Schöne, moderne Weihnachtsgedichte gesucht.. :)

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4 Antworten

Vielleicht darf ich hier mal eines von Rolf Krenzer einsetzen, wo ich selbst eine Ergänzung dazugeschrieben habe: auch ein Weihnachtsgedicht

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von Rolf Krenzer Vers 1-4 und 6, der 5. eingeschobene Vers ist von mir

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Wieder Weihnachten

Teile mit einem dein Brot,

mit dem anderen dein Haus,

mit dem einen dein Leid,

mit dem anderen dein Glück ...

Du holst nicht die Sterne

vom Himmel herunter,

doch Weihnachten holst Du zurück,

glaub mir, Weihnachten holst du zurück!

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Teile mit einem den Wein,

mit dem anderen dein Geld,

mit dem einen dein Lachen

und auch deine Zeit ...

Du holst nicht die Sterne

vom Himmel herunter,

doch Weihnachten ist nicht mehr weit,

glaub mir, Weihnachten ist nicht mehr weit!

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Schenke dem einen dein Ohr

Und dem anderen die Hand,

gib dem einen ab,

nimm von anderen was an ...

Du holst nicht die Sterne

vom Himmel herunter,

doch Weihnachten fängt damit an,

glaub mir, Weihnachten fängt damit an!

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Öffne dem Fremden die Tür,

zeig dem Blinden den Weg,

reiche dem Alten den Stab

leg den Arm um das Kind ...

Du holst nicht die Sterne

vom Himmel herunter,

doch Weihnachten ähnlich beginnt,

glaub mir, Weihnachten ähnlich beginnt.

-

Schreib dem einen einen Brief,

mal dem anderen ein Bild,

lehr den einen was recht ist

und vergib dem anderen die Schuld

Du holst nicht die Sterne

vom Himmel herunter,

doch Weihnachten ist davon erfüllt,

glaub mir, Weihnachten ist davon erfüllt.

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Tröste den einen, der’s braucht,

mit dem anderen wein mit,

mach ein Feuer, wenn’s friert,

gib dich so, wie du bist ...

Du holst nicht die Sterne

vom Himmel herunter,

doch merkst du was Weihnachten ist,

ja, dann merkst Du was Weihnachten ist!

Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen,

ich hab's überfahren, es war ein Versehn',

ich hatte gerade die Äuglein zu,

ich träumte beim Fahren in himmlischer Ruh'.

Das Christkindl hat in dieser heiligen Nacht,

Bekanntschaft mit meinem Kühler gemacht.

Später sah ich auch noch den Weihnachtsmann,

er feuerte gerad' seine Rentiere an,

ich überholte den langsamen Wicht,

doch sah ich den Gegenverkehr dabei nicht.

Ich wich noch aus, doch leider nicht Santa,

ein kurzes Rumsen und er klebte am Manta!

Am Ende sah ich auch Nikolaus,

er stürmte gerad' aus dem Freudenhaus,

er kam ganz hektisch über die Kreuzung gelaufen,

wollte am Automaten neue Präser sich kaufen,

mein Auto und mich hatt er wohl nich' gesehn',

jedenfalls blieben nur seine Stiefel stehen.

So ist die Moral von dem Gedicht,

fahr zu schnell Dein Auto nicht!

Denn als ich Zuhaus war, da musste ich heulen,

mein schöner Wagen, der hatte drei Beulen

Vom Nikolaus, vom Christkind und vom Santa Claus,

tja, dieses Jahr Weihnachten, das fällt dann wohl aus!

Modern ja,aber nicht schön.

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