Schnellkraft-Training: wie gestalten?

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6 Antworten

Schnellkraft für Sprünge werden in der Leichtathletik auch mit "negativen" Übungen gemacht. Zum Beispiel von einer Kiste herunterspringen 50cm hoch, später auch höher bis 1,00m. Dazu kannst du dir eine Gewichtsweste anziehen.

Für die Arme aus dem Stand in den Liegestütz fallen lassen - bringt auch Schnellkraft.

Beim trainieren auf der Hantelbank oder am Dipbarren wüsste ich nicht, ob schnelle WH etwas bringen, ich denke aber eher nicht. Schnelle WH bringen eher Definition und Ausdauer und sind weniger für Masse geeignet. Somit aber mit Sicherheit nicht verkehrt für Kampfsport.

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Schnellkraft bekommste schon besser und eher wenn Du Deinem Kampfsportkollegen Recht gibst, der Fitnessstudiotrainer (trainiert der Fitnessstudios??? lach) sieht aber auch, daß Du etwas von der im Alltag wichtigeren Kraft mit Ausdauer brauchst. Auch meine Meinung.

Ich arbeite in einer größeren Kultureinrichtung uA im Lager, die ca. 65 kg Fässer könnten die Sicherheitskollegen nicht in der Menge und der Schnelligkeit bewegen, dafür besiegen die auch mich locker im Armdrücken. Aber wehe Du gibst ihnen mal 2 Kästen Bier in die Hand. Ich trag auch mal 3 gleichzeig ;-)

Also für Sporties machs schnell und ohne Widerstand, für ich reiß auch was sonst, hör auf den Fitnesstrainer.

Gruß YA567

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Kommentar von Korn123
25.01.2013, 13:20

danke für deine Antwort.

Der Kampfsportkollege macht aber nur EINE übung pro Muskelgruppe so - danach geht er mehr auf Kraftausdauer (>15 WDHs â 3 Sätze). Es ging mehr darum, was genau Schnellkraft besser trainiert.

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"Sprung" Kniebeugen nicht vergessen. Dabei macht man eine Kniebeuge bis der Hintern fast am Boden ist und springt dann so hoch es geht. Mit Gewichten muss man dabei vorsichtig sein, Entweder eine Platte an die Brust nehmen, mit Kurzhanteln Arbeiten oder die Langhantel vorne auf die Brust stützen (nicht hinten am Nacken, zu gefährlich).

Bei jeder Übung sollte die Bewegung gegen das Geciht explosiv und mit dem Gewicht langsam gehen.

Also zB. beim Bankdrücken schnell hoch und langsam runter. Bei Klimmzügen schnell hoch und langsam runter.


Ansonsten hilft es auch beim Kampfsport nicht so sehr auf Ausdauer zu gehen sondern ab und zu versuchen in möglichst kurzer Zeit platt zu sein. Also wenn du Kicks machst, nicht 300 am Stück sondern so fest treten dass du vielleicht nur 10-20 schaffst. Dann eine Pause und weiter.

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Kommentar von Korn123
25.01.2013, 13:22

vielen Dank für deine Antwort.

das Grundürinzip hab ich verstanden: schnell, explosiv, große Körperspannung, in der aktiven Phase mit Power, in der passiven langsam.

aber wie sieht es mit der Satz bzw WDH Zahl aus? Lieber 3x12 oder 7x3?

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Kommentar von Bujin
25.01.2013, 13:22

Du musst versuchen Masse aufzubauen ohne dass deine Geschwindigkeit darunter leidet. Energie = 1/2 m v², Deine Geschwindigkeit ist also "wichtiger" als die Masse da sie quadratisch zur Energie beiträgt. Verdoppelst du die Masse, verdoppelt sich die Energie des Schlages nur. Verdoppelst du die Geschwindigkeit, vervierfacht sich die Energie!

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Führ doch mal deine normalen Trainings Bewegungen mit gewichten oder Hanteln an/in der Hand durch! ist um einiges schwerer und irgendwann wird es dir immer leichter damit fallen womit du dann schneller wirst wenn du keine dran hast.

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Am besten kann dir das dein Kung Fu Trainer sagen, er wird schon ein Meister seiner Kunst sein, also er hat sicher recht !! Viel Spass noch

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