Schloss austauschen im Eingangsbereich wenn Mieter nicht mehr zahlt

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Wenn der Vermieter befürchtet, dass aufgrund eines ihm selber verlorengegangenen Schlüssels ein Dritter sich unbefugt Zutritt zum Haus verschaffen könnte, so ist der Schloßtausch völlig in Ordnung. Es aollte aber nicht versäumt werden, dem abwesenden Mieter dies an die letzte bekannt Asdresse der guten Ordnung halber schriftlich mitzuteilen. Unabhängig davon wären die offenen Mietbeträge mit kurzer frist von 5 Tagen zu zahlen, anzumahnen und nach fruchtlosem Verstreichen dieser Frist das Mieverhältnis fristlos, hilfsweise mit einer Frist von drei Monaten, zu kündigen, und gleichzeitig eine Räumungsklage bei Gericht einzureichen. - Das ist der rechtlich korrekte und zulässige Weg. Ergeht ein Räumungsurteil, weil der Mieter nicht mehr auftaucht, dann kann ein Gerichtsvollzieher die Wohnung mit den üblichen Folgen für den Vermieter und den Mieter räumen. Die Räume wären danach wieder an weniger fluchtgefährdete Mieter neu vermietbar.

Ja. Das Schloss der Eingangstür kann er auswechseln. Allerdings nicht das zur Wohnungstür. Nun kann es ja sein, dass ein Mitbewohner den Mieter reinlässt. Deshalb sollte dein Schwiegervater den anderen Mietern reinen Wein einschenken, warum das Schloss ausgewechselt wird, und die Mieter bitten, ihn anzurufen, sobald das schwarze Schaf wieder auftaucht. Gleichzeitig sollte er schon die Räumung betreiben.

Nein, das darf er nicht ... das könnte eine Anzeige wegen Besitzstörung nach sich ziehen und vielleicht auch noch einiges andere mehr.

Im schlimmsten Falle könnte es Deinem Schwiegervater sonst passieren, dass er am Ende noch Gerichtskosten zahlen muss und von seinem Mieter trotzdem kein Geld sieht, weil sich der Mensch rechtzeitig absetzt oder was auch immer.

In diesem Fall gibt es nur ein Mittel der Wahl:

Einen Juristen kontaktieren und um Rat fragen.

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