Schmerzensgeld geltend machen?

...komplette Frage anzeigen

11 Antworten

Zunächst sollte sich das ein Arzt ansehen - damit das auch dokumentiert ist !

Dann würde ich mich an deiner Stelle rechtlich beraten lassen - damit du nichts falsch machst !

Es könnte ja auch sein - dass ein dauerhafter Schaden bleibt!

die hier angegebenen 1.000 - 1.500 EUR halte ich bei einer Knieprellung für weit überzogen und der Rest war ja nach wenigen Tagen schon schmerzfrei.

Gerichte neigen heute (zum Glück) eher dazu, bei Bagatellverletzungen kein Schmerzensgeld mehr zuzusprechen.

Die Höhe des Schmerzensgeldes hängt von der Art der Verletzung und der Dauer und der Art der ärztlichen Behandlung ab.

Voraussetzung ist allerdings, dass Du Deinen Anspruch beweisen kannst. Und zwar dem Grunde nach (dass die Verletzungen zum Schadenhergang passen) und der Höhe nach (Umfang der Verletzungen). Beides ist ohne ärztliches Attest nicht möglich.

Dafür ist es nicht sehr hilfreich, wenn Du noch nicht beim Arzt warst, denn es könnte ja sein, dass Du Dich nur am Wochenende mit Deinem Lebensgefährten übers Fernsehprogramm gestritten hast.

Hi LiLaLintschi,zuächst einmal die Tatsachen der schmerzenden Verletzung zBdurch einen Arzt feststellen lassen(das Knie ist verletz und tut weh),dann das Ereignis,das zur Verletzung geführt hat genau beschreiben,wer oder was hat diese verursacht-eine Sache zBein Auto oder durch ein Tier oder einen oder mehrereMenschen,handelt es sich um ein Ereignis,das durch ein Verschulden(Vorsatz,Fahrlässigkeit zB durch einen Autofahrer,der einen Fussgänger auf einen Schutzweg angefahren hat).Also die sogen.kriminalist. 7 W beachten.Liegt ein Schaden wie eben Schmerz durch einSchadensereignis vor,der Verursacher muss schuldhaft gehandelt oder was unterlassen haben,das richtige Verhalten muss zumutbar sein und ie Geltendmachung muss innerhalbgewisser Zeit erfolgen.Der Verursachermuss bekannt oder zumindest feststellbar sein.Also alles andere ls einfach.Ohne Schaden,kein Verschulden,kein Schmerzensgeld,wenn ja,dann gibt es bestimmte Richtlinien,an die sich die Gerichte halten.Prozessrisiko ist immer gegeben.Eine genauere Darstellung würde den Rhmen leider sprengen.Lit:Janosch,Schmerzensgeld Manz Verlag.LG Sto

Hallo LiLaLintschi,

Du kannst auf jeden Fall Schmerzensgeld einklagen, das macht der Anwalt für Dich, Du musst nicht vor Gericht und die Anwaltskosten trägt der Unfallverursacher, bzw. seine Versicherung. Du solltest es aber so schnell, wie möglich tun. Es sei denn, Du möchtest das dem Verursacher nicht "antun". Fragt sich nur, was er Dir mit dem Unfall angetan hat. Ich denke, es ist gerechtfertigt und angebracht! Das gibt ein ordentliches Taschengeld für eine kleine Entschädigung für Dich.

Grüsse sanba

Voraussetzung ist, das hat in den Antworten keiner erwähnt, daß der Unfall polizeilich aufgenommen worden ist ( sonst könnte die Verletzung sonst woher stammen und Du hättest niemanden den Du belangen könntest ). Dann allerdings ist richtig : Attest über den Befund vom Arzt, mit diesem zu einem Rechtsanwalt. Der leitet alles Notwendige ein .

Zunächst solltest Du in jedem Fall zum Arzt gehen. Ein ärztliches Attest ist als Beweismittel die Grundlage aller Schmerzensgeldansprüche.

Dann solltest Du Dich an einen Fachanwalt für Verkehrsrecht wenden. Ein Schmerzensgeldanspruch besteht hier in jedem Fall, so dass die gegnerische Haftpflichtversicherung auch in jedem Fall Deine Anwaltskosten übernehmen wird. Egal ob Du Rechtschutzversichert bist oder nicht. Bezüglich des Betrages solltest Du Dir allerdings nicht zu große Hoffnungen machen. Der dürfte irgendwo zwischen 500,- und 1.500,-€ liegen.

Okay danke..^^

Das mit dem Betrag find ich gut, deine Angaben haben meine Hoffungen weit übertroffen, ich hätte mit 100-200 gerechnet^^

0

Alles gesagt, allerdings würde ich hier keine Prognose zur Höhe geben

0

Ich würde auf alle Fälle beim Arzt vorbeischauen und den Fall korrekt melden, wie sich alles zugetragen hat. Dann wird sich sowieso die Krankenversicherung um diese Sache kümmern.

Zu allererst waren Sie hoffentlich bei einem Arzt. Wenn nicht, sollten Sie dies schleunigst nachholen!

Viele wissen nicht, was Ihnen nach einem Unfall alles zusteht. Daher ist es immer anzuraten (zumindest wenn Sie den Unfall nicht verschuldet haben), schnellst möglich rechtlichen Rat einzuholen. Wichtig ist, dass Sie sich dabei an einen spezialisierten Verkehrsanwalt wenden, denn nur der kann Sie optimal beraten und unterstützen – und kosten Sie meistens nichts. Eventuell steht Ihnen nicht nur Schmerzensgeld, sondern vielleicht sogar eine Haushaltshilfe, Kinderbetreuungskosten und vieles mehr zu. Diese Leistungen sollten Sie sich nicht entgehen lassen, zumal Sie jetzt noch nicht absehen können, ob die Schäden eventuell dauerhaft sind. Ansprüche sollten Sie jedoch nie allein versuchen zu regulieren. Und hören Sie bitte nicht auf den Rat der gegnerischen Versicherung!

Mehr über die strafrechtlichen Folgen eines Unfalls sowie Beispiele für Schmerzensgeld finden Sie zum Beispiel unter: http://www.meinunfallnotruf.de/Strafrecht-welche-Folgen-hat-der-Unfall

Bist du rechtsschutzversichert? Dann kannst du´s versuchen, sonst würde ich mit dem Hausarzt über die tatsächlichen Schäden reden. Bitte nicht "unverbindlich" einen Online-Juristen fragen, da bin ich böse abgezockt worden.

Zebrastreifen, Angefahren - ab zum Fachanwalt !

Das bezahlt der Unfallverursacher !

Was möchtest Du wissen?