Schmerzende Krämpfe - Magnesiummangel?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Die Beschwerden deuten auf einen Mangel an Magnesium und/oder Kalium hin. Zum Arzt gehen, Blut abnehmen lassen und den Gehalt an Magnesium und Kalium bestimmen lassen. Die Magnesiumbestimmung zahlt die Kasse nicht, muss man selbst zahlen (etwa 2,50 EURO). Der Referenzbereich bei Magnesium ist 0,75 bis 1,1 mmol/l. Wenn Muskelkrämpfe oder gar Herzrhythmusstörungen auftreten, muss man den Wert durch laufende über den Tag verteilte Einnahme von Magnesiumtabletten oder Magnesiumpulver auf einen Wert von mindestens 0,9 bis 1 bringen. Bei Kalium ist der Referenzbereich 3,5 bis 5,1 mmol/l. Hier sollte der Wert ebenfalls im oberen Bereich, also etwa oberhalb 4,5 liegen. Wie viel man einnehmen muss, mit Arzt oder Apotheker besprechen. Vielleicht mit je etwa 300 mg Magnesium und Kalium pro Tag anfangen, dann nach einigen Wochen erneut die Blutwerte bestimmen lassen und wenn nötig die Magnesium und/oder Kaliumzufuhr erhöhen.

Ich selbst hatte auch nächtliche Muskelkrämpfe und Herzrhythmusstörungen (Vorhofflimmern). Mein Magnesiumwert lag an der unteren Grenze. Ich habe dann allmählich die Magnesiumzufuhr auf rund 800mg pro Tag erhöht, liege mit meinem Blutwert jetzt bei 0,9 und habe kein Vorhofflimmern mehr. Bei starker Anstrengung verliert man durch Schwitzen Magnesium und muss etwas mehr nehmen. Außerdem wichtig: keinen Alkohol trinken. Er spült nämlich für einige Tage Magnesium (und Kalium) aus dem Blut, so dass das Theater mit den Krämpfen wieder losgeht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Magnesium hilft übrigens auch gegen Herzrhythmusstörungen. Solltest du einen stärkeren Mangel haben dann war diese eine Kapsel zu wenig. Noch besser ist es wenn man in Kombination dazu Kalium nimmt. Es gibt auch unterschiedlich stark dosierte Magnesiumpräparate, dementsprechend gut oder nicht wirken die dann auch. Ich nehme immer Magnosolv (Apotheke).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Krämpfe können ein Zeichen von Uebersäuerung sein. In diesem Fall verteilt sich die überschüssige Säure überall im Körper. Dabei werden die Nerven gereizt und Krämpfe sind die Folgen.

Google nach Uebersäuerung, dann weisst du was ich meine.

Stress ist vor allem die Ursache von Uebersäuerung. Bei Stress verkrampfen wir uns unbemerkt über längere Zeit. Dabei produzieren die Muskeln schädliche Säuren. Täglich wird ein kleiner Teil davon wieder ausgeschieden. Kommt täglich neuer Stress bezw. neue Säuren dazu, passiert genau das was du jetzt empfindest. Man wird übersäuert und es bilden sich Depots. Säuren können sogar kristaliseren und erzeugen in diesem Fall stechende Schmerzen oder Krämpfe.

Kauf dir schnell Essigsaure-Tonerde-Gel und streich diese auf die verkrampften Stellen. Das löst schnell den Schmerz. Doch irgendwie auf lange Sicht musst du dich neu organisieren, damit weniger Säuen entstehen.

Dazu könntest du deinen Körper unterstützen indem du auf Alkohol, Cola, Kohlensäure in den Getränken, Kaffee usw. verzichtest. Diese Nahrungsmittel bringen zusätzlich schädliche Säuren in den Körper.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich hab mir immer von "doppelherz" die Magnesium direkt Edition gehohlt. diese hat mir immer geholfen, wen ich krämpfe in der nacht hatte.

Lg ZelMaDonk

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?