Schlimmer Reitunfall?

3 Antworten

PUHHH!

das ist wirklich hart

und du brauchst dich deiner Tränen NICHT zu Schämen!

Du bist sicher auch beim Arzt gewesen? Du solltest ggf nochmals hingehen und dir in Absprache mit deinen Eltern ein sanftes, pflanzliches Beruhigungsmittel verschreiben/empfehlen lassen, z.B. 20-25 Tropfen Baldrian lassen dich leichter einschlafen... Auch wenn du zum Anwalt oder zur Polizei und zum Gericht mußt, ist es sinnvoll, vorher etwas davon zu nehmen - du wirt ja sicher ALS ZEUGIN VERNOMMEN WERDEN

ich kann dir folgendes empfehlen: es gibt im www diverse "Tierfriedhöfe", wo du dir eine "Trauerseite" anlegen kannst für dein verstorbenes Pferd

und sprich mit verständnisvollen Tierfreunden darüber, was geschehen ist

ich habe das immer gemacht, egal ob ich ein Pferd wegen Unfall oder schwerer Krankheit verloren habe. Klar läufst du erstmal mit rot verheulten Augen rum - aber das ist total ok! Das Pferd war DEIN Freund!!! da darf man tieftraurig sein!

Ich habe meine Bilder durchgeschaut und einige schöne ausgesucht, habe lange überlegt, viel geschnieft, jedem ein Gedicht erdacht oder eine besondere Begebenheit mit ihm/ihr geschildert - schniiief - und es war die ersten Tage richtig schlimm, danach immer noch grausam schwer, die Seite weiter zu bearbeiten, aber letztendlich hat es geholfen, die schönen Zeiten zu konservieren und den abrupten Verlust langam zu verarbeiten

mein Glück war: ich MUSSTE ja trotz alledem täglich 2mal die restliche Herde füttern - DAS war ebenso hart wie hilfreich

ein Pflegepferd, das nicht reitbar ist, wäre jetzt vielleicht gut für dich, in seine Fell können viele viele Tränen fallen - es wird dich niemals verpetzen.... vielmehr wird es dich mit der >zeit auch etwas trösten

von Herzen alles Gute

(auch in meiner Herde steht seid der letzten Woche ein Leben auf der Kippe...)

Vielen Dank ... für deine schöne auch hilfreiche Antwort ❤️

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Oh nein, herzliches Beileid, dass ist ja eine schreckliche Geschichte 😢 Ich habe vor 2J. ein Pferd durch einen Unfall verloren (es war kein Mensch beteiligt) u. kann glaub ein bisschen nachvollziehen, wie es dir geht.

Das braucht Zeit. Du kannst dir sicher nicht vorstellen, dass das riesige schwarze Loch in deiner Brust jemals wieder kleiner wird. Aber das tut es. Lass es zu, dass du den Anblick anderer Pferde, den Stall grad nicht ertragen kannst. Und auch wenn alles besser geworden ist, wird es immer schmerzliche Momente geben.

Für meinen verunfallten Buben gilt: manchmal in meinen Träumen, oft in meinen Gedanken, immer in meinem Herzen!

Ich hoffe, du hast verständnisvolle Menschen an deiner Seite, die dir in dieser schweren Zeit zur Seite stehen!!!

Oh je, das tut mir leid. Da hilft nur der alte aber weise Spruch "Zeit heilt alle Wunden". Lenk dich etwas ab, fange Projekte an oder beende alte. Das ist meistens das beste was man tun kann.

Ich habe große Angst vor dem Tod, was kann ich tun?

Hallo Leute,
Ich habe ein Problem das mich jetzt seit ungefähr 3-4 Jahren stark belastet. Meine Mutter hat damals geträumt, dass ich nicht mehr lange leben werde. Genau das gleiche hat sie über meinem Onkel eben so geträumt und nach 5 Monaten ist er dann wirklich gestorben. Als mir das meine Mutter erzählt hat, habe ich extreme Angst bekommen konnte teilweise kaum schlafen, da ich dachte was ist wenn ich jetzt mitten im Schlaf sterbe. Manchmal wünschte ich sie hätte es mir garnicht erzählt, denn jetzt erkläre ich euch mein Problem, dass sie bei mir ausgelöst hat. Anfangs hat mich das nicht so stark belastet, jedoch hatte ich trotzdem manchmal bedenken wo ich jetzt hingehe und ob das vermutlich mein letzter Tag sein könnte. Selbst wenn wir mit dem Auto gefahren sind, hatte ich starke Bedenken ob gleich ein Autounfall passieren könnte und hab dann manchmal auch Herzrasen bekommen, oder auch wenn ich mal gerade draußen war hatte ich die Vermutung mir würde gleich was passieren und hatte ein komisches Gefühl im Bauch. Jetzt seit mittlerweile einem Jahr trifft mich das stärker als zuvor. Ich denke wirklich gefühlt jeden Tag über den Tod nach. Wir fahren zum Beispiel demnächst auf Klassenfahrt und in meinem Kopf kommen starke Bedenken wie z.B Verkehrsunfall der passieren kann, allgemeiner Unfall auf der Klassenfahrt, etc. egal wo ich hingehe, meistens hab ich da stark meine Bedenken (Ich werde auch oft von den Narichten/News beeinflusst. Wenn z.B im Sender läuft das es einen Verkehrsunfall gab oder Tode Leichen gefunden wurden, etc.) Ich bin gerade selbst am überlegen ob ich noch auf die Klassenfahrt fahren sollte oder nicht. Versteht mich bitte nicht falsch! Ich weiß das jeder Mensch irgendwann Sterben wird, vor dem Tod hab ich ja nicht so starke Angst, aber was danach kommen wird und was ich alles auf dieser Welt verpassen und vermissen werde (Familie, Freunde, etc.). Mich zerstört einfach der Gedanke, dass ich vielleicht nicht mehr auf dieser Welt sein könnte und jeder den ich kannte einfach weiter lebt und das Leben ohne mich genießen. Ich habe allgemein schon kleine Probleme mit mir selbst die ich in den Griffen bekommen muss, aber die Todes Angst oder ständig zu hören das jemand weiteres gestorben ist macht mir extreme Angst. Was kann ich dagegen tun und gibt es von euch auch welche die das gleiche Problem haben wie ich? Bitte hilfreiche Antworten!

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Menschen sterben sehen. Erfahrungen etc.?

Mein Freund und ich haben am Di, 15.10., auf den Zug gewartet, als wir bemerkten, wie ein junger Mann auf die Gleise rannte. Bevor wir etwas sagen konnten, hörten wir schon die Zughupe und** der Mann wurde direkt vor unseren Augen vom Zug erfasst.**

Wir haben seitdem beide Probleme, den Alltag zu bewältigen, vA um meinen Freund mache ich mir Sorgen wegen der Schule. Manche Lehrer meckern an ihm rum, da seine Konzentration nachgelassen hat (obwohl sie, laut unserer Schulpsychologin, über den Vorfall informiert wurden).

Wir haben beide immer dieses Bild/diese Momentaufnahme des Aufpralls im Kopf. Sehen die ganze Zeit, wie der Mann direkt vor uns in seine Einzelteile zerrissen wird. Wir bilden uns auch Dinge ein, die gar nicht da sind. Ich meine zB ständig einen Zug hupen zu hören und fang im Schulbus oder so plötzlich zum schreien an... Wir waren diejenigen, die die Polizei gerufen haben und alles der Kripo schilderten.

Hat irgendwer von euch schon etwas ähnliches erlebt? Ich möchte keine Tipps, wie "sprecht mit einem Psychologen/mit Freunden/..." oder "lenkt euch ab". Das sagt echt jeder. Der Kriseninterventionbeamte hat uns seine Nummer gegeben, falls sich unser Zustand nicht bessert, aber er meinte (indirekt) wir sollen nur im wirklichen Ernstfall anrufen...

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