Schneidebrett selbser bauen, aber wie?

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7 Antworten

Nadelholz kannst du vergessen. Du brauchst ein eher hartes Laubholz.

Ferner besteht der Trick darin, Stäbe zu verleimen, dann quer zu sägen und so wieder zusammen zu leimen, dass man letzten Endes auf dem Stirnholz schneidet. Sonst würde sich das Brett zu schnell abnutzen.

Gern genommen werden immer kontrastierende Holzfarben wie etwa Walnuss und was Helleres wie Ahorn oder Esche.

Die Kirsche käme prinzipiell wahrscheinlich auch in Frage, obwohl eher mitteldichtes Holz, aber man braucht natürlich gründlich abgelagerten Werkstoff, also kannst du diesen Stamm die nächsten Jahre vergessen.


Auf Youtube sind noch viel mehr Videos zu "cutting boards", teils mit sehr abgefahrenen Designs. Dazu braucht man dann allerdings Sägen, mit denen man sehr präzise Gehrungen schneiden kann.

Als Leim den grünen Titebond vielleicht.

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Servus,

einfach ein Stück Holz ausm Wald holen bringt dir nichts. Das ist viel zu feucht.

Kirsche ist ein geeignetes und dekoratives Holz für dein Vorhaben, aber frisch gefällt ist auch zu nass ... das bringt dir also auch nichts.

Also bleiben zwei Möglichkeiten:

1.) rohe Bretter im Handel besorgen und die dann nach Wunsch verarbeiten. (Auftrennen, fügen, leimen, hobeln, schleifen etc) Dafür braucht man natürlich das passende Equpiment. Oder ..

2.) Eine Leimholzplatte im Baumarkt holen. Dann spart man sich das ganze Gehobel und verleimen.

Im Baumarkt wirst du überwiegend Buche bekommen, evtl. auch Eiche, Eykalyptus und Fichte sowieso.

Hier würde ich zu Buche greifen. Das ist für den Zweck das beste. Das kannst du dort auch zuschneiden lassen. Dann kannst du es nach deinen Vorstellungen weiter verarbeiten. Je nachdem, was du für Möglichkeiten hast.

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Kommentar von egoshootersucht
03.03.2016, 11:42

kann ich Fichte auch nehmen? bei uns im Lager sind nämlich getrocknete Bretter.

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Kommentar von egoshootersucht
03.03.2016, 19:47

ok dann werd ich mal sehen, ob ich irgendwo was finde. aber trotzdem danke für die hilfe :D

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Ich würde, wie bereits erwähnt, definitiv nur Treibholz nehmen, da das ansonsten Arbeit ohne Ende wird. Bloß kein Nadelholz. Aus meiner Erfahrung ist es allerdings gerade bei Schneidebrettern sinnvoller, wenn du dir lieber ein qualitativ hochwertiges Schneidebrett kaufst, statt es selbst zu bauen. Du kannst mir glauben, dass du da einfach länger was von hast.

Ich hatte ein ähnliche Situation mit meiner Mutter, für die ich auch vor Jahren mal ein Schneidebrett selbst hergestellt habe und - obwohl echt schick und absolut glatt geworden ist - war es für den Alltag einfach nicht geeignet. Jetzt habe ich ihr letztes Jahr ein neues gekauft und alle sind glücklich. Wenn du ein bisschen im Internet (z. B. bei schneidebrett-experte.de) schaust, findest du ganz tolle Stücke. Zumal die eben nicht nur schön aussehen, sondern vor allem auch alltagstauglich sind. Dieser Faktor sollte echt nicht unterschätzt werden.

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Hallo egoshootersucht,

ich würde in einen Baumarkt gehen und schauen, ob sie einen Rest von einer Küchenarbeitsplatte haben, das ist auf alle Fälle besser geeignet, wie frisches Stammholz aus dem Wald!

Wenn Du sie bittest, schneiden sie sie Dir auch noch rechtwinklig zu ;-)

So sind jedenfalls meine entstanden!

https://www.google.de/search?q=k%C3%BCchenplatten+holz&sa=X&biw=1131&bih=677&tbm=isch&tbo=u&source=univ&ved=0ahUKEwiSls7Aj6TLAhWLcRQKHbVwA70QsAQIWQ

Servus baba und viel Glück bei der Suche!

MfG

Norina


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Die Idee mit dem Querschnitt finde ich gut. Hobeln, fein schleifen und mit Olivenöl konservieren. 

Allerdings kann der frisch gefällte Baum noch zu feucht sein und sich noch verziehen.

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Du solltest aufjedenfall Treibholz nehmen denn es ist sehr ausgehärtet durch den ständigen Kontakt zu wasser.

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Kommentar von egoshootersucht
03.03.2016, 07:04

Treibholz? Ich wohne nicht an einem Fluss :D

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