Schmerzensgeld Anspruch nach Auffahrunfall?

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14 Antworten

Auch an Feiertagen arbeiten die Ärzte, mit akuten Schmerzen solltest du da auch heute hingehen.

Ich gehe zunächst aufgrund deiner Schilderung davon aus, das du unschuldig bist und somit ein 100 % Haftpflichtschaden vorliegt.

Natürlich steht dir Schmerzensgeld zu. Die entsprechende Bescheinigung / bzw. Befund des Arztes gibst du deinem Fachanwalt für Verkehrsrecht, den du am besten direkt einschaltest und mit dem kompletten Abwicklung beauftragst.

Den Schaden an deinem Auto musst du auch beziffern. Das geschieht durch ein Gutachten eines von dir beauftragten Kfz-Sachverständigen.  Du hast das Recht selber einen unabhängigen Kfz-Sachverständigen deines Vertrauens mit der Erstattung eines Gutachten zu beauftragen. Die Kosten, die für dieses Schadensgutachten anfallen gehören zum Schaden und sind von der gegnerischen Versicherung zu erstatten. Die gegnerische Versicherung hat kein grundsätzliches Besichtigungsrecht.

 ganze dann mit der Polizei und der Versicherung des Verursachers zu klären.

Hoffentlich hast du dafür ausreichende juristische Kenntnisse. Besser ist es einen Fachanwalt für Verkehrsrecht damit zu beauftragen, somit ist dann auch die Waffengleichheit hergestellt.

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Kommentar von jethrogibbs
26.05.2016, 19:11

Im KH war ich direkt heute vormittag. Der Rest läuft auch. Meine Versicherung weiß Bescheid, die Versicherung vom Gegner und im Notfall bin ich Rechtschutzversichert. Am Montag bringe ich meinen Wagen auch zu meiner werkstatt. Danke!

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Sofort ins Krankenhaus oder zu einem andern Arzt und das dokumentieren lassen.

Sag auch, dass du davor vermutlich unter Schock und Stress standest und es erst zu Hause, als du zur Ruhe gekommen bist, gemerkt hast.

Sonst gibt es im Zweifelsfalle gar nichts. Du hättest ja in der Zwischenzeit z.B. eine Treppe runter fallen können oder so. 

Morgen zum Arzt wird dir daher vermutlich nicht mehr helfen, außer das Wissen ob es was ernsthaftes ist.

Hast du eine Rechtsschutzversicherung? Wenn ja, da am Besten mal wegen dem Schmerzensgeld anfragen, wie es aussieht...

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Als erstes bitte sofort zum Arzt - da Feiertag ist ins KK. Hier wird dann bei Bedarf auch gleich geröntgt.

Wenn die Schuldfrage eindeutig geklärt ist und Du einen gesundheitlichen Schaden erlitten hast, übergib die Angelegenheit einem Fachanwalt. Dieser weiss viel eher als Du in welcher Höhe er Schmerzensgeld versuchen kann anzusetzen. Denn ohne Anwalt wirst Du deutlich weniger Schmerzensgeld erhalten.

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was liegt da näher als sich gleich ins KKH zu marschieren. Das kann ne Rückenprellung sein, dort wird über die Behandlungsmethode entschieden. 

über das Schmerzensgeld entscheidet ein Richter; 

seitlich in den Wagen geknallt: das kann auch eine Vorfahrtsverletzung deinerseits sein, dann gibt es vom Gegner gar nichts

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Kommentar von jethrogibbs
26.05.2016, 08:21

Abgesenkter bordstein. Von wegen meine schuld. Die Polizei hat ja auch schon alles aufgenommen und mir versichert, dass mich keine Schuld trifft!

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Ob hier eine Unfallversicherung leistet, hängt aber davon ab, ob

a) es sich um einen Unfall auf dem Arbeitsweg handelt (dann besteht der ges. Unfallschutz), oder

b) eine private Unfallversicherung besteht.

Schmerzensgeld ist aber in jedem Fall zivilrechtlich einzufordern, hier wäre die eigene Verkehrs-RSV gefordert.

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Kommentar von wilees
26.05.2016, 08:46

Wenn die Schuldfrage geklärt ist zahlt die gegnerische Kfz- Haftpflichtversicherung die Anwaltskosten.

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Gehe morgen zum Arzt und erzähle ihm die Geschehnisse, über das Schmerzensgeld entscheidet dann das Gericht, wenn es zu einer Verhandlung kommt. Dazu solltest du dir aber einen Anwalt holen.

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Kommentar von peterobm
26.05.2016, 08:24

nicht morgen: HEUTE ab ins KKH

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Hi, geh bitte heute am besten sofort zur Not Aufnahmen und sag das du unter Schock standest... Eine Freundin ist auch erst am nächsten Tag gegangen das hat man damals bei ihr nicht anerkannt weil sie nicht beweisen konnte das es vom Unfall ist es hätte ja in der Zwischenzeit etwas anders passieren können... Ich finde das immer noch unfassbar... Mit den Kosten und Erstattungen kenn ich mich nicht so aus aber eigentlich zahlt das die Unfallversicherung! Gute Besserung

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Dass das Schleudertrauma erst später auftritt ist ganz normal und bekannt. Du kannst der Polizei das telefonisch mitteilen, damit der Unfall "mit Personenschaden" bearbeitet wird. Wie hier schon viele schreiben, kannst du heute in die Notaufnahme gehen und dich dort behandeln und krankschreiben lassen. Die gegnerische Versicherung wird dir schon von sich aus ein angemessenes Schmerzensgeld anbieten, sobald du sie informierst.

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Ins Krankenhaus sofort das ist wichtig wenn du eine Forderung geltend machen willst.

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Kommentar von jethrogibbs
26.05.2016, 15:58

War ich, die frage ist damit geklärt. Der Rest geht jetzt an meine Rechtsschutzversicherung und an die Haftpflicht des Verursachers. Danke!

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Ab ins Krankenhaus ... Es müssen bestimmte Vorraussetzungen erfüllt sein bis du tatsächlich einen Schaden hast der Erstattungspflichtig ist. Und wenn du nicht Schuld warst, morgen zum Fachanwalt- Anwalt für Verkehrsrecht

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Aber gehe doch erst mal zu einem Arzt denn der Anspruch auf Schmerzensgeld ist natürlich stark abhängig wie lange du Krankgeschrieben wirst.  

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Die Behandlungen zahlt dein Krankenkasse. Darüber hinaus gibt es keine Behandlungskosten erstattet.

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Umgehend ärztlich untersuchen lassen muß man das, schon aus Gründen der Beweissicherung. Allerdings klingt mir das nach HWS-Syndrom und über diese Art der Unfallfolge wird dann oft endlos lange gestritten weil sie im Grunde kaum objektiv (z.B. durch Röntgenaufnahmen oder CT) nachweisbar ist.

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HIMMEL - dein Rücken ist verletzt und du denkst hauptsächlich an die Kohle? Willst du nur was rausschlagen? Nicht zu fassen ... wenn es dir wirklich um deinen Rücken geht, gehst du in die Notaufnahme - basta -  und rechnest nicht schon Schmerzensgeld aus ...

Gruß S.

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Kommentar von jethrogibbs
26.05.2016, 08:44

Ich denke nicht nur an die "Kohle". Es geht mir aber auch darum, dass ich rechtlich abgesichert bin, und das bekomme, was mir zusteht. Wie oben schon erwähnt; ich habe es gestern im Schock und Stress nicht mitbekommen.

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