Schneller studieren?

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11 Antworten

7 Jahre von Beginn Bachelor bis zur abgegebenen Dissertation? Das ist schon ziemlich sportlich.

Im Studium (sowohl Bachelor als auch Master) kannst du versuchen pro Semester mehr Kurse zu belegen und so Kurse aus höheren Semestern vorzuziehen. Wie viel Zeit du da sparst und ob du sie wirklich sparst oder dadurch durch Prüfungen fällst, die du wiederholen musst, kommt auf dich, deine Auffassungsgabe und den Aufbau des Studiums an.

Ob du als Doktorand Zeit einsparen kannst, kommt auf dein Projekt an.

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Hallo,

ich kenne das neue B+M Studium nur aus den Medien, ich selbst habe im alten System studiert.

Damals war es so, dass es eine offizielle Regelstudienzeit gab, in der fast niemand sein Diplom abschloss (ich spreche von Mathematik).

Dann gab es die Durchschnittstudiendauer, in der die meisten Studenten ihr Studium absolvierten (+/-Δt)

Zu der Zeit sollte man (offiziell) die Diplomarbeit in 6 Monaten schreiben.
Usus war, sich das Thema vom Prof geben zu lassen und damit inoffiziell anzufangen.

Man meldete die Arbeit erst dann an, wenn man absah, dass man sich dem Ende näherte. Dann hatte man noch 6 Monate Zeit, auf Änderungswünsche des Profs einzugehen und die Arbeit zu verbessern, zu korrigieren. So geschah es, dass viele Diplomarbeiten ein Jahr dauerten.

Jeder wusste, wie das lief, und jeder tat so, als ob die offiziellen Regeln eingehalten werden. Das lief so, weil das Studium in der Regelstudienzeit kaum zu schaffen war. Ok, es gab auch Leute, die ein wenig mehr als die Pflichtscheine machten, einfach weil es interessant war - für die Erlangung eines breiteren Wissens nicht unbedingt von Nachteil.

Solltest du das Glück haben ein "Überflieger" zu sein, was ich dir wünsche, dann wird dich dein Prof in administrativen Sachen sicher unterstützen.

Es ist gut, ehrgeizig zu sein und ich möchte deinen Ehrgeiz nicht dämpfen - aber fang erst mal an und schau' wie du klarkommst. Man kann auch Überraschungen erleben.

Der Sohn eines Freundes, im Gymnasium LK Mathe und Physik immer Einser ohne was zu tun, hat plötzlich an der Uni im ersten und zweiten Semester Klausuren verhauen, obwohl er sich vorbereitet hatte. Damit hätte er nicht gerechnet.

Gruss

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Kommt ein bisschen auf die Uni und Deine Prüfungsordnung an. Wenn Du keine expliziten Modulvoraussetzungen hast, kannst Du theoretisch die Veranstaltungen des 1.3. und 5. Semsters sowie die des 2. und 4. Semesters parallel belegen - vorausgesetzt, die Veranstaltungen mit Anwesenheitspflicht überschneiden sich nicht. Dann könntest Du quasi in drei Semestern Deinen Bachelor machen und in 2-3 den Master. Wenn die nötigen Veranstaltungen sogar noch günstiger angeboten werden, könntest Du rein theoretisch mit zwei Semestern pro Bachelor und Master auskommen, und wenn Du Master-Veranstaltungen während des Schreibens der Bachelorarbeit vorziehen kannst, könntest Du sogar mit insgesamt drei Semestern zum Masterabschluss kommen.

Realistisch ist das allerdings nicht: Manche Hochschulen haben Modulvoraussetzungen, dh Du kannst zb Geometrie 2 nur belegen, wenn Du Geometrie 1 schon bestanden hast. Außerdem gibt es fast immer Module, bei denen Anwesenheitspflicht besteht (zb Seminare), und die überschneiden sich gerne mal (gerade, wenn es Jahrgangsübergreifend wird)

Und natürlich ist die obige Rechnung völlig frei von der Annahme, dass Lehrveranstaltungen Zeit und Gehirnschmalz fordern ;)

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Theoretisch ist dass möglich. Du kannst aber froh sein, wenn du es überhaupt in der Regelstudienzeit (bzw. überhaupt) schaffst. Wenn du es in der Regelstudienzeit schaffen willst musst du (gerade in Mathe) extrem viel Lernen. Und wenn du auch noch einen Doktor machen willst, brauchst du auch noch entsprechende Noten.

Ich habe das Gefühl, dass dir nicht klar ist, dass man Mathe nicht "nebenher" studieren kann. Also hör auf zu träumen und fang ersteinmal an zu studieren

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Hallo, ich kann dir nur sagen wie das beispielsweise bei einem technischen Mathematikstudium ist. 

Grundsätzlich gibt es eine Mindeststudiendauer, die du nicht unterschreiten kannst (Bachelor + Master = 10 Semester). Anschließend dauert das Studium bis zum Doktor 3 bis 5 Jahre (zumindest in Österreich, für Deutschland kann ich es nicht genau sagen). Auf jeden Fall gibt es auch da eine Mindesstudienzeit und meistens wirst du auch an einem Instutut arbeiten in dieser Zeit - insofern bist du vertraglich verpflichtet eine gewisse Zeit dort zu verbringen.

Als Faustregel: gerade bei MINT-Studienfächern wird dir kaum langweilig während der Mindeststudiendauer....da ist eher das Gegenteil der Fall - die allermeisten Studenten interessieren sich zurecht dafür wie viele Toleranzsemester man hat. Aber es hat alles schon gegeben

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Nein, das geht leider nicht. Bis zum Doktor muss man viele Jahre studieren. Einige Studiums dauern mehr als andere, z.B., die Ärzte müssen durchnitlich 10 Jahre für ihre Ausbildung studieren. Gute Noten zu kriegen und schnell zu lernen hilft natürlich dabei, aber die Erfahrung ist viel wichtiger.

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Kommentar von Raskolnikow21
29.10.2016, 13:27

Ein Medizinstudium dauert idR ca. 6-6,5 Jahre

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Bis zum Doktor in 7 Jahren? Träum weiter.

Das wird auch kaum schneller, da einzelne Module aufeinander aufbauen. Die kann man nicht zeitgleich absolvieren.

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Ja, das funktioniert. Letztendlich musst Du nur "alle Prüfungen absolvieren". Aber glaub mir.. in Mathematik bist Du da mehr als bedient mit der Regelstudienzeit. In der schließen momentan wahrscheinlich noch unter 10% Mathematik ab.

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2 Jahre weniger gehen, wenn du ein Genie bist und kein anderes Leben außer der Uni hast.

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Grundsätzlich geht das auch, wieviel weiß ich nicht.

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Sehr viel ist möglich, wenn man den anderen wirklich weit überlegen ist.

Probier ersteinmal ob das der Fall ist, und dan sieh weiter.

Bist Du Bundessieger im Bundeswettbewerb Mathe? Bist Du Mitglied in der deutschen Mannschaft zur Matheolympiade? Wenn ja, dann kennst Du sicher Leute, die Dir da sehr viel genauer Auskunft geben können als Leute auf Gutefrage.net.

Wenn nein, dann mach Dich an die Arbeit :-). Viel Erfolg!

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