Schönheits-OPs / Eingriffe Erfahrungen?

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6 Antworten

Ich halte Schönheits-OPs für absolut unnötig, denn ich finde, man sollte sich so akzeptieren, wie man ist.

Ein höheres Risiko als beim Zahnarzt besteht vielleicht nicht, nur ist der Eingriff dort meist notwendig, die Schönheits-OP meist nicht.

Die einzige Ausnahme, die ich okay finde, ist, wenn man durch einen Unfall entstellt ist und dann eine Schönheits-OP durchführen lässt. Wobei das ja meistens eher Wiederherstellungschirurgie als Schönheitschirurgie ist.

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Ich habe vor inzwischen fast 10 Jahren eine Brustvergrößerung machen lassen, weil ich nach großer Gewichtsabnahme und 2 gestillten Kindern sehr unter meiner nicht mehr vorhandenen Brust gelitten habe. Die Entscheidung dafür ist mir überhaupt nicht leicht gefallen. Ich hatte vor allem mit meinen eigenen Vorurteilen zu kämpfen, weil ich mit dem Bewusstsein aufgewachsen bin, dass Schönheitsoperationen oberflächlich sind und dass man sich so akzeptieren muss wie man ist. In mir war fest das Vorurteil verankert, dass vor allem Brustvergrößerungen nur etwas für Promis wären und für Menschen, die zu oberflächlich sind, um sich so zu akzeptieren wie sie sind. Meinen Kampf mit meinen eigenen eigenen Vorurteilen, warum ich mich dann trotzdem für die OP entschieden habe und wie es mir vor und nach meiner OP ergangen ist, hatte ich damals in einem persönlichen Tagebuch von mir ganz ausführlich beschrieben: http://www.mein-erfahrungsbericht.de/brustvergroesserung/ Mir ging es bei der Veröffentlichung aber auch darum zu erzählen und zu zeigen, dass man die Entscheidung für eine Brust-OP nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte, dass man z.B. wissen sollte, worauf man sich bei einer Brustvergrößerungs-OP wirklich einlässt. Und auch zu den Risiken habe ich einiges geschrieben, denn ich finde es wichtig, dass man sich vor der Entscheidung für eine OP klar darüber ist, mit welchen Risiken sie verbunden ist, aber auch, was man tun kann, um diese Risiken zu minimieren. Inzwischen habe ich übrigens schon sehr viel Feedback zu diesem Tagebuch bekommen von "ganz normalen" Frauen, die überhaupt nicht oberflächlich sind und den althergebrachten Klischees in keinster Weise entsprechen. Meiner Meinung nach sind diejenigen, die es sich einfach machen und mal eben ohne nachzudenken das Klischee bedienen, um Menschen mit einer Schönheits-OP vorschnell verurteilen zu können, oft viel oberflächlicher als diejenigen, die sich lange und intensiv mit dem Thema beschäftigen und die viel offener sind auch andere Lebens- und andere Sichtweisen zuzulassen.

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Ich habe mir vor 1,5 Jahren (damals war ich 28) meine Brüste vergrößern lassen, weil ich seit meiner Jugend sehr deswegen gelitten habe. Diese Entscheidung hab ich noch keine Sekunde bereut.

Schönheits-OPs sind vielleicht nicht mehr so risikoreich wie vor einigen Jahren/Jahrzehnten. Trotzdem bleiben immer einige Risiken bestehen und die Frage ist immer, ob man diese wirklich eingehen muss. Wenn jemand sehr unter seinem Aussehen leidet, weil es etwas "von der Norm abweicht", und man sich den Risiken voll und ganz bewusst ist, finde ich auch rein ästhetische Operationen vollkommen in Ordnung.

Auf keinen Fall sollte man das aber auf die leichte Schulter nehmen. Jeder hat hie und da was an sich auszusetzen. Aber normalerweise kann man doch gut damit leben. Jede Kleinigkeit verändern zu wollen - nur weil man es eben kann - halte ich für falsch. Irgendwann geht doch mal was schief und dann ist das Geheule groß.

Am Ende mus das aber jeder für sich selbst entscheiden. Manche Menschen finden es auch toll, sehr künstlich auszusehen. In dem Fall... machen lassen. Das ist deren Körper und sie müssen sich darin wohl fühlen.

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Ich finde, man muss unterscheiden: Es gibt Schönheits-Ops die aus gesundheitlichen Gründen sinnvoll sind, z. B. eine Brustverkleinerung oder ein Brust-aufbau nach Amputation. Aber ich denke, das sind nicht die Ops die du meinst.  Schwere operative Eingriffe rein aus "Schönheitsgründen" sind m. E. völliger Blödsinn. Warum ein Lifting? Wegen der Falten? Die gehören nun mal zum Älter werden dazu - kein Mensch sieht mit 60 noch aus wie mit 30. Brustvergrößerung? Warum? Ich weiß nicht, welchen Sinn das haben soll, außer das Bankkonto des Chirurgen zu fülliten.

Kurz und gut, Schönheits-Ops aus gesundheitlichen Gründen finde ich ok. Auch kleine Eingriffe aus ästhetischen Gründen. kann ich persönlich gutheißen (z. B. Zähne richten).  Aber jeder größere Eingriff ist risikobehaftet und m. E. völlig unnötig, solange er nicht aus gesundheitlichen Gründen erfolgt.

Was deinen Vergleich mit dem Zahnarzt betrifft. Ich glaube nicht, dass der Eingriff selbst mehr Risiko birgt, als eine größere Zahn-Op. Das Risiko bei Folgeschäden (je nachdem, was man machen lässt) ist bei einer Schönheits-Op sicherlich höher.


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Dieser Eingriff mag kein größeres Risiko haben als vielleicht ein Zahnarzteingriff, aber er hat ein Risiko. Aber anders als beim Zahnarzteingriff besteht bei der Schönheits-OP keine medizinische Indikation/ Notwendigkeit. Es gibt keinen Grund dieses Risiko einzugehen. Eine Ausnahme sehe ich da nur bei kosmetischen Eingriffen, die helfen ein seelisches Leid (z.B. Mobbing) abzuwenden. Da muss dann aber auch wirklich die Indikation von psychologischer Seite gegeben sein

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Schau dir mal deutscher-aerzte-service.de an. Da siehst du auch direkt die Preise. :) ich bin voll dafür. Wenn es einen Menschen glücklicher macht, dann ist das doch gut. Meine Brustvergrößerung findet in 2 Jahren statt (da ich 40 Kilo weniger hab und ne Schwangerschaft hinter mir, bin 21). Warum immer in den Spiegel schauen, und Ekel vor sich selbst empfinden, wenn man es doch ändern kann. :)

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