schmucksücke mit der bezeichnung goldplated

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3 Antworten

Muß ein bischen ausholen. Es gibt die massivgoldenen Teile, die sind gestempelt 333, etc. Bei der ganz preiswerten Variante wird nur vergoldet, d.h. in einem galvanischen Bad, geht Gold von einer Elektrode im Wasser über auf das auf der anderen Seite befestigte Schmuckteil. So wird hauchdünn eine Goldschicht aufgetragen, die durch Abrieb nach einiger Zeit abgehen kann. Das kennst Du sicher beim einfachen Schmuck, wo das Untermaterial dann an starken Gebrauchsstellen zu sehen ist. Dieses darf nur "vergoldet" genannt werden, hat auch keinen üblichen Goldstempel, 333, etc. Wohl evtl. andere Stempel wie Hersteller z.B. Dann gibt es das goldplattierte Material, man sagt auch goldplated, oder früher amerikanisches Gold. Dabei wird in einem besonderen Verfahren Gold aufgewalzt, diese Schicht ist sehr dick und lange haltbar, aber sehr aufwendig in der Herstellung. Vielleicht kennst Du die Bezeichnung auf Armbanduhren, z.B. 50iger Jahre, dort ist oft zu lesen: xxx micron, das ist die Dicke der Schicht, bei heutiger Plattierung wählt man leider aus Kostengründen wohl die preiswertere Variante mit viel weniger micron. Goldplated kann man an Verschleißstellen sehr gut erkennen, da sieht man auch das Untermaterial nach jahrelanger Abnutzung rauskommen und daneben, am besten mit einer Lupe schauen kann man die Dicke der Goldschicht erkennen.

Gute Antwort!!!

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Diopsid auf der Yahoo-Clever Site hat geantwortet:

Vergoldungen, Gold-Plattierungen, Dublees Je nach Dicke und Verfahren (Details siehe Link zum Originaltext) müssen solche Verarbeitungen durch Zusätze wie 'Gold Plate', 'Gold Plated', 'G.P.' (eventuell mit Angabe der Stärke, z.B. '2 microns 12 K. Gold G.P.') oder 'Gold Filled', 'Gold Overlay', 'Rolled Gold Plate', 'R.G.P.', 'Gold Electroplate', 'G.E.P.', 'Gold Flashed' oder 'Gold Washed', 'Heavy Gold Electroplate' (eventuell unter Angabe des Prozesses, z.B. 'Gold Electroplated (X Process)') gekennzeichnet werden. Die Bezeichnung 'vermeil' darf nur für vergoldetes oder goldplattiertes Sterling-Silber verwendet werden.

das ist in ein Goldbad eingetaucht und mit soundsoviel Micron mit diesem Bad versehen. Geht jedoch meistens nach einiger Zeit wieder ab.

also eine sehr dünne goldauflage,wenn ich das jetzt richtig verstanden habe?

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