Schmerzensgeldzahlung bei körperlichem Vorschaden

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2 Antworten

Hallo,

es handelt sich um ein Gutachten, in solchen Fällen, muß ein Anwalt tätig werden.

Wenn dein Freund schon 5.000 € zahlen muß, dann ist es schon beim Landgericht gewesen. Dein Freund hat eine bestimmte Zeit (gehabt), um das Urteil anzufechten und in Revision zu gehen, hierfür muß er einen Anwal beauftragen. Der Anwalt sollte Gegenklage erheben und eine Eingabe formulieren und Nachforschungen anfordern.

Der Fall landet dann beim Oberlandsgericht.

Die Frage ist, wie das Gutachten verfasst wurde, und ob es eine Verschlimmerung der schon bestehenden Symptomen beschreibt...

Beim Landgericht und Oberlandgericht ist Anwaltszwang.

Kann auch sein, daß sein Anwalt sich nicht allzu sehr bemüht hat...

Gruß, Emmy

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Kommentar von emily2001
20.08.2012, 20:10

Das Ganze ist nicht so einfach...

Emmy

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Kommentar von spearyshy
20.08.2012, 20:21

Ja das stimmt das ist alles nicht so einfach und er findet leider keinen guten Anwalt... Er hat leider nicht das genügende Kleingeld. Die 5000€ hat nur der Anwalt bestimmt, vor Gericht war noch gar nichts.

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Also, ein Anwalt kann nicht festlegen, was für ein Schmerzensgeld gezahlt werden muss. Er kann zwar einen Anspruch geltend machen, aber entscheiden muss das immer noch ein Gericht. Wenn Ihr es allerdings nicht auf ein Gerichtsurteil ankommen lassen wollt und der Anwalt von einer Klage absieht, wenn das Schmerzensgeld gezahlt wird, dann solltet Ihr Euch das gut überlegen.

Und ob das Opfer früher schon einmal ähnliche Erkrankungen hatte ist nebensächlich. Du kannst auch nicht sagen, "dem kann ich straflos ein Bein brechen, weil das früher schon mal gebrochen war". Du müsstest also auch nachweisen, dass das Opfer inzwischen nicht wieder gesund geworden war oder sich das Befinden nicht irgendwie gebessert hätte - versuch das mal.

Die Krankenakte wirst Du niemals auf legalem Wege in die Hände bekommen - und selbst, wenn das auf illegalem Wege klappen sollte, könntest Du damit dann nichts anfangen. Dein Anwalt könnte möglicherweise Einsicht beantragen - aber da bin ich nicht sicher. Ihr jedenfalls werdet da Eure Nasen nicht hineinstecken dürfen.

Und welche Kosten sollten übernommen werden?

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Kommentar von spearyshy
20.08.2012, 20:19

Anwaltskosten bzw. Gerichtskosten durch eine Prozesskostenhilfe.

Genau der Anwalt hat es festgelegt wieviel er zahlen soll, dazu kommen noch die Anwaltskosten über 500€. Er wird wahrscheinlich doch erstmal zum Anwalt gehen und sich beraten lassen. Die Behandlung beim Opfer wurde auch abgebrochen u.a. wurde das Anti Depressiva abgesetzt.

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