, was los wäre, wenn ich mein Fahrrad mitten auf der Straße abstellen würde... (ist ja im Prinzip das Gleiche, nur umgekehrt)

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Heute morgen, ich war sowieso zu spät dran, und hatte es eilig, war schon wieder so ein Radfahrer auf der Straße. Obwohl rechts daneben ein Fußgängerweg ist

Radfahrer über 10 Jahre haben auf dem reinen Fussgängerweg nichts zu suchen.Die dürfen auf Wegen fahren wo es auch für Radfahrer zulässig ist,auf den Wegen wo sich Fussgänger und Radfahrer den Weg teilen müssen.Solche Wege sind durch Schilder gekennzeichnet.Auf der Strasse.

" Die Benutzung der Gehwege durch Fahrzeuge ist nicht erlaubt. Dies ergibt sich aus § 2 StVO: „Fahrzeuge müssen die Fahrbahn benutzen…“. Kraftfahrzeugen ist laut § 12 StVO auch das Parken auf Gehwegen verboten, Fahrräder dürfen jedoch auf Gehwegen abgestellt werden, wenn der Verkehr nicht behindert wird. [1] Eine Ausnahme gibt es für Kinder mit Fahrrädern. Kinder bis zum vollendeten 8. Lebensjahr müssen, ältere Kinder bis zum vollendeten 10. Lebensjahr dürfen mit Fahrrädern Gehwege benutzen. Auf Fußgänger ist dann besondere Rücksicht zu nehmen. Nicht als Fahrzeug bezeichnet werden „besondere Fortbewegungsmittel“ (§ 24 StVO). Hierunter fallen Schiebe- und Greifrollstühle, Rodelschlitten, Kinderwagen, Roller, Kinderfahrräder und ähnliche Fortbewegungsmittel ebenso wie Personen mit Inline-Skates. Diese müssen, wenn keine andere Regelung besteht, die Gehwege benutzen. Das generelle Verbot wird natürlich aufgehoben, wenn eine Nutzung ausdrücklich zugelassen ist, z. B. durch einen ausgeschilderten gemeinsamen Fuß- und Radweg."

Die Praxis sieht aber anders aus.Radfahrer glauben scheinbar das für sie die Strassenverkehrsordnung nicht gültig ist.Erlebe ich fast jeden Tag.Fahren auf dem Bürgersteig,bei Rot über die Ampel,Vorfahrt nehmen,über den Zebrastreifen fahren usw.

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Früher losfahren. Am Fußgängerweg DÜRFEN die nicht fahren. Die Radwege auf den normalen Straßen (also diese 30cm breiten markierten Wege) sind gefährlich, wurde schon angesprochen weshalb (Autotüren, Löcher, Kanaldeckel etc). Hupen usw darfst nicht, wenn der stürzt deswegen kanns schlecht für dich aussehen. Such nen alternativen weg oder fahr einfach hinter ihnen bis ne gute Überholmöglichkeit kommt. Aber mal ehrlich... wenn du 30 km/h hinter denen fährst... das klingt zwar verdammt wenig im gegensatz zu 50, aber rechne dir mal bitte aus wieviel ZEIT du da auf 1km verlierst. LÄCHERLICH wenig. und es kommt echt selten vor dass man EINEN KILOMETER hinter denselben Radfahrern ist. Also gehts in den meisten Fällen um SEKUNDEN von Verzögerungen.

Übrigens sind Radfahrer Menschen wie du und ich, das bedeutet die dürfen auch Steuern zahlen.

Ich habe mich auf dieser Ratgeber-Website immer an mein Prinzip gehalten, dass ich einfach die Frage sinnvoll beantworte und gute Ratschläge gebe, egal wie dumm die Fragen scheinen mögen, aber du scheinst mir einfach ein ungebildeter, arroganter, cholerischer Vollidiot, der es zusammenbringt, in EIN PAAR Zeilen so viel Schwachsinn unterzubringen, dass sich hier 95% der Leser echt an den Kopf fassen.

Ich versuche echt mit allen Menschen klarzukommen, deshalb geb ich dir einfach den Tipp: Reg dich nicht auf. Das ist ungesund! Such dir ein gutes Hobby um deinen Alltag auszugleichen, dann bemerkst du die Radfahrer nicht mal mehr! Ich habe nichts gegen dumme Menschen, ich kenne auch einige. Ich denke mir, ob dumm oder intelligent: das Wichtigste im Leben ist, dass man glücklich, entspannt und freundlich ist und so gut wie möglich mit seinen Mitmenschen klarkommt.

Mein Kommentar mag an einer Stelle vielleicht bösartig klingen, aber ich habe nur versucht ehrlich mit dir zu sein. und bitte versuch dir den Absatz mit dem Tipp ans Herz zu legen. Alles was ich hier geschrieben habe, hatte den Sinn dir zu helfen und vielleicht deine Gedanken gerade zu biegen. Sei mir bitte nicht böse!

Liebe Grüße!

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Daran wirst du dich immer mehr gewöhnen müssen.

Natürlich sollten Radfahrer in erster Linie vorhandene Radwege benutzen. Aber das wird -bedingt durch schlechten Zustand der Wege- immer gefährlicher.

Fusswege sollten für Radfahrer tabu sein, es sei denn, sie sind für Radfahrer zugelassen.

Zum Anderen ist es ja immer mehr von den Behörden gewollt, dass Radfahrer die Strasse benutzen - immer mehr Radwege werden auf die Strasse verlagert.

Also: Nicht motzen, sondern Rücksichtnahme - und zwar gegenseitig.

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Kommentar von dingoking
12.10.2011, 12:54

Nicht nur der Zustand der Radwege wird schlechter, viele Radwege sind schon gefährlich weil sie so schlecht angeordnet sind.

Es ist fast immer für alle sicherer wenn die Fahrräder auf der Straße fahren.

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Wenn du dir mal die dazugehörige Passage in der stvo durchließt sind die Radfahrer nicht verpflichtet den Radweg zu benutzen und schon gar nicht, wenn es Unzumutbar ist. Zudem haben Radfahrer über 10 Jahren nichts auf dem Bürgersteig zu suchen wie du ober in deinem ersten Satz stehen hast. Was machst du im Winter, wenn die Radfahrer auf der Strasse fahren, weil der Radweg nicht geräumt ist?

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Das ist vergeudete Lebensenergie, dich seit heute morgen über den Radfahrer aufzuregen. Ich bin mal Radfahrer, mal Autofahrer und Fußgänger und sehe immer egal aus welcher Perspektive Fehlverhalten der anderen und natürlich auch mein eigenes. Gegenseitige Rücksichtnahme und defensives Verhalten - und schon hat man das Hindernis hinter sich gelassen und muß sich nicht mehr aufregen! Ist gesünder!

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Radfahrer (wenn sie keine Kinder mehr sind) dürfen keine Fußgängerwege benutzen.

Was machen? Ruhig bleiben, tief durchatmen, früher losfahren. Im Endeffekt schadet es nur einem selbst, wenn man sich über solche Dinge aufregt.

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Radfahrer haben dasselbe Recht wie Autofahrer, sie dürfen auf der Straße fahren.

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ein Radfahrer auf der Straße. Obwohl rechts daneben ein Fußgängerweg ist.

Radfahrer müssen auf der Straße fahren, wenn kein Fahrradweg ausgeschrieben ist. Hupen ist sicherlich der falsche Weg, das kann dich ganz schnell ein Knöllchen kosten. Kannst ihn vielleicht an einer roten Ampel zur Rede stellen aber sonst ist da nicht viel zu machen. Fahr halt selbst Fahrrad ... ;)

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Die gültige Rechtsprechung ist tatsächlich, das ein Radfahrer generell die Straße benutzen darf. Also wäre ALLES eine Nötigung. Das ist "leider" so, aber teilweise sind die Fahrradwege in unzumutbarem Zustand. Hab einfach Verständnis. Ein Freund ist auf einem Fahrradweg so auf die Nase gefallen, das er 3 Wochen im Krankenhaus lag, weil ein Auto auf dem Fahrradweg stand und er beim Wechsel auf den Fußweg über eine "Bodenwelle" gefallen ist und mit 65 sind die Knochen nicht mehr der Jungbrunnen. Er ist doch auch nicht böse auf das Auto, denn er versteht das man ja irgendwo parken muss. Also nimm es gelassen. Mache ich auch ....

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bereits im Jahre 1998 ist die Pflicht, den Radweg zu benutzen aufgehoben worden. Das Recht der Mitbenutzung der Straße jedoch nie.

auf einem Fußgängerweg hingegen haben Radfahrer generell nichts zu suchen, es sei, es gibt eine Beschilderung, die Radfahrern die Mitnutzung erlaubt, oder wenn es sich um Kinder handelt bzw. die Begleitfahrt von Kindern.

Die Benutzungspflicht für Radfahrer auf Radwegen ergibt sich nur, wenn die Schilder 237, 240, 241 auf einen Radweg mit Benutzungspflicht hinweisen.

dies ergibt sich aus der StVO, §2 Abs. 4

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auch wenn man wütend ist, kann man auf dem teppich bleiben - steuern für radler! :)

allerdings ist es sehr ärgerlich, wenn sie den verkehr behindern, sich damit gefährden, obwohl gleich daneben ein radweg ist. die radwege, wenn vorhanden, müssen auch genutzt werden. anders als beim fussweg. dort dürfen soweit ich weiß, nur kinder bis 11 jahren fahren.

aussteigen und diese radler zur rede stellen sollte nur jemand, der sich selbst gut unter kontrolle hat. denn die gemüter kochen schnell hoch :) (s.o.) ausserdem haste dann auch ganz fix mal ne anzeige an der backe

wenn diese situation auf der strecke öfter vorkommen sollte, dann kannst du das beim örtlichen revier mal melden.. dann werden die diese strecke auch öfter kontrollieren.

lg und allzeit gute fahrt :)

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Fußgängerwege sind für Fußgänger da. Wenn der Radfahrer auf der Straße fährt, dann macht er damit alles richtig.

Wenn er nicht auf dem Radweg fährt, ist das höchstens eine Ordnungswidrigkeit aber es gibt viele gründe den radweg nicht zu benutzen. Aber sich so darüber zu ärgern und das dann auch noch mit Steuern zu begründen, die Radfahrer angeblich nicht zahlen (natürlich zahlen sie steuern, nur eben keine Kfz-Steuer, wieso auch) finde ich echt unangebracht.

Am besten wirst du mal ein bisschen lockerer und fährst selber Fahrrad. Besser für die Umwelt und für deine Nerven

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Vollpfosten. Ich bezahle für 3 Autos und ein Motorrad Steuern. Heisst das jetzt das Du nicht mehr Autofahren darfst, weil ich mehr Steuern bezahle, oder musst Du rechts ranfahren und mich vorbeilassen? Fahr doch einfach mit genügend Sicherheitsabstand vorbei und geh in die Arbeit. Solltest Du Dir erlauben mich anzuhalten, um mir irgendeinen Text an Knie zu schrauben, könnte es sein das ich dies als Nötigung ansehe, Dich anzeige und man Dir evtl. den Lappen für ein paar Wochen abnimmt (Sollte er auf Probe sein, machst Du ihn halt dann nochmal). Erfolg: Du wirst zu Radfahrer oder Fussgänger. Also entspann Dich, fahr ein bisschen eher los und alles wird gut

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Da es, auch bei vorhandenem Radweg, keine Radwegepflicht gibt, darf der Radfahrer auch auf der Straße fahren. Kommunen dürfen Radfahrern nur dann vorschreiben, einen Radweg zu nutzen, wenn die konkrete Gefahrenlage das normale Verkehrsrisiko "erheblich übersteigt". Wenn eine Kommune diese besondere Gefahrenlage nicht nachweisen kann, muss sie die Radwegpflicht aufheben.

Du solltest Dich also ganz schnell mit der grundlegenden Formel im Straßenverkehr anfreunden: Gegenseitige Rücksicht.

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Kommentar von snugata
12.10.2011, 12:51

bist du dir sicher?

mir hat neulich ein ordnungshüter gesagt, dass der radweg genutzt werden MUSS, wenn er da ist :(

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Kommentar von CaptainSpoke
15.10.2011, 17:36

Bei solchen Rambos, wie dem Fragesteller ist die Gefahrenlage doch klar, oder gg

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Ich finde das ganze auch sehr ärgerlich. Aber machen rein von der Gesetzeslage her kann man als Privatperson wenig.

Es sei denn man wird genötigt. Dann kann man den Radfahrer sogar zwingen vor Ort zu bleiben bis die Polizei erscheint und dann Anzeige wegen Nötigung erstatten.

Ist aber immer sehr schwer in solchen Sachen abzugrenzen ob wirklich eine Nötigung vorlag oder nicht.

Liegt nämlich keine vor, so kann es passieren das man dann selber eine Anzeige erhält weil man die person gezwungen hat vor Ort zu bleiben.

Hilft nur ruhig bleiben und durchatmen!

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Kommentar von Olaf68
13.10.2011, 14:19

Wer mit dem Fahrrad nicht den Radweg benutzt, sondern auf der Straße fährt, begeht keine Nötigung - allerhöchstens eine Behinderung und die auch längst nicht immer.

Die Nötigung begeht der Autofahrer, wenn er mehrfach hupt und sich sonst aggressiv verhält (wie auch immer - schneiden, abdrängeln usw.); dann kann auch schonmal eine Straßenverkehrsgefährdung im Preis mit drin sein.

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Wenn da nur ein Fußweg ist, musst du wohl aufpassen. Fahrradfahrer dürfen auf Fußwegen nur bis zu einem Alter von 10 Jahren fahren. Beim Radweg muss er den natürlich nutzen, und ja - da hilft hupen.

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Kommentar von Centauri
12.10.2011, 12:48

Leider falsch - ein weit verbreiteter Irrtum - es GIBT KEINE PFLICHT zur Benutzung des Radweges. Ein verkehrssicheres Fahrrad nach StVo ist zum Fahren auf der Straße berechtigt!

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Kommentar von HubertusKW
12.10.2011, 12:49

muß er den Radweg tatsächlich benutzen? Irgendwie antwortet hier jeder etwas anderes.

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Kommentar von Olaf68
25.10.2011, 13:24

Grundloses Hupen kann als Nötigung ausgelegt werden - ich lege es aus als: Der Autofahrer hat mich gesehen.

Nicht alles, was wie ein Radweg aussieht, muß benutzt werden; interessant, wie schnell manche Leute das bei 50 km/h aus dem Auto beurteilen können.

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