Schlimme Aggressionen/Gewaltausbrüche?

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Programmiere dein Gehirn um. Dauert natürlich ein paar Wochen bis du erste große Erfolge siehst, aber die Arbeit lohnt sich. Besonders wenn du es danach weiter machst.

1. Jeden morgen, wenn du aufstehst, hörst du in dich hinein. Wenn du dich traurig fühlst, gehst du Zähneputzen und spielst dabei traurige Musik ab oder eine traurige Filmszene, die dich zum Weinen bringt. Nach 10 Minuten brichst du die Übung ab und machst den Rest des Tages nützliche und schöne Dinge.

Wenn du dagegen morgens wütend bist, hörst du dynamische Musik, die dich entweder zum Tanzen oder zum Wütend hin und her laufen bringt - und nein, das muss keine kranke Musik sein - sondern kann auch positive Musik sein.

Nach fünf bis sechs Wochen beginnt dein Gehirn sich daran zu gewöhnen, dass Wut und Traurigkeit nicht den ganzen Tag dauern muss.

2. Oft ist es so, dass dein Gehirn darauf geeicht ist, wenn dich jemand - aus deiner Sicht - negativ anschaut, du sofort in eine Art Kampfhaltung gehst. Dies kannst du durch Witze blockieren. Ich rate dir dazu auf eine Witzeseite zu gehen und dir viele viele Witze durch zu lesen. Einige dieser Witze wirst du wirklich wirklich witzig finden. Lerne diese Witze auswendig und wenn du merkst, dass du in einer Situation bist, die du wieder einmal unangenehm findest, dann erzähle dir diese Witze innerlich. So bin ich durch ein sehr negatives Studium gekommen - voller Idioten! XD

3. Isst kein wirklicher Tipp, weil man nicht weiß, ob es überhaupt geht, aber vielleicht solltest du mal mit deinen Lehrern, Eltern oder wem auch immer darüber sprechen, dass du z.B. weil du durch den Unfall noch angebliche Schmerzen hast (denk dir einfach einen plausiblen Grund aus) nicht Badminton spielen kannst. Ob du Schmerzen hast oder nicht, kann sowieso niemand nach prüfen. Denn scheinbar regt dich gerade dieser Sport besonders auf. Du kannst ja in deiner privaten Zeit dann eine Sportart wie Schwimmen ausüben.

4. Ein ungewöhnlicher Rat - ich weiß - manchmal sterben Menschen, die wir wirklich mochten - das müssen nicht mal Personen sein, die wir wirklich kennen - z.B. Bud Spencer. Du kannst ein mal am Tag so einer Person gedenken. Da durch kreierst du eine Art Schutzengel für dich, der dir in so manch einer schwierigen Situation eine Anleitung sein kann - ist nicht religiös gemeint. So eine Figur oder Person wird dann zu einem Vorbild und du wirst versuchen diesem Vorbild gerecht zu werden - also z.B. fair mit anderen Menschen um zu gehen.

5. Übe dich in Demut und Bescheidenheit. Ich weiß, dass zu schreiben, ist irgend wie hochnäsig, aber hier nur gut gemeint. Du kannst mir 100 Prozentig vertrauen, dass du obwohl du schon einige Erfahrungen in deinem Leben gemacht hast, immer noch nur einen Bruchteil über die wichtigen Dinge im Leben weißt. - Ein Beispiel - was ist deine Sucht? Bei manchen sind es Süßigkeiten, andere müssen trinken, andere rauchen, kiffen etc. - hier eine kleine Wahrheit, die man erst lernt, wenn man mal wirklich um etwas kämpfen musste - du kannst als Mann nicht glücklich werden, wenn du dich ständig belohnst - auch nicht mit Sex. Wirklich glücklich wirst du, wenn du mal wirklich für etwas kämpfen musstest. Ein Beispiel: Ein Wikinger musste oft tausende von Kilometer durch eine Eiswüste laufen um z.B. Feinde auf zu spüren oder in Sicherheit zu sein oder Nahrung zu beschaffen. Kannst du auch nur das Glück erahnen, was jemand hat, der so eine Strecke hinter sich hat und nun sein Dorf wieder sehen kann? Frauen dagegen haben völlig andere Ziele im Leben.

6. Deshalb versuche dir einen Plan zu machen, wie du deine fernen Lebensziele zu dir ziehen kannst. Falls du sowas noch nicht hast, dann bereise nach der Schule die Welt. Dein Gehirn braucht noch mehr Eindrücke um zu sehen wie die Welt funktioniert und welche Ziele du gern erreichen willst. Es gibt kein Ziel, das du nicht erreichen kannst - egal, wer etwas anderes sagt.

7. Versuche andere Stressmomente in deinem Leben auf zu schreiben und zu überlegen, ob man sich nicht umgehen kann oder auf eine lustige Weise gestalten kann.

Gib dir ein bisschen Zeit und lies diesen Text öfter damit er auch in schweren Zeiten dir helfen möge.

Gruß Galanty

Ach so: Kuscheln mit der Familie bleibt aber erlaubt. Du kannst jeden Tag ruhig mal ein paar Minuten dafür Zeit opfern.

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Du solltest ein Anti-Agressionstraining machen.

Ich hatte vor einigen Jahren das selbe Problem und habe aber wirklich wie wild auf Leute eingeschlagen und zum Teil krankenhausreif geschlagen.

Das Training hat mir geholfen meine Wut zu kontrollieren.

Du schaffst das auch! 

Probier's mit Meditation und Yoga. Das hilft!

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