Schöpfungsgeschichte/Urknall?

13 Antworten

......weil ihnen ganz offensichtlich im Religionsunterricht nicht gesagt wurde, wie die Genesis zu verstehen ist und dass die Bibel ein Glaubensbuch ist und kein naturwissenschaftliches Werk.

Wenn wir die beiden Schöpfungsberichte individuell betrachten und sie dann gegeneinander abgleichen, sehen wir, dass Gott die Schöpfung in ihrer Reihenfolge in 1. Mose 1 beschreibt und anschließend in 1. Mose 2 die wichtigsten Details hervorhebt, insbesondere den sechsten Tag betreffend. Es gibt keinen Widerspruch, es wird nur erstens ein Ereignis geschildert und zweitens genauere Details beschrieben.

Die Schöpfungsgeschichte in der Genesis will lediglich klar machen, dass Gott der Urheber allen Seins ist, dass nach seinen Plänen und seinem Willen das Weltall entstanden ist und von ihm erhalten wird. Dies beschreibt sie in Bildern nach der Vorstellung damaliger Zeit. Das schließt nicht aus, dass Urknall und Evolution stattgefunden und sich die Schöpfung nach den Plänen Gottes langsam entwickelt hat und immer noch entwickelt. Sie ist kein fertiger Bauplan.Wichtig ist eben nur, dass Urknall und Evolution kein Zufall sind, sondern sich unter der gezielten Planung Gottes vollzogen haben. Ebenso hat sich auch der Mensch entwickelt, bis er zu dem wurde, was wir als Ebenbild Gottes bezeichnen, ein mit Freiheit und Würde ausgestattetes Wesen mit Leib und Geistseele.

Wenn von Schöpfungstagen die Rede ist, soll damit ausgesagt werden, dass für Gott keine Zeit existiert. Er ist der Ewige, der nur Gegenwart kennt und kein vorher und nachher. Deshalb ist nur ein Augenblick für ihn, was für uns Millionen von Jahren sind.

Mann sollte an beides glauben, nicht nur an eine Sache. Das Eine schließt das Andere nicht aus. Das Universum mit der Erde und den Himmeln und allen Himmelskörpern hat Gott durch den Urknall erschaffen, den Menschen aber durch seine eigene "Hand".

Das Universum wurde durch einen Urknall aus der kosmischen Singularität geschaffen.

Die christliche Bibel sagt, dass am Anfang Gott sagte: "Es werde Licht" (1. Mose 1: 3). Dies stellte sich jedoch als falsch heraus. Das Universum war undurchlässig für sichtbares Licht (nicht transparent) und Photonen konnten überhaupt nicht reisen. Nach dem Urknall war das Universum hauptsächlich Wasserstoff, Helium und ein winziges bisschen Lithium. Wenn ein Gas jedoch zu heiß ist, wird es ionisiert (verliert die Elektronen) und wird undurchsichtig (wie heutiger Rauch). Am Anfang war das Universum undurchsichtig für sichtbares Licht (nicht transparent). Nach 380.000 Jahren kühlte sich das Universum genug ab und wurde für sichtbares Licht transparent. Für andere Wellenlängen war es für eine Milliarde Jahre undurchsichtig. Es hat sich also als falsch erwiesen, dass "es Licht gebe". Der Koran hat jedoch richtig gesagt, dass es anfangs RAUCH war, also ein heißes nicht-transparentes Gas:

[Koran 41:11] "Dann wandte Er Sich zum Himmel, welcher noch Rauch war, und sprach zu ihm und zu der Erde: "Kommt ihr beide, willig oder widerwillig." Sie sprachen: "Wir kommen willig."

Das Universum wurde vor 13,7 Milliarden Jahren in einem Urknall erschaffen, expandiert noch heute und in Milliarden von Jahren könnte es durch seine eigene Schwerkraft mit einem Big Crunch wieder zusammenbrechen (oder sich für immer weiter ausdehnen, Big Chill). Der Koran sagt, dass Gott am ersten Tag der Schöpfung den Himmel und die Erde eng und kompakt gemacht hat (Urknall), weiter in das Universum ausdehnt, das wir heute kennen, und am letzten Tag wird Gott es in seine Welt zurückverwandeln. Originalzustand (Großer Crunch). Über den ersten Tag (Urknall) sagt Allah:

[Koran 21:30] "Haben die Ungläubigen nicht gesehen, daß die Himmel und die Erde eine Einheit waren, die Wir dann zerteilten? Und Wir machten aus dem Wasser alles Lebendige. Wollen sie denn nicht glauben?"

Im Koran erweiterten sich die Himmel von einem einzigen Punkt aus.

Kosmologen haben gerade die Existenz von "Dark Energy" bestätigt, einer mysteriösen abstoßenden Kraft, die im Gegensatz zur Schwerkraft wirkt. Mit zunehmender Entfernung nimmt die anziehende Gravitationskraft ab, aber diese mysteriöse abstoßende Kraft nimmt zu. Diese abstoßende Kraft trennt Galaxien auseinander; Je größer die Entfernung ist, desto größer ist die Abstoßung. Wissenschaftler wissen heute nicht, was diese "Dunkle Energie" ist, aber sie wissen, dass dies dazu führt, dass sich das gesamte Universum mit zunehmender Geschwindigkeit ausdehnt.

[Koran 51:47] "Den Himmel haben Wir mit Kraft fest gefügt, und Wir sind wohl imstande ihn zu erweitern."

Es gibt drei Möglichkeiten, wie das Universum enden könnte: Big Crunch (Koran), Big Chill und Big Rip. Die NASA hat kürzlich das dritte Szenario (No Big Rip; siehe auch: Universe Today) ausgeschlossen. Dies lässt das Universum mit nur zwei möglichen Enden zurück: Big Chill oder Big Crunch, abhängig davon, was diese Dunkle Energie ausmacht.

Expansion des Universums im Koran:

Im Koran verspricht Gott, den großen Crunch zu machen:

[Koran 21:104] "An diesem gewaltigen Tag, werden Wir den Himmel wie ein Blatt in den Büchern zusammenfalten. Wie Wir sie anfangs erschaffen haben, werden Wir sie zurückbringen. Das ist ein Versprechen, das Wir gaben und in Erfüllung gehen lassen."

Hier verspricht Gott, diesen Großen Crunch nicht durch Schwerkraft zu machen, sondern indem er die Himmel wie ein Buch faltet, das heißt, durch denselben Mechanismus kontrolliert er Wurmlöcher. Dies bedeutet, dass dieser Big Crunch in einem Bruchteil einer Sekunde beginnen und enden kann!

Auch nach diesem großen Crunch verspricht Gott, Himmel und Erde vor dem Jüngsten Gericht noch einmal neu zu erschaffen:

[Koran 14:48] "Das geschieht an dem Tag, an dem die Erde durch eine andere und die Himmel durch andere ersetzt werden. Wie alle Geschöpfe werden sie im Jenseits nach der Auferstehung vor Gott, dem Einen, dem Allgewaltigen stehen."

[Koran 36:81] "Kann Der, Der die Himmel und die Erde erschuf, nicht noch einmal soviele Menschen schaffen? Doch! Er kann es. Seine Schöpfungsmacht und Sein Wissen sind unermesslich."

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Autodidakt Islam seit 2010 und Fernstudium

Schon wieder dieser blödsinnige Beitrag...

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Ich würde sagen, dass es eine Schöpfungsgeschichte in der Schöpfungsgeschichte gegeben hat.

Einmal die Erschaffung der Welt. Dann die Erschaffung des Garten Edens. Eden erstreckte sich ja nicht über alle Kontinente, sondern war nur ein kleiner Teil der Welt.

Die Schöpfungsgeschichte in der Schöpfungsgeschichte findet wohl am sechsten Tag statt.

Am sechsten Tag legte er den Garten Eden an und erschuf Adam (etwas außerhalb des Gartens). Er brachte Adam in den Garten. Dann formte er wohl noch einmal von allen Landtieren und Vögeln eines oder mehrere Paare für den Garten, die er an den Tagen davor wohl bereits in größeren Massen außerhalb des Gartens erschaffen hatte, damit Adam sie benennen konnte und er sie nicht aus allen Enden der Welt herbei rufen musste. Adam benannte sie dann alle, fand aber keinen weiblichen Menschen. Da ließ Gott Adam wohl ins Koma fallen, um ihm eine Rippe zu entnehmen und die Frau zu erschaffen.

Kann aber auch sein, dass Gott in der Zeit hin und her sprang und aus seiner Sicht die Schöpfung vielleicht in einer anderen Reihenfolge erlebte. Darauf deutet auch hin, dass er sich bereits in Vers 18 dachte, dass es nicht gut ist, wenn der Mensch alleine ist und Adam aber erst in Vers 20 feststellte, dass es keine Frau gab. Vielleicht hatte er da ja kurz einen Blick in die Zukunft geworfen und Adams Sehnsucht nach einer Frau bemerkt. Quasi durch einen Blick in die Zukunft geschaut, was in der Gegenwart noch fehlte, damit alles gut ist.

Vielleicht hat Mose diesmal aber auch einfach nur nicht in der Reihenfolge erzählt, weil es hier in erster Linie um die Erschaffung des Menschen ging. In anderen Kapiteln wird für das jeweils nächste oft eine oder mehrere Infos aus dem oder den vorherigen miteinbezogen, sodass es dann manchmal so wirkt, als ob die Reihenfolge durcheinander ist.

Ich weiß es aber nicht genau. Das sind nur Theorien. Ich vertraue aber darauf, dass mir nur eine oder mehrere Infos fehlen, um zu verstehen, da Gott mir seit meiner Bekehrung schon Erkenntnis über viele Dinge geschenkt hat, die ich mir früher nie hätte erklären konnte, weil sie mir total paradox erschienen.

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