Was kann ich gegen meine Panik beim Anblick des riesigen Hundes meines Nachbarn tun?

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7 Antworten

Hallo Kaski, zunächst einmal finde ich es gut, dass Du Dich nicht in Deine Angst hineinsteigerst, sondern ruhig überlegst, was Du tun kannst.

Hast Du generell Angst vor Hunden oder nur vor genau diesem Hund? Falls Du ein generelles Problem hast, würde sich vielleicht eine Stunde bei einem Hundetrainer für Dich lohnen. Hunde sind keine Bücher mit sieben Siegeln, sondern kommunizieren ständig. Wenn Du lernst, die Signale zu erkennen, kannst Du sehr gut einschätzen, ob ein fremder Hund freundlich gesinnt ist, ängstlich, uninteressiert oder gar aggressiv.

Es gibt sog. calming signals, mit denen ein Hund beispielsweise beschwichtigt und signalisiert, dass er friedlich ist. Ein kurzes Blinzeln oder  ein Abwenden des Blickes sind solche Signale, die aber nur für ein geschultes Auge sichtbar sind. Ebenso sagen Körperhaltung, Ohren, Augen und Rute eine Menge darüber aus, wie ein Hund gestimmt ist und ein Trainer kann Dir erklären, wie Du diese Zeichen deutest, den Hund einschätzt und ihm von Deiner Seite aus signalisierst, dass Du keine Bedrohung für ihn bist.

Die zweite Alternative wäre, ganz offen mit den Besitzern des Hundes zu sprechen und sie zu fragen, ob sie sich die Zeit nehmen, Dir das Verhalten des Hundes zu erklären und ihn besser kennen zu lernen, um Dir die Angst zu nehmen. Wäre ich an der Stelle Deiner Nachbarn, würde ich mich über eine solche Frage freuen, weil es auch in meinem Interesse als Hundehalter liegt, dass niemand Angst vor meinem Vierbeiner hat. 

Wie auch immer Du Dich entscheidest: ich drück Dir die Daumen, dass Du Deine Angst überwindest!

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Je größer der Hund, desto besser, sorry, bitte hab keine Panik. Hunde können Deine Angst riechen, die Leute haben den Hund im Griff, er scheint auch lieb zu sein, also mach Dich erst mal nicht verrückt, die kleinen Wadenbeißer sind meistens schlimmer als die großen.
Sprich doch mal mit den Leuten in Ruhe über Deine Angst, wenn der Hund so gut erzogen ist, wie Du sagst, werden sie Deine Bedenken verstehen. Laß den Hund mal an Deiner Hand schnuppern, wenn seine Leute dabei sind, vielleicht kannst Du ihn sogar einmal streicheln, das nimmt Dir Deine Furcht, wer weiß, vielleicht wirst Du noch seine Freundin.

Panik hilft Dir nicht weiter, Du mußt Dich der Sache stellen, man kann im Leben nicht immer weglaufen. Du schaffst das, da bin ich ganz sicher.

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Das kenn ich. Als ich damals zu meinem Mann gezogen bin (Landwirtschaft), hatte er auch einen riesen großen Hund. Da hab ich echt Zweifel gehabt, ob ich da wohnen kann und wenn ja in wie vielen Teilen... Hab´s damals so gemacht: Bin zuerst zu einer Hundetrainerin und hab mich mal gründlich aufklären lassen samt dazugehöriger Literatur und hab mit ihr und meinem Mann erste "Annäherungsversuche" gewagt. Von da an ging´s mir richtig gut und ich hab den Hund verstanden und ich glaube, er mich auch.

Hätte ich es nicht gewagt, hätte ich heute noch diese Angst und hätte wahrscheinlich keinen Hund mehr...

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Mein Vorschlag wäre mit dem Hundehalter darüber zu sprechen.

 Ganz freundlich erklären das Du nicht böse auf sie bist und das Du auch nichts gegen ihren Hund hast. Dann versuche Deine Angst zu beschreiben und bitte sie darum  bei einer Begegnung im Treppenhaus dafür zu sorgen das Du nicht direkt an dem Hund vorbei mußt. Wenn Du nur auf der Treppe Angst hast dann könntest Du sie auch draußen ansprechen, oder Du schreibst einen netten Brief.

Hast Du generell Angst vor großen Hunden wenn sie Dir begegnen oder ist das nur bei diesem Hund so?

Am besten wäre es natürlich Du könntest Deine Angst vor Hunden überwinden, z.B. mit einem Therapeuten aber Du mußt selbst wissen ob das für Dich in Frage kommt.

LG

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Frage deine Nachbarn ob du den Hund kennen lernen darfst. Die meisten großen Hunde , die oft stolz herumgehen sind meistens liebevolle Tiere die sich am liebsten den Bauch kraulen lassen.

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Hi,

ist es dieser spezielle Hund, oder sind es generell große Hunde? Sinnvoll wäre es, den Hund kennen zulernen, vielleicht sogar einmal an der Leine zu führen. Meinst du, dass du deinen Nachbarn mal fragen kannst?

Lieber Gruß,
Nicholas von Bullystube.de

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Verstehst du dich mit den Nachbarn? Dann wäre es vielleicht eine Idee, den Hund mal in einem ruhigen Moment kennenzulernen. Das nimmt dem Ganzen das Unbekannte.

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