Schöpfungsgeschichte - wie überliefert?

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12 Antworten

Die Ereignisse, die im 1.Buch Mose geschildert werden, geschahen zu einer Zeit, da lebte Moses noch garnicht. Er schrieb also über Dinge, die er nur vom hören kannte. Diese einfache Erklärung reicht aber bei weitem nicht aus, um damit Details zu erklären. Man darf in diesem Fall den heil. Geist nicht unterschätzen, der dafür sorgen kann, das auch wichtige Details nicht verloren gehen. Er hat auch darüber gewacht, das die Schrift erhalten bleibt. Es gab schon Zeiten, da war es bei Todesstrafe verboten die Bibel zu besitzen oder zu lesen. Viele Menschen mussten ihr Leben lassen. Die Kirchen konnten aber das Verbreiten und Lesen der Schrift nicht verhindern. Soviel zum heil. Geist.

In der Bibel gibt es teilweise grosse Zeitliche und Räumliche Trennungen zwischen einzelnen Schreibern, sodaß eine eine "mündliche Überlieferung" ausscheiden muß.

Die Frage nach dem "woher kommen wir", dürften sich schon steinzeitliche Höhlenmenschen gestellt haben, die Felsenzeichnungen und sehr alte Bestattungsriten zeigen deutlich, dass man selbst vor 50.000 oder sogar 100.000 Jahre eine Vorstellung vom Tod bzw. einem Totenreich gehabt haben könnte...

Sicher wird die Vorstellung der Menschen erst deutlicher, wenn man eine Schrift sein eigen nennt, die ältesten Schöpfungsbeschreibungen finden sich deshalb auch bei den Indern, deren Kultur und Religion sicher zu den ältesten dieser Erde gehören, allerdings dürfte das Wissen über diese Religion sich wohl kaum bis in den Mittelmeerraum verbreitet haben...

Für die abrahamitischen Religionen, die im Prinzip auf der gleichen Geschichte beruhen, waren die Siedlungs- und Durchzugsgebiete der Juden entscheidend, so beruhen die Bücher Mose auf Mythen, die z.T. aus dem alten Ägypten stammen, bzw. von den Sumerern und Babyloniern tradiert wurden. Die Juden haben Ihren Schöpfungsbericht um das Jahr 1.200 v. Chr. wohl das erste Mal schriftlich fixiert, die Abstammung von sumerischen und babylonischen Geschichten kann man dabei kaum bezweifeln, nur ist das nicht verwunderlich, denn man erlebte ja u.U. die gleichen Naturkatastrophen und lebte in der gleichen Umgebung...

Seit der Niederschrift ist die Schöpfungsgeschichte praktisch unverändert überliefert worden und findet sich nun nicht nur in der Tora, sondern auch im AT und dem Koran, die Juden waren ein Volk, in dem praktisch alle Männer des Lesens mächtig waren, deswegen wurden die überlieferten Schriften auch wie ein Schatz gehütet, diese Tradition gibt es noch heute im Judentum, die Christen und Moslems übernahmen diese Tradition, vor allem die Christen haben riesige Organisationen, weil die Bibel mittlerweile in alle wichtigen Sprachen übersetzt wurde, die linguistischen, historischen und theologischen Interpretationen und Bewertungen beschäftigen tausende von Instituten, Wissenschaftler, Theologen und Linguisten...

Die Paradiesgeschichte mit Adam und Eva stellt die Fortsetzung der Schöpfungsgeschichte dar, es handelt sich dabei um keinen eigenständigen Schöpfungsbericht, sondern um eine Reflexion des Neolithischen Wandels im Fruchtbaren Halbmonds vor vielen Jahrtausenden. Es ist wahrscheinlich, dass sowohl die Schöpfungs- als auch die Paradiesgeschichte von den Gründern der menschlichen Zivilisation bzw. deren Nachfahren (Enkel, Urenkel, Ururenkel) aufgeschrieben wurden, denn die Geschichten und Stammbäume im AT (in diesem Fall die Stammbäume Adams) haben in der Regel mit ihrem Verfasser zu tun. Damals schrieb man auf Tontafeln. Die Genesis bestand aus einer Tontafelserie.

Es ist erwiesen, dass das Lebensalter des Menschen nach der Sesshaftwerdung drastisch sank. Das Lebensalter der "Adamiten" in der Bibel ist zwar enorm hoch, aber auch bei ihnen ist ein steter Rückgang des Alters zu beobachten.

http://www.specialtyinterests.net/Toledoth_deutsch.html

Dass die Personen bis zu 900 Jahre alt werden können, ist in "Mythen" immer möglich. Die Schöpfungsgeschichte wurde immer mündlich weitergegeben oder erst viel später erfunden.

Gott selbst hat es den Propheten gesagt

Schöpfungs"geschichte" = Mythos ohne historischen Wahrheitsgehalt. Jeder mit auch nur den basalsten naturwissenschaftlichen Kenntnissen sollte verstehen können, dass nichts daraus wörtlich wahr ist. Die Bibel ist ein altes Buch, nichts weiter - ungefähr so wie Grimms Märchen.

Das ist wie bei stille Post. Da wird etwas mündlich überliefert, und jeder dichtet noch was dazu. Für den Literatur-Nobelpreis würde der erste Verfasser jedenfalls nicht vorgeschlagen werden.

Deine Frage wurde schon häufig diskutiert.

Ein allmächtiger Schöpfer-Gott war natürlich selbst in der Lage, sich Propheten mitzuteilen. Ebenso ist er in der Lage einen Menschen solange leben zu lassen, wie er es für richtig hält.

Welche Schöpfungsgeschichte meinst du jetzt speziell? Es gibt viele Schöpfungsgeschichten von vielen unterschiedlichen Göttern und Fabelwesen.

1 einer hat dem anderen es weiter erzählt und dann immer weiter bis der Buchdruck erfunden wurde ca 1500 n. Chr da gibt es aber das problem vieleicht hat ein mensch was falsches erzählt 2. es wurde ,,Fossilien" gefunden 3. es wurde einfach irgentwann aufgeschrieben und das aufgeschriebene gefunden hoffe konnte dir helfen

mündlich das alte testament ist vom judentum kopiert

mündliche Überlieferung

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