Schneidedruck - Was kann ich machen?

3 Antworten

Wenn du nochmal so einen "Schneidedruck" hast, würde ich etwas tun, um dich von dem Gedanken abzulenken. Zum Beispiel einen Fidget Spinner drehen (Klingt vllt. lächerlich, aber die Dinger sind beruhigend).

Da du aber auch von Antriebslosigkeit und Depressivität redest, würde ich vielleicht mal mit deinen Eltern reden. Eltern sollten bei sowas immer die erste Anlaufstelle sein. Und dann einen Arzt aufsuchen.

LG

Danke für deine Antwort :) Hatte mir tatsächlich überlegt einen Fidget spinner als Skill anzuschaffen. Was meine Eltern angeht: Meine Mutter kann mir dabei weder helfen, noch möchte ich mit ihr darüber reden und zu meinem Erzeuger habe ich keinen Kontakt mehr.

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Es ist schwer auf die Schnelle dir einen Tip her zu geben. Ich denke laengerfristig, wenn du dem druck nicht wiederstehen kannst, solltest du dir mal ueberlegen zur therapie zu gehen, oder warst/bist du schon? 

Wenn es dir hilft, koennen wir gerne auch etwas miteinander schreiben. Mir hilft diese Ablenkung manchmal und tut mir auch oft sehr gut. Wichtig dabei ist einfach, das man nicht immer darueber redet und auch ablenkung verschafft, aber den drang nicht verdraengt, weil er sonst am naechsten tag wieder da ist. 

Wenn du moechtest kannst du mich gerne anschreiben, ich selber bin auch gerade auf dem Weg clean zu werden. Habe es jedoch nun laenger geschafft. 

Ansonsten versche wirklich alles moegliche. es gibt auch sport oder aehnliches als skill. 

goenne dir was, was dir gut tut :) 

Sprich mit einem dir vertrauten Menschen darüber. Mache eine Psychotherapie.

Das mache ich seit über 10 Jahren und ich bin 21. Komme aber nicht so recht weiter und mein nächster Termin ist erst in zwei Wochen.

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@Jules394

Joa, das dauert und geht oft nicht so schnell wie man gerne will. Damit solltest du aber auch vertraut sein, wenn du bereits so sange in Therapie bist.

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Depressionen in der Pubertät normal und unbedeutend?!

...hey... ...ich will hier niemanden aufhalten oder hier stören... vielleicht ist es auch dumm von mir zuschreiben... Aber alles erklären kann ich eh nicht mehr.. also versuche ich mich kurz zu fassen..

Ich bin 17 (in 2 Monaten 18)... stimmt es das "Depressionen" in der Pubertät nicht ernst zu nehmen sind?! Ich meine seid dem Tod meiner Mutter mit 13 überschlagen sich die Ereignisse... seit dem wird das Leben von Tag zu Tag unerträglicher... der Sinn des Lebens verblasst und man entwickelt Selbsthass der das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl wird zerstört... man läuft nur noch mit einer Maske durchs Leben und versucht wie eine Maschiene zu funktionieren... Andere glücklich machen, ihnen zeigen was sie sehen wollen und einfach funktionieren... und das Beste... man versagt trotzdem jeden Tag...

Also um euch nicht länger aufzuhalten... Antriebslosigkeit, Unglücklich sein, Hoffnungslosigkeit, Trauer, Verzweiflung, Verwirrt sein, Leistungsschwächen, Schmerz, Einsamkeit, Hass, Selbstzweifel, Selbsthass, Selbstverletzungen, Suizidgedanken, Angst, innere Unruhe, Weinanfälle und und und, sind egal, ob sie 1,2,3 oder 4 Jahre anhalten, in der Pubertät normal und unbedeutend und man muss nur warten bis es verschwindet?! So nach dem Motto "Zeit heilt alle Wunden" ?!...

Wenn das wahr ist heißt das, dass es mir bald von eben auf jetzt gut geht. Das macht für mich keinen Sinn... ich versteh das nicht...

Tut mir leid das es doch zu lang geworden ist und ich hoffe ihr seid nicht sauer...

Danke für jede Antwort...

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Was kann ich bei drängenden Suizidgedanken tun?

Seit etwa einem Monat ist meine Stimmung wieder deutlich schlechter als sonst, ich vermute ich rutsche wieder in eine Depression. Mein Venlafaxin wurde erst vor wenigen Monaten erhöht und danach ging es mir mit meinen Angstsymptomen wesentlich besser. Ich versuche Skills anzuwenden, aber inzwischen machen mir nichtmal mehr meine Hobbys wirklich Spaß und meine Stimmung ist auch fast den ganzen Tag unterdurchschnittlich. Ich bin ziemlich weinerlich und habe wenig Antrieb und dazu kommen jetzt immer wieder diese Suizid- und Selbstverletzungsgedanken und teilweise -impulse, von denen ich dachte, dass ich sie endlich los bin, aber sie überfallen mich mehrmals am Tag und lassen mich nicht in Ruhe. Mit meinem Psychiater, Therapeuten oder Hausarzt würde ich eigentlich gerne reden, aber das geht nicht, weil ich Angst habe, dass ich dann wieder in die Psychiatrie muss, was ich aber nicht will, weil mir das sehr wahrscheinlich nicht helfen wird. Ich mache zur Zeit ein Praktikum (8h/Woche) und starte in wenigen Wochen ein wesentlich anspruchsvolleres Praktikum (40h/Woche) bevor ich ausziehe und ein Studium beginne. Das heißt die depressive Phase passt in nächster Zeit einfach überhaupt nicht in mein Leben. Ich versuche die Struktur in meinem Alltag beizubehalten, was mir aber immer schwerer fällt und versuche mich viel zu bewegen, was aber fast gar nicht mehr geht. Hat jemand noch ne Idee, was ich machen könnte, um ein richtiges Tief zu verhindern?

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