Schmerzen beim Entzug

10 Antworten

Du fühlst Dich ähnlich wie bei einer Grippe, also schlapp, hast ziehende Schmerzen in den Beinen, im Rumpf ("Nierenschmerzen"), Du bist psychisch verwundbar, reizbar, kannst einfach nichts ab. Du hast ein Gewühl im Darm und übergibst Dich evtl. auch noch.

Rein körpermedizinisch gesehen, ist das bis auf ganz starke Entzüge nicht so dramatisch. Da sind Entzüge von Alkohol und Beruhigungsmitteln oft gefährlicher. Besonders gefürchtet sind Krampfanfälle und Delirien.

Im Entzug tritt ganz vereinfacht das Gegenteil von dem auf, was die Drogen bewirkt. Alle Drogen setzen an den Rezeptoren des Zentralnervensystems an und wirken dort ähnlich wie körpereigene Stoffe, allerdings führen sie zu Fehlsteuerungen in den Regelprozessen des Gehirns.

Das Gefährlichste an jeder Abhängigkeit von Drogen ist, dass das Gefühlsleben so verändert wird, dass es ohne Drogen schwieriger wird, dass die Erinnerung, gute und schlechte Erlebnisse starke Drogenreize auslösen können.

wenn man von schmerzmitteln zum beispiel abhängig war können sogenannte phantomschmerzen auftreten, die der körper vorspielt, damit man das zeug wieder einnimmt (ein teufelskreis sozusagen) dann gibt es natürlich die psychischen schmerzen durch den unglaublich hohen druck, wenn die glücksmittel aufeinmal weg sind.

Nun ja. Der Effekt von Rauschmitteln ist ja, dass sie dem Körper vorgaukeln, er braucht sie unbedingt um zu überleben. Je mehr man also davon nimmt, desto mehr denkt der Körper braucht er.

Das einfachste Beispiel sind wahrscheinlich Zigaretten. Wenn man Raucht wird man nach einer Zeit keinen Effekt mehr verspüren, sondern nur mehr rauchen, weil einem sein Körper sagt man MUSS jetzt rauchen, weil man sonst sterben würde. Denkt er. Wenn er jetzt dieses Rauschmittel plötzlich nicht mehr bekommt, bekommt der Körper das Gefühl, sozusagen zu verhungern, und versucht dir mit allen Mitteln mitzuteilen, erneut etwas von dem Rauschmittel zu nehmen.

Also kurz gesagt, der Körper glaubt er verendet, weil er einen vermeindlich wichtigen Stoff nicht mehr bekommt, deswegen "schreit" er mit allen Kräften danach, wenn man den entzug aber durchhält, ist man nachher mehr oder weniger wieder vollkommen gesund.

Leute wie Du sollten keine Fragen beantworten. Was für einen Scheiß Du Dir da ausdenkst!! Ein echter körperlicher Entzug hat nichts mit "vorgaukeln" zu tun, er hat was damit zu tun, daß der Körper sich derart an eine Droge gewöhnt hat, daß er ohne diese Droge nicht mehr richtig funktionieren kann. Eine Person die von Opiaten entzieht, z.B., kann 100% psychisch darauf vorbereitet sein, aber wird trotzdem einen körperlichen Entzug durchmachen, da der Körper erst mal wieder anfangen muß genug von den Stoffen zu Produzieren, deren Produktion eingestellt bzw. extrem reduziert wurde, weil die Opiate diese Stoffe ersätzt haben.

Ich finde es immer wieder faszinierend, welche Märchen Leute über Drogen erzählt kriegen.

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Gibt es auch Tabletten für Schmerzen oder Aufpush die einen Smiley drauf haben ? Kenne solche nur als Drogen also Tabletten kleine Runde mit einem Smiley drauf, habe es im Internet mal kurz geschaut aber finde auch nur Drogen. Kennt ihr auch Tabletten für Schmerzen, zum Aufpush oder sowas ( keine Drogen ) mit einem Smiley drauf ? Wenn ja was sind das für welche und wofür ?

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Hey!

Also ein Jugendfreund von mir ist seit 5 Jahre heroinabhängig und ist jetzt 22. Mit 16 Hat er mit dem Kiffen angefangen ist aber mit 17 ins Fixen abgerutscht. Ich habe ihm zwar von Anfang an versucht von den Drogen weg zu bringen, aber bis jetzt hat er nie auf mich gehört. Gestern ist er zu mir gekommen und hat gesagt, dass es ihm leid tut, was er in den Jahren zuvor zu mir wegen den Drogen gesagt hat. Er hat gesagt, dass er mir als einzige vertraut und, dass er mit mir einen kalten Entzug starten will. Er hat es alleine schon mal versucht, aber mit dem ständigen verringern der Dosis, ist aber immer ausgerastet und musste sich erneut spritzen. Auch kalten Entzug hat er schon versucht, hat sich dann aber nach zwei Tagen eine Überdosis gespritz und wäre fast gestorben.

Ich habe ihm vorgeschlagen, dass ich ihn in eine Klinik begleite und ihm dort durch helfe, aber das lehnt er absolut ab. Ich respektiere das und ich will ihm dabei helfen. Wir wollen den Entzug für ihn am Mittwoch starten und ich habe ihm gesagt, wir machen das in meiner Wohnung. Aber davor muss ich ja viel vorbereiten und habe deswegen viele Fragen.

1.) Für wie lange muss ich mit dem kalten Entzug rechnen? Dauert das mehr als 2 Wochen oder darunter?

2.) Welches Essen ist geeignet oder gibt es Tabus?

3.) Welche Symptome hat er dann? Was kann ich dagen tun?

4.) Wie viel Wasser muss ich ihm geben? Ist es besser, wenn er viel oder weniger trinkt?

5.) Kann ich ihm Medikamente geben, um seine Schmerzen zu betäuben? Wenn ja, welche?

6.) Habt ihr sonst noch Tipps für mich, was ich beachten soll?

Danke! Lg Larissa

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Drogensucht überwinden ..

High,

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Also wenn ich jetzt mal ne längere Zeit keine Rauche (so ne Woche), dann merke ich doch, dass mir in gewisser weiße etwas fehlt. Ich bin zwar nicht leistungsschwächer oder so, aber eben das rauchen an sich fehlt (ich bin nur Gewohnheitsraucher, so jeden Tag 1 Zigarette). Also das merkt man schon. Wie extrm ist es dann, wenn man vergleichsweise mit Heroin aufhören will?? Das muss doch fast unmöglich sein, selbst wenn man will.

Ich habe mal eine Zeit lang gekifft, habe den Entzug davon aber gar nicht bzw. bis fast nicht gemerkt und mir fehlt auch nix und bin jetzt seit ca. 5 Monaten Cannabisfrei und werde auch nicht mehr anfangen weil mir ein Ausblidungsplatz (denk ich habe :D) viel Wichtiger ist und die Drogentest durchführen. Aber wie kann man den Entzug von Heroin beschreiben? Das würde mich echt mal interessieren. Ich habe von extremen Schmerzen und so gehört, mich interressiert aber eher das psychische ..

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