Schneller lernen für die English Arbeit

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4 Antworten

Hallo,

Vokabeln sollten regelmäßig (jeden Tag 10 - 15 Min) in kleinen Portionen gelernt werden - Qualität statt Quantität - bringt mehr, als Marathonsitzungen. Spätestens nach 1 Stunde macht das Hirnkastl nämlich dicht!

Vokabeln schnell und nur für eine Englischarbeit zu lernen, bringt nur kurzfristigen Erfolg. Vokabeln sollten effizient gelernt werden, d. h. so, dass man sie auch abrufen + anwenden kann.

Dazu sollte man Vokabeln nicht nur stur auswendig lernen, sondern

Wortfamilien damit bilden: (Themen; Gegenteil; Nomen m. passendem Verb + Adjektiv; etc.),

Beispielsätze bilden

Redewendungen aufschreiben

Phrasal Verbs lernen: (ein Verb hat unterschiedl. Bedeutungen, je nachdem, welche Präposition danach folgt: look (schauen), aber look for/ after/ forward to (+ Gerund) = suchen/s.um jdn.kümmern/s.freuen auf)

Vokabeln mit ihren (grammatikal.) Besonderheiten aufschreiben + lernen,

z.B. folgt Gerund o. to-Infinitiv, welche Präposition, unregelm. Plural, Verb, Adj, Adv, usw.

• Du kannst auch Haftnotizen m. dem jeweiligen engl Wort auf alle Gegenstände, Haushaltsgeräte, etc.

o. anderen Vokabeln in die ganze Wohnung kleben + Vokabeln sozusagen im Vorbeigehen lernen.

Dabei ist es egal, ob du mit dem guten, alten Vokabelheft, einem Karteikasten o. einem elektronischen Vokabeltrainer arbeitest.

Die meisten Schulen in Bayern empfehlen phase6, als Vokabeltrainer. Den muss man aber kaufen.

Kostenlose Vokabeltrainer findest du bei navendo.de, vokker.net, vocabulix.com, vokabel.org, teachmaster.de

Egal für welches System du dich entscheidest, wichtig ist die Regelmäßigkeit (s.o.).

• Vokabeln sollten auch mit allen Sinnen (sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen/anfassen) gelernt

  • am besten auch noch gesprochen, gesungen, gerappt, rhythmisch, in Versen + geturnt werden (typische Handbewegung).

Denk nur mal an das Lied 'Head and shoulders, knees and toes', was die Kinder - du vielleicht auch - heute schon im Kindergarten o in der GS lernen.

• Vokabeln kann man auch spielen(d lernen) Stadt, Land, Fluß auf Engl., wer weiß die meisten engl. Namen d. Tiere?, Teekesselchen, Taboo, Memory, Bingo, Scrabble uvm.

indem man

engl. Fernsehen schaut

engl. Radio hört (BBC im Internet, mit Podcast Download)

engl. Podcasts hört

  • Englisch ganz leicht - Der neue Hörkurs, Hueber

  • BBC Podcast 6 Minute English (Google)

  • Podcastarchiv: Business Spotlight Podcast - podcast.de/podcast/2756/archiv/?seite=11

  • Randall's ESL Cyber Listening Lab (Google)

• Vokabeln als MP3 aufnimmt + immer wieder abspielt + anhört, dabei mitspricht o. in eine Sprechlücke spricht

engl. Bücher liest:

Lernkrimis: f. verschied. Lernjahre, m. Grammatikübungen

penguinreaders.de (Level Easystarts - Advanced) engl. Bücher f. verschied. Lernstufen

Reading A-Z.com: The online leveled reading program, m. Büchern f. verschied. Lernstufen

Krimis/Thriller: H.MacInnes, C.Forbes, K.Follet, S.Sheldon, J.Fielding, E.George, R.Ludlum

Liebesromane z.B. R.Pilcher

Diese sind meist auch auf Deutsch erhältlich, so dass du dort auch mal nachschauen kannst, wenn du gar nicht mehr weiter weißt.

Tipp z. Lesen engl. Bücher:

Nicht jedes neue o. unbekannte Wort nachschlagen + rausschreiben. Das wird schnell zu viel + man blättert mehr im Wörterbuch, als dass man liest. So verliert man schnell den Spaß am Lesen. Nur Wörter nachschlagen, aufschreiben + lernen, die du für wirklich notwendig erachtest + wenn sich dir ansonsten der Sinn einer Passage nicht erschließt. Viele Wörter erklären sich ja auch bereits durch den Kontext.

engl. Zeitungen, Zeitschriften + Comics liest, z.B.

Spot on Das Magazin f Jugendliche, Hueber Vlg

• (Business) Spotlight (mit Worterklärung + verschied. Schwierigkeitsgraden; manchmal auch i.d. Bücherei erhältlich)

World and Press v. Schuenemann Vlg (Original-Artikel aus engl.sprachigen Tageszeitungen m. Vokabular)

DVDs auch mal auf Engl schaut (v.a. wenn man den Lieblingsfilm auf Deutsch eh schon in + auswendig kennt.)

• sich einen von Muttersprachlern geleiteten Konversationskurs (z.B. VHS) o. einen Engl-Stammtisch, bei dem Muttersprachler mitmachen, in Wohnortnähe sucht.

  • Auch privat, mit Freunden, Familie usw Engl sprechen + Alltagssituationen nachstellen: Tagesablauf, Kochen, Einkaufen, Arzt, Kino, Theater, Krankenhaus, Bäcker, Museum, Bahnhof, Flughafen, Hotel, Restaurant usw.

• sich Skype einrichten + engl Muttersprachler als Gesprächspartner suchen.

• engl Brieffreund/in suchen

• engl Tagebuch schreiben

Da eine Sprache aber nicht nur eine Aneinanderreihung v. Vokabeln ist, sondern diese auch noch möglichst sinnvoll zu Sätzen verbunden werden sollen, ist es genauso wichtig, regelmäßig 10 - 15 Min Grammatik zu üben: ego4u.de + englisch-hilfen.de.

:-) AstridDerPu

Schön, dass dir meine Antwort gefallen hat und danke für das Sternchen!

AstridDerPu

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Was hat dich die letzten 3-4 Wochen daran gehindert, alle 2-3 Tage vielleicht je 15 bis 20 Minuten für Englisch zu üben? War es dir da noch nicht sehr, sehr wichtig?

Na schön:

Vokabellernen

Die Lernforschung besagt, dass man am besten mit Assoziationen lernt. Dabei verknüpft man das bisher Unbekannte, Ungelernte mit schon Bekanntem, was im Gehirn sicher verankert ist. Das Neue wird dann dadurch ebenfalls angedockt. Assoziationen können sein:

• Typische Eselsbrücken.

• Etymologische Ableitungen des Wortlauts. Will man z.B. "vinegar" = Essig lernen, so macht man sich klar, dass dies von "vinaigre" kommt, was wiederum saurer Wein bedeutet (Französisch vin = Wein, aigre = sauer). Nur v-i-n-e-g-a-r zu lernen, ist dagegen bei weitem nicht so wirkungsvoll.

• Ähnlicher Wortlaut in anderen Sprachen, sei es Deutsch oder eine andere, schon bekannte Fremdsprache. Wenn mir ein Wort auf Englisch nicht einfällt, überlege ich mir, wie es auf Französisch heißt. Häufig komme ich damit weiter. Sogar Plattdeutsch hilft manchmal weiter. Beispiel: bottle (englisch) = Buddel (plattdeutsch, siehe Buddelschiff) = botal (persisch).

• Bildhafte Vorstellungen. Wenn man ein visueller Lerntyp ist, sollte man unbedingt von so vielen Vokabeln wie möglich ein Bild beschaffen (z.B. aus einer Illustrierten oder Zeitung ausschneiden) oder selbst zeichnen und das Bild zusätzlich auf dem Karteikärtchen anbringen.

• Andere sinnliche Verknüpfungen: Wenn man vinegar = Essig lernen will, gehe man in die Küche, hole sich die Essigflasche, schraube sie auf, rieche daran, verdünne sich etwas Essig mit Wasser, trinke ihn und murmele dazu: "Oh, this vinegar is really very sour." Das kostet vielleicht zwei Minuten, aber man kann dann die Vokabel "vinegar" bis ans Lebensende.

• Bewegungen: Wenn man Bewegungsverben lernen will, so führe man die entsprechenden Bewegungen dazu aus. Bei "jump" hüpft man ein paar Mal auf und nieder, bei "kneel" kniet man sich hin, bei "turn around" dreht man sich um. So etwas ist in allen frühkindlichen Englischkursen üblich. Aber auch andere Wörter kann man mit dem Körper ausdrücken. Bei "big" zeigt man mit der flachen, waagerecheten Hand eine Höhe über der eigenen Kopfhöhe an. Bei "huge" und "gigantic" steigt man zusätzlich auf einen Stuhl, um die riesige Höhe anzuzeigen.

• Kalligraphie: Beim Ausgestalten des Schriftzugs einer Vokabel geht man auf den Sinn der Vokabel ein: "thick" schreibt man dickgedruckt, "thin" schreibt man ganz fein und dünn, die Farbadjektive schreibt man in der entsprechenden Farbe, bei "lion" malt man an das o Ohren, eine Mähne und darin ein Maul und Augen.

Tippe hier dich einfach einmal alle Vokabeln ein (das übt auch). Dann könnte ich nach Eselsbrücken oder ähnlichem suchen.

Also wenns wirklich knapp wird versuche ich mir seltsame jedoch einprägsame Laute oder Bilder zu dem jeweiligen Wort zu merken.

Grammatik find ich ist sehr einfach auf: http://www.ego4u.de/ zu verstehen und einzuprägen.

Wenn alle stricke reißen muss eben mal der Spicker her.. jedoch ist das eine absolute Ausnahme und du darfst dich nicht erwischen lassen, is ja klar.

Nehmen wir z.B. Mathematik den Polynomdivisionsong (sehr einprägsam) übrigens ist der auf youtube zu finden.

Vokabeln gehen bei mir immer mit "phase 6" (das gibt es auf pc + als app) immer sehr schnell

Viel Erfolg!

Danke

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