Ich habe Schmerzen im Ellenbogen und Taubheitsgefühl in der Hand. Was kann ich tun?

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9 Antworten

Um die Schmerzen bis zum Arztbesuch zu lindern kannst Du den Arm mit einer Sportsalbe einreiben. Ich selber habe gute Erfahrungen mit Voltarensalbe gemacht. Geh aber gleich am Montag zum Arzt, so etwas sollte man nicht auf die Leichte Schulter nehmen. LG TawaGirl

Voltaren habe ich heute sogar per apothekenlieferung bekommen. werde ich mal testen. wie ist es mit schmerzmittel? gut oder sollte ich sie lassen?

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Aj! Das klingt nach einem eingeklemmten oder entzündeten Nerv. Ich würde am Montag ganz dringend zum Arzt gehen und das alles genau abchecken lassen! Bis dahin würde ich mir in der Apotheke eine Salbe oder gel oder so kaufen, den Arm still halten, schonen und ggf. kühlen oder Wärme drauf, je nachdem was sich besser anfühlt!

Wahrscheinlich ist der N. ulnaris (Ellennerv)eingeklemmt, besser mal zum Arzt - zum abklären, dürfte sich aber nach einiger Zeit geben!

Richtig. Neurologe wäre nicht schlecht...

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Ganz schnell zu einem guten Manualtherapeuten/Chiropraktiker. Es liegt eine Blockade der HWS, BWS vor.

geh zum arzt der wird dir sagen was es ist.

Könnte ein Karpaltunnelsyndrom sein. Hier kannst du dir genaue Infos holen und auch einen Operationsfilm ansehen: http://www.ratgeber-pflegegeld.de/operationsvideos.htm

Der sogenannte Karpaltunnel ist ein Kanal, welcher sich an der Handwurzel befindet. Er wird an drei Seiten, ähnlich einer halboffenen Rinne, aus den Handwurzelknochen gebildet. Oberhalb der Rinne spannt sich ein Band, ähnlich wie ein Dach, um den Kanal abzudecken. Auf der Innenseite bildet der Karpaltunnel den Übergang zwischen Unterarm und Hand. Durch ihn hindurch verläuft unter anderem der Nervus medianus.

Das Karpaltunnelsyndrom ist eine Nervenleitungsstörung, die durch Druck auf den Nervus medianus hervorgerufen wird. Gefühlsstörungen wie "Kribbeln" , "Einschlafen" oder Schmerzen auf der Innenseite des Daumens, Zeigefingers und Mittelfingers werden von den betroffenen Personen beschrieben. Auch nächtliche Gefühlsstörungen, wie "Kribbeln" oder "Einschlafen" og. Finger, die die Betroffenen häufig zum Aufwachen zwingen, gehören meist dazu. Der weitere Krankheitsverlauf ist von einer Kraftlosigkeit der Fingermuskulatur mit Abnahme der Greifstärke, insbesondere des Daumens, geprägt.

Die Symtome lassen vorübergehend durch Reiben und Ausschütteln der Hände nach. Dies lindert jedoch nur für kurze Zeit die Beschwerden.

Soweit es sich nicht um die Folgen eines Unfalles mit Frakturen der Handwurzelknochen handelt, ist die Ursache weitgehend unbekannt. Statistisch fällt jedoch auf, dass meist Frauen in den Wechseljahren betroffen sind. Man vermutet hier, dass die hormonelle Umstellung Auslöser sein könnte.

Bei der Diagnostik fällt im fortgeschrittenen Stadium eine deutliche Rückbildung des Daumenballens auf. Dies ist darauf zurückzuführen, dass der Muskel keine Impulse mehr bekommt. Auch verschiedene klinische Tests wie z.B. Schmerzen beim Beklopfen des Handgelenkes, sowie die genaue Beschreibung der Symptome lassen ein Karpaltunnelsyndrom erkennen. Durch Messung der Nervenleitgeschwindigkeit und mit Durchführung eines Elektromyogramms sollte die Diagnose zusätzlich gesichert werden.

Kommt es mittelfristig nicht zu einer Besserung, sollte die Operation in Erwägung gezogen werden, um einem dauerhaften Schaden am Nervus medianus vorzubeugen. Solch eine Operation wird meist in "Plexusanästhesie" durchgeführt. Das bedeutet, dass der im Bereich der Achselhöhle liegende, zuständige Nerv, mit einer Injektion betäubt wird. Es wird jedoch, je nach Wunsch des Patienten, auch in Vollnarkose oder Lokalanästhesie operiert. Die Operation selbst wird in Blutleere durchgeführt. Das heisst, es wird, ähnlich wie beim Blutdruckmessen, eine Manschette um den Oberarm gelegt und aufgepumpt.

Ziel der Operation ist die Erweiterung des Karpaltunnels. Zu diesem Zweck wird das den Kanal abdeckende Band gespalten. Die Operation kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Bei Vorleigen von Nebenerkrankungen oder mangelnder Häuslicher Pflege nach der Operation, sind die Krankenkassen auch bereit die Kosten für eine stationäre Behandlung zu übernehmen.

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@ElfieB

Möglich, glaube ich aber nicht. Zu typisch sin dei Anzeichen... Moin.

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Es wird eine Reizung / Schädigung des Nervus Ulnaris sein. ds aist ein häufiges Phämomen. Schone den arm... Und.... Lasse es NIE operieren... Lieber mit ner Schädigung als mit nem Ausfall leben !

Bei Fragen: Arzt.

eventuell sehnenscheiden entzündung mal vom doc anschauen lassen....

geh zum arzt bzw. ins krankenhaus

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