Schlehenfeuer

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Ich habe ein Rezept gefunden, in dem es heißt: "Sie reifen im Oktober und brauchen die ersten Frostnächte. Leider gehen dann auch die Vögel mit der Ernte davon. Deshalb schon Ende September pflücken und in der Truhe einmal gefrieren lassen." (Ilse Hombrink, Mit und Ohne - Hausgemachte Liköre...). Ende August scheint mir also etwas verfrüht, aber vielleicht sind sie ja dieses Jahr früh dran. Viel Erfolg!

Könnte man gängige Gerichte vegan und lokal zubereiten?

Viele "Hipster"-Gerichte werden mit nicht-heimischen Produkten hergestellt: Avocado-Pudding, Chia-Pudding, Kokossahne usw. Sehr oft wird meines Empfindens nach in der veganen Küche und bei "Hipster-Gerichten" (Gerichte, die gerade gehypt werden in sozialen Medien und entprechenden Zeitschriften etc.) auf nicht-lokale Zutaten zurückgegriffen.

Einzige Ausnahme, die mir einfällt: Hafermilch und Haselnussmilch.

Ich wollte mir jetzt Popsicles/ Eis am Stiel herstellen und mir fällt auf: Entweder man nimmt Kuhmilch/ Sahne oder Banane als Grundlage und sehr oft wird Kokosmilch empfohlen. Ohne Banane könnte man noch "Wassereis" zubereiten, also nur pürierte Früchte einfrieren. Die meisten Rezepte erfordern aber Kokosmilch, Mandelmilch, Haselnussmilch oder Banane. Haselüsse wachsen auch hierzulande, der Rest nicht.

Ist das einfach nur Bequmlichkeit, oder würde man sich tatsächlich stark einschränken müssen, wenn man komplett auf heimische Produkte/ Sorten zurückgreifen wollte? Ist es Zufall, dass vor allem vegane Rezepte meist nicht-heimische Produkte erfordern? Würde man als Veganer im Ausland, wo man vielleicht Kokos und Banane aus lokaler Produktion zur Verfügung hat, besser leben (einfacher, vielfältiger) als wenn man nur in Mitteleuropa heimische und saisonale Produkte zur Verfügung hätte? Oder hat man in der Richtung einfach noch nicht genug "geforscht"? (Apfelmus als Ei-Ersatz im Kuchen kennt man ja zumindest.)

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