Schneiden professionelle Musikcutter die Musik bei der Rhythmischen Sportgymnastik?

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1 Antwort

Solange die Musik schon komponiert und fertig "konsumgerecht" veröffentlicht wurde, ist es keine große Kunst mehr die Musik vernünftig zusammen zu schneiden, solange man weiß, worauf man achten muss. Genaugenommen, brauch man auch nicht viel Zeit dafür, weshalb das auch bei bezahlten AudioIngenieuren nciht besonders teuer sein sollte. Aber im Grunde kann das auch jeder Amateur mit etwas Übung sehr gut hinbekommen.

Worauf du achten musst:

+ dass die Musikstücke selbst schon recht ähnlich sind und keine alzu große Tempo-Differenz haben

+ du musst mit einem guten Audio-Programm arbeiten (zb LMMS oder Presonus Studio One Prime) und möglichst wenig hin und her-konvertieren (also von wav zu mp3 und zurück etc)

+ mache Fade-ins, -outs, und Crossfades am Anfang, Ende und den Schnittstellen

+ passe das Tempo an den Schnittstellen an. Ist der erste Track zb in 120bpm, der nächste in 115, dann fange schon rechtzeitig (16Takte vorher oder so) an das Tempo langsam abzusenken. So merkt man es als Zuhörer später kaum

+ Achte darauf, dass die Schnittstellen auch von der Lautstärke her keine großen Sprünge machen - das lässt sich auch leicht mit Fades korrigieren

+ Tonalität beachten, aber das ergibt sich ja von selbst^^

Hey, dankeschön! So eine genaue Analyse hatte ich jetzt nicht erwartet, aber gut! ;D Cool! ;)

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