Schmerzen beim Entzug

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11 Antworten

Du fühlst Dich ähnlich wie bei einer Grippe, also schlapp, hast ziehende Schmerzen in den Beinen, im Rumpf ("Nierenschmerzen"), Du bist psychisch verwundbar, reizbar, kannst einfach nichts ab. Du hast ein Gewühl im Darm und übergibst Dich evtl. auch noch.

Rein körpermedizinisch gesehen, ist das bis auf ganz starke Entzüge nicht so dramatisch. Da sind Entzüge von Alkohol und Beruhigungsmitteln oft gefährlicher. Besonders gefürchtet sind Krampfanfälle und Delirien.

Im Entzug tritt ganz vereinfacht das Gegenteil von dem auf, was die Drogen bewirkt. Alle Drogen setzen an den Rezeptoren des Zentralnervensystems an und wirken dort ähnlich wie körpereigene Stoffe, allerdings führen sie zu Fehlsteuerungen in den Regelprozessen des Gehirns.

Das Gefährlichste an jeder Abhängigkeit von Drogen ist, dass das Gefühlsleben so verändert wird, dass es ohne Drogen schwieriger wird, dass die Erinnerung, gute und schlechte Erlebnisse starke Drogenreize auslösen können.

Ja. Und weißt Du auch welche Drogen der Mann genommen hat? Die meisten Drogen verursachen nämlich keine physischen Entzugssymptome und bei den Drogen, die tatsächlich Abhängig machen (ja, zwischen Sucht und Abhängigkeit gibt es einen Unterschied, für die, die es nicht wissen), sind die Entzugssymptome je nach Droge verschieden und auch auf die Person kommt es an wie stark welches Symptom ausgeprägt ist. Ausserdem sind Entzüge je nach Droge mehr oder weniger gefährlich. Eine Person die von Opiaten entzieht z.B. (hab ich selber schon gemacht) fühlt sich scheiße zu einem Punkt, daß es keine Wörter dafür gibt, aber ist normalerweise nicht in Gefahr, solang sie keine Vorschäden hat. Eine Person die von Benzodiazepinen (hab ich noch nie fertig gemacht, den Entzug, aber hatte schon öfter die ersten Symptome) entzieht, kann großen Schaden erleiden, sogar sterben, wenn der Entzug nicht genau richtig gemacht und am besten professionell überwacht wird. Benzodiazepine haben auch die komische Angewohnheit, den Entzug schleichend kommen zu lassen, so daß manche Leute einfach aufhören und dann fast 2 Wochen später merken, daß alles nicht stimmt, daß sie nicht mehr schlafen können, das Herz rast, sie nervös sind oder Angst oder Agressionen haben, emotional total neben der Spur sind, alles mögliche, bis hin zu Krampfanfällen die dann auch tödlich ausgehen können. Alkohol ist eine Droge, die auch zu einem tödlichen Entzug führen kann. Für Alkoholiker ist es typisch, daß sie als erstes Entzugsymptom anfangen zu zittern. Was Alkohol und Opiate von Benzodiazepinen unterscheidet, ist das der Entzug von Alkohol und Opiaten sofort spürbar ist, wenn die letze Dosis aufgehört hat zu wirken/der Spiegel abgesunken ist.

Das mit den Schmerzen ist so ne Sache, die bei allen Leuten anders ist. Wie gesagt, der einzige Entzug, den ich schon mal fertig gemacht habe, ist der von Opiaten und ich muß sagen, daß ich keine großn Schmerzen hatte. Was bei mir extrem ausgepreägt war, waren totale Schlaflosigkeit für gut ne Woche, Unfähigkeit die Beine still zu halten (irgendwann ist man zu müde zum laufen, aber sitzen oder gar liegen kann man auch nicht...) , extremer Drogenhunger (ich hab gesoffen wie ein Loch) und kalter Schweiß, extremes Niesen (so 20mal hintereinander). Schmerzen und starke Magenprobleme, was sehr viele Leute haben, sind mir zum Glück erspart geblieben.

Der Grund für Entzugssymptome ist übrigends, daß der Körper sich so sehr an eine Substanz gewöhnt hat, die die biochemischen Vorgänge beeinflusst, daß der Körper nicht mehr weiß, wie er richtig funktionieren soll, wenn die Sunstanz plötzlich fehlt. Die Zeit des Entzuges ist dann die Zeit, in der der Körper langsam wieder anfängt seine eigenen Chemikalien zu produzieren und benutzen, um irgendwann wieder in der Lage zu sein, ohne die Droge zu funktionieren.

wenn man von schmerzmitteln zum beispiel abhängig war können sogenannte phantomschmerzen auftreten, die der körper vorspielt, damit man das zeug wieder einnimmt (ein teufelskreis sozusagen) dann gibt es natürlich die psychischen schmerzen durch den unglaublich hohen druck, wenn die glücksmittel aufeinmal weg sind.

Nun ja. Der Effekt von Rauschmitteln ist ja, dass sie dem Körper vorgaukeln, er braucht sie unbedingt um zu überleben. Je mehr man also davon nimmt, desto mehr denkt der Körper braucht er.

Das einfachste Beispiel sind wahrscheinlich Zigaretten. Wenn man Raucht wird man nach einer Zeit keinen Effekt mehr verspüren, sondern nur mehr rauchen, weil einem sein Körper sagt man MUSS jetzt rauchen, weil man sonst sterben würde. Denkt er. Wenn er jetzt dieses Rauschmittel plötzlich nicht mehr bekommt, bekommt der Körper das Gefühl, sozusagen zu verhungern, und versucht dir mit allen Mitteln mitzuteilen, erneut etwas von dem Rauschmittel zu nehmen.

Also kurz gesagt, der Körper glaubt er verendet, weil er einen vermeindlich wichtigen Stoff nicht mehr bekommt, deswegen "schreit" er mit allen Kräften danach, wenn man den entzug aber durchhält, ist man nachher mehr oder weniger wieder vollkommen gesund.

haffeline 24.04.2012, 13:49

Leute wie Du sollten keine Fragen beantworten. Was für einen Scheiß Du Dir da ausdenkst!! Ein echter körperlicher Entzug hat nichts mit "vorgaukeln" zu tun, er hat was damit zu tun, daß der Körper sich derart an eine Droge gewöhnt hat, daß er ohne diese Droge nicht mehr richtig funktionieren kann. Eine Person die von Opiaten entzieht, z.B., kann 100% psychisch darauf vorbereitet sein, aber wird trotzdem einen körperlichen Entzug durchmachen, da der Körper erst mal wieder anfangen muß genug von den Stoffen zu Produzieren, deren Produktion eingestellt bzw. extrem reduziert wurde, weil die Opiate diese Stoffe ersätzt haben.

Ich finde es immer wieder faszinierend, welche Märchen Leute über Drogen erzählt kriegen.

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dein Körper sehnt sich nach dem, er will es unbedingt haben, er braucht es um "überleben" zu können, ich denke mal, das is so ähnlich wie wenn du kein Essen bekommst, haste auch Schmerzen und irgendwann hälst dus nicht mehr aus?!

Ich hoffe meine Antwort war richtig? :D

Der Körper hat sich an das Gift "gewöhnt". Nun fängt er an zu krampfen wenn er es nicht mehr bekommt. Aber keine Angst das ist nur die ersten Tage so und legt sich mit einem kräftigen Muskelkater nach spätestens 5 Tagen.

haffeline 24.04.2012, 13:51

Von was hast Du denn bitte entzogen und wie lange hast Du konsumiert? Entzug der spätestens nach dem 5. Tag aufhört und wie ein Muskelkater ist? Erklär mal wie Du das gemacht hast. Viele Leute, mich eingeschlossen, würden sich sehr über diese Zaubermethode freuen.

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Naja, wenn man so richtig abhängig ist zeigen sich Entzugserscheinungen eben nicht nur psychisch sondern auch körperlich.

Ein Drogenabhängiger ich rede jetz nciht von Marihuana :D sondern von Heroin Cokain und Crack hat einen entzug da er nicht nur psychisch sondern auch Körperlich abhängig ist . häufige folgen sind Magenkrämpfe muskelkrämpfe erbrechen da sein Körper diese substanz umbedingt wieder haben will... das kann bei alcoholikern auch die folge sein .. ich habe von cleanen ex alis gehört das der entzug mit dem von Heroin ähnelt ;)

LittleMaria 23.04.2012, 21:58

okay also magenkrämpfe und muskelkrämpfe!?

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Acab92 23.04.2012, 22:04
@LittleMaria

wie gesagt die Meisten entzugserscheinungen sind Muskel und magenkrämpfe aber unterschätze diese krämpfe nciht im entzug kratzen junkys die tapete mit den nägeln ab das ist kein spaß´! ist nicht auf alle bezogen aber es ist ncih selten das sie manche umgebracht haben-...

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aXXLJ 24.04.2012, 11:08
@Acab92

aber es ist ncih selten das sie manche umgebracht haben-...

Na klar. Aber erst sind sie zur Bundeswehr gegangen...oder?

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haffeline 24.04.2012, 13:41

Ein Drogenabhängiger ich rede jetz nciht von Marihuana :D sondern von Heroin Cokain und Crack hat einen entzug da er nicht nur psychisch sondern auch Körperlich abhängig ist . häufige folgen sind Magenkrämpfe muskelkrämpfe erbrechen da sein Körper diese substanz umbedingt wieder haben will... das kann bei alcoholikern auch die folge sein .. ich habe von cleanen ex alis gehört das der entzug mit dem von Heroin ähnelt ;)<<

-Kokain (also auch Crack, weil das nichts anderes ist) macht nicht körperlich abhängig.

-Alkohol und Heroin (alle Opiate) sind zwei total verschiedene Sachen, auch was den Entzug betrifft.

-Der Körper will die Sunbstanz nicht unbedingt wieder haben, der Körper kann erst mal ohne die Substanz nicht richtig funktionieren, egal wie komplett man psychisch mit der Sache abgeschlossen hat.

-Bitte schriebe nicht über Sachen, wenn Du nicht weißt wovon du schreibst.

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bei heroin entzug muskel und magenkrämpfe. warum? keine ahnung, so reagiert der körper halt.

xxxnisixx 23.04.2012, 21:56

Warum, siehe die Antwort von AkiraShisui.

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affenjungr 23.04.2012, 22:05
@xxxnisixx

dass es mit abhängigkeit zu tun hat, ist mir schon klar. aber warum ausgerechnet muskenschmerzen, das ist die frage.

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