Schnee auf der Straße: Wo fängt die unnötige Behinderung anderer an?

12 Antworten

6km in 30 Minuten

Gratulation! das waren dann ja nur 3km/h. Schrittgeschwindigkeit ist 4,5 km/h bis 7,2 km/h, untertreibst du da also ein wenig oder waren die Fußgänger tatsächlich teilweise mehr als doppelt so schnell?

Ich bin mal einem Unfall ganz knapp entgangen, weil das Auto vor mir rechtzeitig von der Straße in den Graben gerutscht ist und ich daher gerade noch so auf der Straße ohne Aufprall zum stehen kam.

Damals waren es von dir geschilderte Verhältnisse. Die Seitenstraßen waren schlimm, die Hauptstraße aber hatte freie Fahrspuren, nur in der Mitte Schnee. Entsprechend fuhren wir wahnsinnige 30 km/h ich hatte über 100m Abstand zum nächsten Auto (!), da hinter mir keiner mehr war.

Dann kam es, dass der Schnee in der Mitte minimal antaute und mehr oder weniger komplett ohne Vorwarnung das Wasser in der Fahrspur einfror und es eine spiegelglatte Fläche wurde.

Den Rest der Geschichte gab es schon oben, bremsen war unmöglich (habe in den ersten Gang geschaltet und gehofft langsam auszurollen) und dann kam eine kleine Kurve. Mein Vordermann ist im Graben gelandet und ich ganz knapp vor der Kante zum stehen gekommen (hätte er bremsen können wäre ich ihm voll rein gefahren) da ich scheinbar langsamer als er war (oder er evtl. nicht runter geschaltet hatte und daher langsamer bremste). Seitdem bin ich sehr nervös, wenn es glatt sein könnte, da ich auch wenn es hoch kommt vielleicht 4 mal im Monat Auto fahre und es entsprechend auch nicht mein Auto wäre, das ich kaputt mache.

Ich komme aus dem platten Norden, wenn dann noch "Berge" (für andere vermutlich kleine Hügel) dazu kommen, ist mein Limit erreicht. Aber was soll ich machen, wenn ich einen dringenden Termin habe, wo ich eben nur mit dem Auto hinkomme?

Aus der Verwaltung weiß ich, dass von unseren 5 Dienstwagen die unterwegs waren 2 einen Unfall wegen Glätte gemeldet haben, dabei war es hier gar nicht sooo glatt und das sind alles Fahrer die oft unterwegs sind... Denke dir deinen Teil dazu.

Besonderen Herzkasper bekomme ich, wenn Leute zu dicht auffahren und zu dicht ist in diesem Zusammenhang schon der normale Sicherheitsabstand, denn dann ist das von mir geliehene Auto auch hin und ich bin nicht mal selber schuld. Immerhin ist bei trockener Strecke der reine Bremsweg ohne Reaktionszeit bei 30km/h nur 4,3m, bei Schnee aber schon 17,3 und bei Eis sogar knapp 35m. Da hängst du schnell auf dem nächsten Auto. Also die oben geschriebenen 100m sind meist übertrieben, damals war ich aber sehr froh darüber.

Man kann bei in der Mitte mit Schnee bedeckter Straße auch nie wissen, wie stark die Kanten sind. Mal ist es weicher Schnee und man kann einfach drüber fahren, mal ist es so fest gefroren, dass man mit voller Wucht gegenlenken muss und kaum drüber kommt. Entsprechend ist "mal kurz zur Seite fahren" auch nicht immer einfach, man muss ja auch wieder in den fließenden Verkehr rein kommen.

Unnötige Behinderung wäre es, wenn auf freier Strecke bei guter Sicht jemand einfach 70 statt 100 fährt, wenn man nicht überholen kann. Da hat sich mein Fahrlehrer immer aufgeregt.

Bei unklarer Wetterlage wird es entsprechend schwer zu klären, was noch gerechtfertigt ist. Das kann sich nämlich im Zweifel sekündlich ändern...

Öhm... rechne mal nach. 6km in 1/2h sind 12km/h.... Es ging auch durch einen Ort mit nem Ampelstop, das wird das Ergebnis etwas verfälschen.

Sicherheitsabstand ist Pflicht, das stimmt. Wenn man sich so überlegt... wenn man statt 1sek Abstand 4sek Abstand hält, kommt man ganze 3sek später, aber sicherer an....

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Ich bin mir Dir völlig einer Meinung, dass viele unerfahrene Autofahrer bei etwas Schnee viel zu panisch reagieren (ich schimpfe da auch gerne am Steuer - soll ja gesünder sein^^).

ABER: Wenn jemand fast noch nie bei Schnee gefahren ist, wenig Routine hat und beim Losfahren gemerkt hat, dass das Auto einen halben Meter verrutscht ist und noch Herzklopfen hat, weil er beinahe das Auto des Nachbarn geküsst hat, ist es sehr nachvollziehbar, dass er oder sie extrem langsam fährt. Schnee ist einfach in vielen Regionen Deutschlands so selten geworden, dass die Leute ängstlich reagieren.

Auf jeden Fall handeln die Schleicher sinnvoller als der Held im BMW, der beim Überholen gescheitert ist. Sehr begeistern mich auch die Überholer bei Nebel, die dann plötzlich tootal langsam werden, wenn sie keine Rücklichter mehr vor sich haben.

Wenn Du schon mal zumindest 7,49 Tonner gefahren bist, weißt Du auch, dass da Geschwindigkeit eine ganz andere Dimension bekommt. LKW-Fahrer fahren zu 99,9 % so schnell wie möglich (oder schneller).

Besorg Dir ein paar tolle Hörbücher, mache Entspannungsübungen und lerne, mit den aktuellen Verkehrsverhältnissen zu leben (oder fahre mit Fahrrad zur Arbeit, dann hast Du eine Herausforderung - gerade bei etwas Schnee und kommst bestimmt ausgeglichener an).

Na, meine 30km mit dem Fahrrad zu fahren, ist zumindest im Winter leider nicht drin... allein schon, weils dort dann keine Duschmöglichkeit gibt.

Wir sind hier auf der Schwäbischen Alb. Ich gehe mal davon aus, dass jemand, der seit mindestens einem Jahr hier wohnt, ausreichend Erfahrung im Fahren auf schneebedeckter Fahrbahn hat.

Natürlich habens die Schleicher besser gemacht als betreffender BMW-Fahrer^^ Das Schwerste, was ich bisher gefahren bin, waren 3,88t (Rettungswagen), das ist natürlich ne andere Dimension als z.B. 18t. Ich habe allerdings eher das Gefühl, dass der Sprinter auf rutschiger Straße besser liegt als ein PKW, dank des höheren Bodendrucks. Demnach lässt sich das also nicht auf noch schwerere Fahrzeuge übertragen.

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@RedPanther

Ich habe heute morgen gerade noch zwei teure Blechschäden in der Firma von sehr erfahrenen Autofahrern gemeldet bekommen - trotz des bisschen Schnees...

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@RedPanther

Wo kommst denn her genau? Ich bin aus Ulm und kann deine Erlebnisse nur bestätigen!

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Ich habe heute gerade noch zwei erhebliche Blechschäden in der Firma gemeldet bekommen, Beide verschuldet von sehr erfahrenen Autofahrern (>60.000 km im Jahr), die trotzdem einen Hauch zu schnell waren...

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Dort wo ich fahre (habe am Wochenende Arbeiten müssen, es war nichts geräumt) -> da bist du teilweise im ersten Gang unterwegs weil in den Kurven wirklich nichts geht. Bremsen? Ja - wenn du rechtzeitig anfängst stehst du auch dann wann du stehen willst.

Du schreibst das lediglich die Laufspuren der Reifen frei waren. Also war der Rest nicht frei -> kommst du darauf und bremst -> war's das.

Ohne die Situation genau zu kennen ist es also schwer zu entscheiden ob es eine Behinderung war oder ob andere ihr Können über- und die Physik unterschätzen.

Alte Faustregel: Wenn die Einheimischen dort schleichen sollte man sich anpassen.

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