Schmerzensgeld nach sexueller Nötigung Ja oder Nein?

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2 Antworten

Hier muss man zuerst differenzieren. Straftaten werden im Strafverfahren erörtert, Schadensersatzklagen sind davon unabhängig auf dem Wege des Zivilrechts zu verfolgen.

Sofern tatsächlich (also im Strafverfahren bewiesen) wurde, dass die Anschuldigungen korrekt sind hat sich Person A gemäß §§177, 238 StGB strafbar gemacht. Dies ist aber lediglich eine Einschätzung anhand der Infos, die hier zur Frage gemacht wurden und stellt keine verbindliche Rechtsberatung oder ähnliches dar.

Sofern ihr die Tatvorwürfe beweisen könnt geht zur Polizei und erstattet Anzeige. Ansonsten gilt auch in Deutschland "in dubio pro reo"

Danke, mit so einer ausführlichen Antwort habe ich nicht gerechnet. Es liegt sehr wohl Beweismaterial in Form von Screenshots, Audioaufnahnen der Drohungen etc. mit schriftlichem Geständnis + Anschrift des Täters, vor. Es geht mir hauptsächlich darum in welchem Rahmen sich der Betrag für Schmerzensgeld bewegen würde.

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@crzpy

Für Schmerzensgeld gibt es keine eindeutige Richtlinie udn ist abhängig vom Streit- bzw. Prozesswert. Insbesondere muss erörtert werden welcher Schaden entstanden ist, ob dieser temporär oder irreversibel ist etc.. Die Vorraussetzungen für Schmerzengeld werden in §823 BGB beschrieben.

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Da wirst du Pech haben, und wenn gibts nicht viel. Aber zeig ihn an.

Es geht nicht um mich, aber Danke. Er wurde bereits angezeigt und die Polizei meinte auch dass es möglich wäre Schmerzensgeld zu verlangen. Mir gehts nur darum, ob man das irgendwie miteinander verbinden kann, dass mehr rausspringt für Person A.

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das Schmerzensgeld müsstest du als Nebenkläger einfordern, das Gibt's nicht von selbst. Aber Beispiel, Meine Mutter hatte Unfall, unverschuldet, zurück blieb eine sichtbare Narbe im Gesicht, gab grad mal 1000 DM damals.

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